Ticker: Bayern will Regionalliga-Saison durchziehen
Freitag 15.05.20 11:23 Uhr|Autor: Redaktion13.400
Foto: depositphotos.de

Ticker: Bayern will Regionalliga-Saison durchziehen

Corona-Krise: DFB-Vize Koch fürchtet Klagewelle / Bremen vor dem Abbruch
Weiter herrscht vielerorts in Deutschland Unklarheit, wie es mit der aktuellen Saison in den Amateurklassen weitergehen soll. Wie es in den jeweiligen Regionen in Deutschland aussieht, erfahrt ihr in unserem Corona-Liveticker, den wir ab sofort täglich mit neuen Informationen füllen.


Freitag, 15. Mai

11.23 Uhr: Dagegen scheint man in Bayern die Regionalliga-Saison 2019/20 unbedingt durchziehen zu wollen. Das berichtet FuPa Schwaben. Verbandspräsident Rainer Koch ist ein Verfechter des Modells, die laufende Runde zu Ende zu spielen. Der DFB-Vize argumentiert, dass den Verbänden im Falle eines Abbruchs Klagewellen drohen. Die meisten Klubs haben derzeit aber ganz andere Probleme. Denn nicht alle Spieler verzichten auf ihre vertraglich vereinbarten Fix-Gehälter oder lehnen Kürzungen ab. Dazu kommt die Problematik, dass einige Akteure ab dem 1. Juli schon Arbeitspapiere bei anderen Klubs unterschrieben haben. Zum Artikel: Kein Abbruch - Die Regionalliga Bayern auf dem Holzweg?

11.09 Uhr: Am kommenden Dienstag, (12.) wollen die drei badischen Fußballverbände einen Fahrplan vorlegen, wie es mit der aktuell unterbrochenen Saison 2019/20 weitergehen soll. Um 14 Uhr wolle man die "gemeinsame Haltung der drei Fußballverbände" in einem Online-Gespräch mit den drei Präsidenten Ronny Zimmermann (bfv), Thomas Schmidt (SBFV) und Matthias Schöck (wfv) nach außen kommunizieren. Es gilt als wahrscheinlich, dass die drei Verbände die Saison zum 30. Juni 2020 beenden werden. Zum Artikel: Am Dienstag gibt es die Entscheidung.

08.23 Uhr: Auf einer Videokonferenz des Bremer Fußballverbandes fanden sich Vertreter von 57 Vereinen zusammen, um über den weiteren Umgang mit der Spielzeit 2019/2020 zu diskutieren. Fast 90 Prozent der teilnehmenden Vereine votierten pro Saisonabbruch. Der BFV reagierte schnell auf das eindeutige Abstimmungsresultat. In einer Pressemitteilung stellte er Regelungen für Auf- und Abstieg im Herren- und Jugendbereich sowie den weiteren Verlauf der Pokalwettbewerbe vor. Die Beschlüsse müssen noch auf einem außerordentlichen Verbandstag am 4.Juni bestätigt werden. Zum Artikel: Vereine stimmen mit klarer Mehrheit für Saisonabbruch.

Donnerstag, 14. Mai

21.32 Uhr: Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) wird die Saison 2019/20 zum 30. Juni beenden und den Spielbetrieb nicht mehr fortsetzen. Damit ist der FSA der mittlerweile zehnte Regionalverband, der den Saison-Abbruch erklärt hat. Dies ging am Donnerstag aus der Video-Konferenz des Vorstands mit dem Präsidium des Verbandes hervor. Damit orientiert sich der Verband an dem eindeutigen Votum der Vereine, die bis zum gestrigen Mittwoch abgestimmt hatten. Gut 83 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten für einen Abbruch der Spielzeit. Der FSA hat den Vorschlag eingebracht, dass nun per Quotienten-Regelung (Grundlage sind die Tabellenstände vom 12. März) ein Aufsteiger bestimmt wird. Es soll keine sportlichen Absteiger und auch keine Meister geben, dies alles vorbehaltlich der Abstimmung durch den außerordentlichen Verbandstag am 12. Juni. Zum Artikel: Die Saison wird abgebrochen.

11.04 Uhr: Auch im Nordosten zeichnet sich immer mehr ein Abbruch der laufenden Saison ab. In einer Videokonferenz am Mittwochabend zwischen den Vereinen der Oberliga-Süd und dem NOFV wurde den Vereinen der Vorschlag unterbreitet, die aktuelle Saison zum 30. Juni auslaufen zulassen. Aus beiden Oberliga-Staffeln soll es dann je einen Aufsteiger geben, dieser wird nach Anwendung der Quotientenregelung ermittelt. Des Weiteren soll es keinen Absteiger aus der Oberliga geben. Auf diesen Vorschlag sollen alle Vereine positiv reagiert haben und diesen begrüßen. Zum Artikel: NOFV holt sich Meinungsbild der Oberligisten ein.

10.51 Uhr: Der frühere Bundesligist Stuttgarter Kickers hat mit Unverständnis auf den Abbruch der laufenden Saison in der Oberliga Baden-Württemberg reagiert. „Bei allem Verständnis für die schwierige Situation auch der Verbände drängt es sich uns auf, dass bei dem vorgeschlagenen Vorgehen nicht die sportliche Komponente im Vordergrund steht, sondern der Wunsch, möglichst wenig angreifbar zu sein“, teilte Kickers-Präsident Rainer Lorz mit. Die Kickers stehen derzeit auf dem dritten Platz und hatten vor der Corona-Krise noch alle Chancen auf die Rückkehr in die Regionalliga Südwest. Daraus wird nun offenbar nichts. Zum Artikel: Stuttgarter Kickers kritisieren Entscheidung der Verbände.

10.09 Uhr: Endgültig beschlossen ist immer noch nichts, aber die Vereine der Regionalliga Südwest haben eine beschlussfähige Vorlage erarbeitet, wie es mit dem seit März wegen der Corona-Pandemie ausgesetzten Spielbetrieb in der Saison 2019/2020 weitergeht - beziehungsweise nicht weitergeht. Die Zeichen stehen endgültig auf Abbruch der aktuellen Runde. Die Hygienevorschriften und damit einhergehende Geisterspiele seien nicht umsetzbar, lautet die überwiegende Meinung. Zum Artikel: Zeichen stehen endgültig auf Abbruch.

Mittwoch, 13. Mai

13.56 Uhr: Klares Votum auch im Fußballkreis Rheingau-Taunus: Von 46 Vereinen, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, stimmten 45 für ein vorzeitiges Saisonende. 38 Klubs plädieren für eine Wertung mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger, sieben Vereine sind dafür, Absteiger festzulegen. Nur eine Stimme gab es für eine Fortsetzung der Spielzeit 2019/20 zu einem derzeit nicht absehbarem Zeitpunkt. Auch in den Nachbarkreisen Wiesbaden, Main-Taunus und Limburg-Weilburg gibt es Mehrheiten pro Abbruch. Zum Artikel: 45 von 46 Vereinen gegen Fortführung.

13.47 Uhr: Auch der nordhessische Traditionsverein KSV Hessen Kassel muss wegen der Corona-Krise einmal mehr um die sportliche Zukunft bangen. Da ein Abbruch der Fußballsaison in Hessen immer konkretere Formen annimmt, droht der KSV als Tabellenzweiter auch in der neuen Saison in der Fünftklassigkeit festzustecken. Als aktueller Tabellenzweiter hätte der Club die Möglichkeit gehabt, an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga teilzunehmen. Diese Möglichkeit dürfte entfallen, da die Liga nach Informationen des Hessischen Rundfunks ebenfalls zu einem Abbruch tendiert. Zum Artikel: Amateurfußball-Saison in Hessen vor dem Abbruch.

10.46 Uhr: Bayern-Regionalligist Türkgücü München ist sportlich auf dem besten Weg in die Dritte Liga. Doch nun hat Geschäftsführer Max Kothny mit einer Aussage Zweifel aufkommen lassen. "Da muss noch viel zusammenkommen, damit das mit dem Aufstieg passt“, sagte Kothny der Süddeutschen Zeitung. Durch die Corona-Krise sei die gesamte Etatplanung des Tabellenführers beeinträchtigt, da auch die Sponsorensuche erschwert werde. Zudem ist die Stadionfrage weiterhin ungeklärt. „Wir haben die Lizenz für die dritte Liga unter Auflagen erhalten“, erklärte der Geschäftsführer. Die wichtigste Auflage dürfte das fehlende Stadion sein. Zum Artikel: Türkgücü stellt den Aufstieg infrage.

10.42 Uhr: Die Verbandsführung des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) hat erneut mit seinen Vereinen getagt und darüber gesprochen, wie es mit der aktuell unterbrochenen Regionalliga-Saison weitergehen soll. Wie das Verbands-Gremium sprachen sich eine Mehrzahl der Vereine für einen Saisonabbruch mit Quotientenregelung aus. Nur wenige Vereine, darunter Tabellenführer VSG Altglienicke und Energie Cottbus, lehnen dieses Modell ab. Es würde Lok Leipzig, derzeit Tabellenzweiter und punktgleich mit der VSG, zum Meister der Regionalliga Nordost küren. Ex-Bundesligist Cottbus hat in diesem Fall bereits die Prüfung rechtlicher Schritte angekündigt. Zum Artikel: Regionalliga Nordost: Abwarten und Tee trinken.

09.54 Uhr: Der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) hat am Dienstag auf seiner Homepage zwei Szenarien veröffentlicht, über die jetzt die Vereine bei einer Online-Umfrage abstimmen sollen. Das Ergebnis der Umfrage wird gewichtiger Bestandteil bei der Entscheidung des Verbandes sein, wie es mit der wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison weitergehen soll. Darüber wollen die Gremien des FVN dann am Wochenende beraten. Das erste Szenario sieht vor, die Saison abzubrechen. Absteiger soll es keine geben, und jene Teams sollen in die höhere Klasse kommen, die derzeit auf den Aufstiegsplätzen stehen. Die zweite Option wäre, die Saison ab dem 1. September fortzusetzen, sofern die behördlichen Vorgaben es zulassen. Die Spielzeit 2020/21 müsste dann in einer verkürzten Form stattfinden. Zum Artikel: Abbruch oder Fortsetzung im September.

Dienstag, 12. Mai

12.32 Uhr: Die baden-württembergischen Fußballverbände - der Badische Fußballverband (bfv), der Südbadische Fußballverband (SBFV) und der Württembergische Fußballverband (wfv) - haben in Abstimmung untereinander sowie auf Grundlage der rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen das weitere Vorgehen beschlossen: Demnach sprechen sich die Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die finale Entscheidung zwischen diesem Modell oder der Alternative „Fortsetzung der Saison über den 30.06.2020 hinaus“ muss nun ein außerordentlicher Verbandstag im Juni fällen. Zum Artikel: Fußballverbände in BW empfehlen Beendigung der Saison 19/20.

09.44 Uhr: Der Verbandsvorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat am späten Montagabend keine Entscheidung den Spielbetrieb betreffend gefällt und das weitere Vorgehen stattdessen auf vier Varianten eingegrenzt. Variante eins: der Abbruch der Saison 19/20 mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung (erzielte Punkte geteilt durch absolvierte Spiele). Variante zwei: Saisonabbruch nach Quotienten-Regelung mit Aufstieg, ohne Abstieg. Variante drei: Saisonabbruch durch Annullierung (Kein Auf- und Abstieg). Variante vier: Fortsetzung der Saison, sobald behördlich wieder möglich.Über die vier Varianten soll nun gemeinsam mit den Vereinen diskutiert und "spätestens am 27. Juni" auf einem außerordentlichen Verbandstag abgestimmt werden. Zum Artikel: NFV schlägt vier Varianten zum Umgang mit Saison 19/20 vor.

08.21 Uhr: Der Landesverband Brandenburg (FLB) hat am Montagabend den Abbruch der Saison bekannt gegeben. In der Vorstandskonferenz vom Montag hat der FLB beschlossen, die Spielzeit 2019/20 ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen zu lassen. Die Saison ist somit vorzeitig beendet, und zwar in allen Alters- und Spielklassen des FLB. Unter Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch absolvierte Spiele) werden die Aufsteiger auf der Grundlage der Tabellenstände vom 12. März ermittelt. Die Abstiegsregelungen hingegen werden außer Kraft gesetzt. Ausnahme bilden hierbei die Mannschaften, die bereits vor dem 12.03.2020 vom Spielbetrieb ihrer Klasse zurückgezogen worden sind. Zum Artikel: Saisonabbruch in Brandenburg.

Montag, 11. Mai

13.17 Uhr:  Auch in den Fußballkreisen Wiesbaden, Rheingau-Taunus und Main-Taunus hat sich jeweils der überwiegende Teil der Vereine dafür ausgesprochen, die Fußball-Saison 2019/20 nicht mehr zu Ende zu bringen. Das ist das Ergebnis von Video- und Telefonkonferenzen sowie der in Wiesbaden per Mail erfolgten Umfrage. Sollte es auf einen Saisonabbruch hinauslaufen, würde mit einiger Sicherheit die sogenannte Quotientenregelung zur Anwendung kommen. Errungene Punkte durch Anzahl der Spiele mal 100 lautet die Formel, die offenkundig von den HFV-Oberen favorisiert wird. Zum Artikel: Drei Kreise, ein Ergebnis: Klare Mehrheiten für Abbruch.

11.46 Uhr: Die Mehrheit der Odenwälder Vereine hat sich bei der Online-Vereinsvertretersitzung am gestrigen Sonntag für die Variante "Saisonabbruch mit Wertung des aktuellen Tabellenstandes unter Anwendung einer Quotientenregelung" entschieden. An der virtuellen Sitzung nahmen 32 von 36 Odenwälder Vereinen teil. HFV-Präsident Stefan Reuß wählte sich ebenfalls in die Sitzung ein und beantwortete Fragen zu den Folgen der Corona-Pandemie für den Amateurfußball. In Darmstadt haben 23 und damit rund die Hälfte der Vereine ebenfalls für den Abbruch der Saison abgestimmt. Kreisfußballwart Michael Sobota hatte die Klubs per Mail befragt. Insgesamt nahmen rund 80 Prozent an der Umfrage teil. Zum Artikel: Darmstadt und Odenwald für Saisonabbruch.

11.03 Uhr: Der Kreisfußballausschuss Bergstraße setzt seine Ankündigung in die Tat um und lädt am Dienstag (12.) die Vertreter aller Bergsträßer Vereine ab 19 Uhr zu einer Videokonferenz ein. Kreisfußballwart Reiner Held und Stellvertreter Martin Wecht präsentieren dann den Ist-Stand zum weiteren Verfahren des Umgangs mit der unterbrochenen Saison und stellen Varianten vor, wie es weitergehen kann: Fortführung oder Abbruch. Dieses Meinungsbild wird – ebenso wie das der anderen Kreise – dem Präsidium und den Vorstand des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) weitergeleitet. Eine abschließende Entscheidung des Verbandsvorstandes soll dann für den 16. Mai vorbereitet werden. Zum Artikel: Clubs an der Bergstraße sind gefragt.

10.01 Uhr: Ein Blick zu den Profis: Der DFB prüft nach Informationen des Sportmagazins "kicker" offenbar, die noch ausstehenden Spiele der Dritten Liga auch auf neutralen Plätzen auszutragen. Der Spielbetrieb soll am 26. Mai wiederaufgenommen werden, zwei Klubs dürfen zu diesem Zeitpunkt in ihrem Bundesland aber noch nicht spielen. Nun will der Drittliga-Ausschuss bei Präsidium und Vorstand des Verbandes einen entsprechenden Antrag einreichen. Zum Artikel: DFB erwägt neutrale Spielorte in der 3. Liga.

09.57 Uhr: Während viele Amateurfußballverbände ihre Saison wegen der Corona-Krise bereits für beendet erklärt haben und andere – zum Beispiel der bayerische Fußballverband – einen Termin angesetzt haben, an dem es wieder weitergehen soll, hat sich der Württembergische Fußballverband (WFV) bisher zurückgehalten. Nun aber zeichnet sich eine Entscheidung ab. Für den morgigen Dienstag (12.) kündigte der WFV an, "nach Abschluss der Beratungen" eine "gemeinsame Haltung der drei Fußballverbände" verkünden zu wollen". Gemeint sind neben dem württembergischen auch der badische und der südbadische Verband. Für die Fußballvereine in ganz Baden-Württemberg würde damit das unendliche Warten ein Ende haben. Zum Artikel: Das unendliche Warten.

Sonntag, 10. Mai

18.44 Uhr: Der Fußballverband Niederrhein (FVN) hat Stellung zu den Sport-Lockerungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise bezogen. Der Spielbetrieb werde vorerst weiter ruhen, stellt FNV-Präsident Peter Frymuth klar: "Aus Sicht des FVN kann klargestellt werden, dass mit einem geregelten Spielbetrieb bis zum Beginn der Sommerferien (29. Juni) nicht gerechnet werden kann." Eine Fortsetzung der Spielzeit scheint nach dem jüngsten Update somit fast ausgeschlossen. Zum Artikel: Kein Spielbetrieb vor den Sommerferien.

18.13 Uhr: Die Meisterfrage in der Regionalliga Nordost bleibt in der Corona-Krise ein Streitfall. Tabellenführer VSG Altglienicke und der frühere Bundesligist Energie Cottbus wollen nach dpa-Informationen rechtliche Mittel prüfen, sollte es keine sportlich faire Entscheidung geben. "Bei Anwendung der Quotientenregel werden wir rechtliche Mittel prüfen. Das hat nichts mit Sport zu tun. Wir sind nicht bei der Mathe-Olympiade", sagte VSG-Co-Trainer und frühere Union-Berlin-Profi Torsten Mattuschka. Zum Artikel: Energie Cottbus will rechtliche Schritte prüfen.

Samstag, 9. Mai

19.24 Uhr: Am 27. April hatte das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) die Saison 2019/20 für beendet erklärt, die laufende Saison werde mit dem 30. Juni "auslaufen" und nicht verlängert. Am Samstag wurde nun auch die Auf- und Abstiegsregelung verabschiedet. Absteiger gibt es nicht, außer Teams wurden während der laufenden Saison bereits vom Spielbetrieb zurückgezogen. Neben den "Meistern" - gemäß Quotientenregel - dürfen auch sämtliche "Zweitplatzierte" in die nächsthöhere Liga aufsteigen. Zum Artikel: SHFV-Novum: "Meister" und "Vize" dürfen aufsteigen.

11.43 Uhr: Weil Wettkämpfe auf absehbare Zeit indes weiter nicht möglich sind, ist auch die Saison im Fußballverband Rheinland (FVR) bis Ende Juni nicht mehr zu beenden. Nach dem klaren Votum der Vereine (83 Prozent stimmten dafür) und der eindeutigen Empfehlung des Verbandspräsidiums, die Saison aufgrund der Corona-Pandemie und deren unklarer Dauer abzubrechen, deutet alles darauf hin, dass der Beirat ein entsprechendes Votum trifft. Nach dem Konzept des FVR soll es keine Absteiger geben (es sei denn, ein Verein will sich freiwillig aus der Klasse zurückziehen) und können die jeweiligen Tabellenersten aufsteigen. Zum Artikel: Training ja, Wettkämpfe nein, Abbruch naht.

Freitag, 8. Mai

20.11 Uhr: Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat eine Regelung zu Meldungen von Mannschaften aus der Regionalliga Bayern für die Dritte Liga und den DFB-Pokal getroffen und die BFV-Spielordnung sowie die Ordnung der Regionalliga Bayern entsprechend angepasst: Aus der Regionalliga Bayern wird der Klub zur Teilnahme an der Drittliga-Saison 2020/21 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gemeldet, der sportlich zum Datum des Ablaufs der Meldefrist an der Tabellenspitze steht. Das wäre aktuell Türkgücü München. Ein genaues Datum der Meldefrist gibt es aber noch nicht. Zum Artikel: BFV legt Aufstiegsregelung zur dritten Liga fest.

20.03 Uhr: Auch die Saison der Futsal-Regionalliga West fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. In einer Videokonferenz sprachen sich nahezu alle Vereine für einen Saisonabbruch mit aktueller Tabellenwertung aus. Auch in der Regionalliga Süd ist die laufende Saison unterbrochen. Hier ist noch nicht klar, wie es weitergehen soll. Zum Artikel: Saisonabbruch der Futsal-Regionalliga West.

10.34 Uhr: In einer Videositzung am Donnerstagabend hat sich das Präsidium des Fußballverbands Sachsen-Anhalt (FSA) noch nicht zu einer Entscheidung durchringen können, wie es mit der Saison weitergehen soll. "Wir haben einen Beschluss gefasst, dass bis zum 30.06. einen außerordentlichen Verbandstag durchgeführt wird. Zudem werden Männer-, Frauen- und Juniorenfußball dem gleichen Szenario unterzogen. Wir wollen nochmal eine Befragung der Vereine durchführen, um einen kompletten Überblick zu erhalten, was die Vereine auf Landes- und Kreisebene wünschen", sagte FSA-Geschäftsführer Frank Pohl. Obwohl viele Kreisfachverbände in den vergangen Wochen schon ihre Vereine befragt hatten, wird nun erneut ein Meinungsbild von der Basis eingeholt. Andere ostdeutsche Landesverbände haben sich bereits klarer positioniert. So wird man in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Saison abbrechen, während man in Thüringen die Saison wieder aufnehmen möchte. Zum Artikel: FSA-Präsidium beharrt weiter auf Fortführung.

09.39 Uhr: Wir werfen einen Blick über den Tellerrand: In Spanien, dem von der Corona-Pandemie besonders heftig getroffenen Land, wird es in den Klassen unterhalb der ersten und zweiten Liga nach dem Abbruch der Saison keine Absteiger geben. Die Teams, die zum Zeitpunkt des Spielstopps an der Spitze standen, steigen somit auf. Die Ligen sollen zur neuen Saison entsprechend aufgestockt werden. Im Nachbarland Portugal hatte der Verband die laufende Spielzeit der Amateure bereits im April für beendet erklärt und annulliert; Auf- und Absteiger wird es somit keine geben. In Italien dagegen ist die Amateursaison 2019/20 noch nicht offiziell beendet. In einer Pressemitteilung gab der Verband in dieser Woche bekannt, die Spiele weiter auszusetzen - vorerst bis zum 17. Mai. Allerdings ist aufgrund der weiter hohen Gefährdungslage fraglich, ob der Spielbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann. In Frankreich, England, Österreich und der Schweiz ist die Saison für die Amateure bereits seit einigen Wochen beendet.

08.27 Uhr: Eine Entscheidung in Baden-Württemberg rückt ebenfalls näher. Am kommenden Dienstag will der Südbadische Fußball-Verband (SBFV) gemeinsam mit den beiden anderen BW-Landesverbänden den weiteren Fahrplan veröffentlichen. "Die drei baden-württembergischen Landesverbände streben ein gemeinschaftliches Vorgehen im Umgang mit der Saison 2019/20 an. Dabei spielen auch rechtliche Aspekte eine gewichtige Rolle, die vorab zu prüfen waren. Derzeit befassen sich nun die Gremien des Badischen, des Südbadischen und der Württembergischen Fußballverbandes intensiv mit allen relevanten Fragestellungen, die für eine Entscheidung zu berücksichtigen sind. Nach Abschluss der Beratungen auf Verbandsebene werden wir die gemeinsame Haltung der drei Fußballverbände und den weiteren Fahrplan am kommenden Dienstag, den 12. Mai 2020 kommunizieren und begründen", heißt es in einer Mitteilung. Zum Artikel: SBFV teilt mit: Am DIenstag gibt es die Entscheidung.

08.12 Uhr: Neben dem Südwestdeutschen Verband hat auch der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) die Spielzeit 2019/20 abgebrochen. Zuvor hatten sich 81 Prozent der Vereine für ein vorzeitiges Ende ausgesprochen. Wie die Saison gewertet wird, soll am 27. Mai geklärt werden. "Dabei strebt der LFV gemeinsam mit den sechs Kreisverbänden eine möglichst einheitliche Lösung an. In diesem Zusammenhang wird eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Ulf Kuchel (Vorsitzender im LFV-Spielausschuss) mögliche Szenarien erarbeiten. Einigkeit besteht schon jetzt darin, dass es keine komplette Annullierung der Saison 2019/2020 geben wird", heißt es von Seiten des Verbandes. Zum Artikel: Offiziell: Saisonabbruch in Mecklenburg-Vorpommern.

Donnerstag, 7. Mai

21.35 Uhr: Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat am Donnerstag Verhaltensregeln für die Wiederaufnahme des Fußballtrainings herausgegeben. Unter anderen wird empfohlen, dass die Spieler möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in privatem PKW einzeln in Sportkleidung anreisen. Fahrgemeinschaften seien nicht zulässig. Eine Nutzung des ÖPNV sei bei der Abreise nur möglich, wenn der Spieler vorher die Kleidung gewechselt hat. Das gesamte Papier ist auf der Homepage des HFV abrufbar. Zum Artikel: Tipps zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in Vereinen.

21.02 Uhr: Der Saisonabbruch im Südwesten ist fix. Das Präsidium des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Meisterschaftssaison 2019/20 abzubrechen. Damit folgt der Verband dem Votum seiner Vereine, die in einer eigens anberaumten Umfrage klar für einen Abbruch gestimmt hatten. Wie diese "sportlich unvollständige Saison" gewertet wird, wird das Präsidium auf einem außerordentlichen Verbandstag im Juni entscheiden. Zum Artikel: SWFV beschließt Saisonabbruch.

15.38 Uhr: Die Frage, wie es mit dem Spielbetrieb im südhessischen Amateurfußball weitergeht, wird laut des Darmstädter Kreisfußballwarts Michael Sobota erst auf einem außerordentlichen virtuellen Verbandstag am 30. Mai getroffen. Ursprünglich stand dafür der 16. Mai im Raum. "An diesem Tag tragen alle Kreisfußballwarte und Delegierten lediglich ihre Konzepte und Meinungsbilder der Vereine zusammen. Eine Entscheidung über Abbruch oder Fortsetzung der Saison erwarte ich an diesem Tag nicht", sagt Sobota. Er selber favorisiere das Modell eines Saisonabbruchs. So solle in jeder Liga der aktuelle Tabellenführer und -zweite aufsteigen und der Letzte absteigen. Zum Artikel: Endgültige HFV-Entscheidung erst am 30. Mai

14.47 Uhr: Die Vorstandsmitglieder des Badischen Fußballverbandes (BFV) haben eine Änderung der bfv-Spielordnung hinsichtlich der sogenannten „Sechs-Monats-Frist“ beim Vereinswechsel beschlossen, die den Wegfall der Wartfristen beim Vereinswechsel von Amateuren regelt. Das ist [...] der Fall, wenn „Amateure nachweislich sechs Monate nicht mehr gespielt haben“. Diese Regelung wird mit der Ordnungsänderung für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 entschärft. Die Zeitspanne seit der Aussetzung am 12. März bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs solle nicht auf diese Frist angerechnet werden. "Damit verhindern wir, dass Vereine nach der Zwangspause womöglich ohne Spieler und obendrein ohne die verdiente Ablöse dastehen", sagt bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß. Zum Artikel: Verbandsvorstand beschließt erste Ordnungsänderung wegen Corona.

12.23 Uhr: Die Fußballregionen in Baden-Württemberg demonstrieren dagegen Geschlossenheit im Umgang mit dem weiteren Verlauf der Saison 2019/20: "Wir in Baden-Württemberg streben zusammen mit dem Südbadischen und dem Württembergischen Verband eine einheitliche Regelung an. Verschiedene Szenarien innerhalb eines Bundeslandes wäre unseren Vereinen wirklich nur schwer zu erklären", sagt bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß. Auf dem langen Weg der Entscheidungsfindung ist der bfv seit dem heutigen Donnerstag mittels eines Rechtsgutachtens ein Stück weiter. "Unsere Einschätzung, dass wir für eine Entscheidung zum Abbruch einen außerordentlichen Verbandstag benötigen, hat sich bestätigt", sagt Heiß nach der ersten Durchsicht des Gutachtens. Wichtig seien dabei die rechtlichen Grundlagen und möglichen Konsequenzen. Die Entscheidung, wie es nach Corona weitergeht, soll sich auf drei Säulen stützen: Meinungsbild der Vereine, Rechtsgutachten und die Verfügungslagen der Politik und des Sports. Zum Artikel: Stück für Stück zur Entscheidung.

12.01 Uhr: Keine Einigkeit herrscht im Westen der Republik  in der Frage, wie es mit der laufenden Saison weitergehen soll. Während man beim Fußballverband Niederrhein (FVN) einen Abbruch favorisiert, strebt der mittelrheinische Verband (FVM) eine Fortsetzung im Spätsommer an. Während am Niederrhein 100 Prozent der Clubs einen Abbruch befürworten, war das Abstimmungsergebnis am Mittelrhein deutlich knapper. Hier sprachen sich 50,14 Prozent der teilnehmenden Vereine für eine Fortsetzung der Runde aus, wie die Rheinische Post in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet. Zum Artikel: Niederrhein und Mittelrhein gehen unterschiedliche Wege.

11.48 Uhr: Nach Rücksprache mit dem Landessportbund können Fußballerinnen und Fußballer in Niedersachsen ohne pauschale Begrenzung bei der Zahl der Trainerenden wieder auf die Fußballplätze zurückkehren. Das teilte der Niedersächsische Fußball Verband (NFV) am Donnerstag mit. Voraussetzung sei dabei weiter, dass die geltenden Hygienebestimmungen strikt eingehalten werden. Weitere Details sollen einem Arbeitspapier zu entnehmen sein, das der Deutsche Fußball-Bund (DFB) unter dem Titel „Wiedereinstieg in den Vereinsfußball“ noch in dieser Woche herausgegeben will. Quelle: www.nfv.de

10.07 Uhr: Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Ersten und Zweiten Bundesliga wird kontrovers diskutiert. Viele sehen darin eine verpasste Chance des professionell organisierten Fußballs, andere begrüßen den Schritt als eine notwendige Maßnahme, um die Existenz der Clubs nicht zu gefährden. Wie steht ihr zu diesem Thema? Sagt uns eure Meinung im FuPa-Voting!


Ist der Restart der Bundesliga richtig?
Ja, das ist eine richtige Entscheidung
Ja, aber man hätte noch etwas warten sollen
Ich bin in dieser Frage unschlüssig
Nein, das Gesundheitsrisiko ist noch zu hoch
Nein, ein kompletter Abbruch wäre besser gewesen
Zur Abstimmung 165 Stimmen

Mittwoch, 6. Mai

17.42 Uhr: Nordrhein-Westfalen prescht in der Frage der Lockerungen für Amateursportler als erstes Bundesland aktiv vor. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verkündete am Mittwochnachmittag, dass bereits ab dem morgigen Donnerstag wieder kontaktfreier Sport unter freiem Himmel möglich sei. Ab dem kommenden Montag soll das dann auch in Hallen und Fitnesstudios der Fall sein, allerdings unter strenger Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften. Ab dem 30. Mai sollen sogar wieder Einheiten mit Körperkontakt gestattet werden. Um Pfingsten herum könnten die Fußballer in NRW damit wieder unter "normalen Bedingungen" trainieren. Zum Artikel: Laschet verkündet Lockerungen für Amateursport.

15.43 Uhr: Der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat dem Präsidium am Dienstagabend seine endgültige Empfehlung zur Wertung der Saison 2019/20 vorgelegt. Diese sieht einen Abbruch der aktuellen Spielzeit mit Aufsteigern und ohne Absteiger in den Amateurspielklassen von der Kreisliga bis zur Oberliga vor. Zur Berechnung der Aufsteiger hat der VFA ein Modell entwickelt, wonach sowohl der aktuelle Tabellenführer als auch der Hinrunden-Erste, sollte er nicht mit dem aktuellen Tabellenführer übereinstimmen, aufsteigen werden. Zum Artikel: So soll der Aufstieg in Westfalen geregelt werden.

11.09 Uhr: Der deutsche Amateurfußball wird in der Corona-Krise mehr und mehr zu einem Flickenteppich. Während zahlreiche Verbände zu einem Abbruch der laufenden Saison tendieren, wird Thürigen die Saison ab dem 1. September - unter Berücksichtigung der Vorgaben von Bund und Land - fortsetzen. Diesen Beschluss fasste der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) gestern Abend in einer Video- und Telefonkonferenz mit einem klaren Stimmenverhältnis: Von den 19 Stimmberechtigten votierten nur drei für einen Abbruch. Zum Artikel: Beschlossen: TFV-Vorstand verständigt sich auf Fortsetzung.

10.46 Uhr: Auch der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) stellt sich inzwischen auf einen Abbruch der laufenden Saison ein. Wie in einigen anderen Bundesländern hatte sich der Vorstand am gestrigen Dienstag auf einen Fahrplan für den weiteren Umgang mit der aktuellen Saison verständigt . „Der sieht zunächst vor, die vielfältigen Vereinsmeinungen zu bündeln und sie zu konkreten Vorschlägen zusammenzufassen“, heißt es von Verbandsseite. Über einen Saisonabbruch, der in der Spielordnung nicht vorgesehen ist, könne nur ein Außerordentlicher Verbandstag entscheiden, hieß es nach einem erneuten Online-Meeting mit den Kreisvorsitzenden. Von Verbandsseite sei aber inzwischen "alles auf Abbruch gestellt". Im Stadtstaat Bremen hingegen deutet einiges auf eine Saisonfortsetzung hin. Entschieden ist aber noch nichts. Auch Hamburg tendiert in diese Richtung, möchte die Entscheidungen der Politik aber abwarten; unter anderem die heute anstehende Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundesregierung. Zum Artikel: Fußballverband will jetzt Klarheit für die Vereine.

09.12 Uhr: Auch bei unseren Nachbarn in der Schweiz geht es nicht mehr weiter. Die Meisterschaft und die Pokalrunden auf Amateurebene werden mit sofortiger Wirkung gestoppt, die Saison in Liga und Pokal annulliert. Der Zentralvorstand habe den Entschluss "nach gründlicher Prüfung aller möglichen Szenarien" mit Zustimmung der drei Abteilungen des SFV (Swiss Football League, Erste Liga und Amateur Liga) und der 13 Regionalverbände getroffen und einstimmig gefasst. Zum Artikel: Der Saisonabbruch ist definitiv.

Dienstag, 5. Mai

18.09 Uhr: Nun ist es Gewissheit: Nach einer weiteren Videokonferenz des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) wurde entschieden, dass die Saison 2019/2020 zum 30. Juni beendet und keine weiteren Meisterschaftsspiele angesetzt werden. Es wurden ebenso Regelungen für die Wertung der Spielzeit, speziell die Auf- und Abstiegsszenarien, in einem Beschluss festgesetzt. Dieser Beschluss gelte zunächst erst für die Landesebene, wurde aber für alle Kreis- und Stadtfußballverbände empfohlen. Zum Artikel: SFV erklärt Saison 2019/2020 auf Landesebene für beendet.

16.03 Uhr: Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) hat das Ergebnis seiner Umfrage unter den Vereinen, ob die Saison 2019/2020 fortgesetzt oder abgebrochen werden soll, publik gemacht. Dabei votierten 77 Prozent aller teilnehmenden Klubs für einen Abbruch der aktuellen Spielzeit. 23 Prozent stimmten für eine Wiederaufnahme der Runde frühestens zum 1. September diesen Jahres. Zum Artikel: 77 Prozent im Südwesten für Abbruch.

Montag, 4. Mai

19.38 Uhr: Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) und der Landessportverband haben bekanntgegeben, dass die Wiederaufnahme des Fußball-Trainingsbetriebs ab sofort möglich ist. Dabei gelten strene Auflagen; unter anderem muss das Training kontaktfrei durchgeführt, der übliche Sicherheitsabstand von 1,5 Metern weiter eingehalten werden. Zum Artikel: Training unter Auflagen in Schleswig-Holstein möglich.

Samstag, 2. Mai

15.37 Uhr: Die hessischen Amateurvereine müssen weiter auf eine Entscheidung über eine mögliche Fortsetzung oder einen Abbruch der Saison warten. Am Samstagvormittag kam der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) erneut virtuell im Rahmen einer Videokonferenz zusammen, um diverse Szenarien zum Thema Spielbetrieb und deren Auswirkungen zu diskutieren und eine zeitnahe Lösung herbeizuführen. Zum Artikel: HFV-Entscheidung für 16. Mai geplant

Freitag, 1. Mai

13.30 Uhr: In der aktuellen Vorstandssitzung des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) gab es zwischen dem Präsidium sowie dem Vorstand des FSA einen zielorientierten Meinungsaustausch. Das Präsidium und der Vorstand werden am 7. Mai erneut zusammenkommen und sich über den weiteren Saisonverlauf austauschen bzw. entscheiden. In den nächsten Tagen gehen FSA-Präsidium, Stadtfachverbands- und Kreisfachverbandspräsidenten auf die Vereine zu, um die Details zu den Auswirkungen von Abbruch/Annullierung oder Fortsetzung/Verlängerung der Saison 2019/2020 vorzustellen und um sich ein Feedback zu den Szenarien einzuholen. Zum Artikel: FSA diskutiert weiteren Saisonverlauf



FuPa Hilfebereich