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Nur der Aufstieg in die 1. Liga ist gut genug

FC Dietikon rüstet sich für die neue Saison

Der Interregio-Spitzenklub FC Dietikon rüstet mächtig auf. Einmal mehr. Mit einem runderneuerten Team soll es in die 1. Liga gehen.

Es ist rund ein Jahr her, seit beim FC Dietikon die neue Führungscrew mit Trainer Daniel Tarone und Sportchef Marcello Stellato übernommen hat.

"Wir wollen, dass sich gerade junge Spieler stark mit dem Verein identifizieren", sagte beispielsweise Ex-Profi Tarone damals. Und: "Es soll nicht in erster Linie vom Geld abhängig sein, dass ein Spieler zu Dietikon kommt, sondern von dem, was wir an fussballerischer Ausbildung und Infrastruktur bieten können."

Identifikation und FC Dietikon? Zwei Begriffe, die eigentlich irgendwie nicht zusammenpassen. Bei den Limmattalern kommt es seit jeher - egal ob in der 1. Liga oder der 2. Liga interregional - halbjährlich zu eigentlichen Völkerwanderungen im Kader.

So auch jetzt: Nur ganz knapp verpasste der FCD vor wenigen Wochen den Wiederaufstieg in die 1. Liga. Es ist das erklärte Ziel - noch viel mehr, seit Claudio Lorenzet ("Wir wollen Erfolg um jeden Preis") als Präsident auf der Dornau übernommen hat. Aus seinen Ambitionen machte er schon beim Amtsantritt kein Geheimnis: Aufstieg in die 1. Liga.

Bereits acht Neuverpflichtungen

Klappen soll es nun also spätestens im zweiten Anlauf. Die neu der Gruppe 3 zugeteilten Dietiker rüsten nämlich mächtig auf. Bekannt sind schon seit einiger Zeit die Verpflichtungen von Petar Ugljesic (Zug 94), Nelson Afulike (Muri) und David Dodaj (YF Juventus 2).

Es sind längst nicht die einzigen Neuen. Ebenso von Erstliga-Absteiger Zug zum Interregio-Dritten der letzten Saison wechselt der frühere Höngg-Torhüter Lukas Winzap. Wichtige Rollen sollen ausserdem Davide D'Acunto (von Freienbach), Danijel Stefanovic (Rotkreuz), Anto Gudelj (Klingnau) und Rückkehrer Michele Pepe (Thalwil) einnehmen.

Demgegenüber stehen bisher die Abgänge von Marvin Hezel, Raphael Mollet (beide Rücktritt), Raphael Meyer (Pause), Levin Di Iorio, Alessio Caputo und Mamadou Sylla (alle ?).

Man wolle sich in Dietikon längerfristig an einem Modell orientieren, wie es Red Star oder Wettswil-Bonstetten praktiziere, sagte Sportchef Stellato noch im Vorfeld der letzten Saison. Und: "Mit unseren Junioren haben wir ein grosses Potenzial." Diese Gedanken scheinen nach der jüngsten Transferoffensive wieder deutlich weiter weggerückt.

Die Gedanken der Lokalzeitung

Die "Limmattaler Zeitung" schreibt dazu in einem Kommentar: "Natürlich kann man sich fragen, ob es Sinn macht, dass ein Amateurklub in erster Linie auf auswärtige Akteure setzt. Und warum man zwei 18-jährige Nachwuchsspieler von Muri und YF Juventus holt, statt den eigenen Junioren eine Chance zu geben." Keine Fragen offen lässt der Autor auch im Titel: "Die Schonfrist ist vorbei, der FC Dietikon muss liefern."

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Aufrufe: 023.6.2022, 09:39 Uhr
Redaktion regional-fussball.chAutor