
Der FC Wiesendangen hat sich mit Ach und Krach, Penaltyglück und jeder Menge Nervenflattern in den Final geschlichen. Dort wartet nun allerdings Regensdorf. Alles spricht für die gleichklassigen Furttaler — ausser vielleicht die berühmten Cupgesetze. Doch selbst die dürften am Samstag Überstunden brauchen.
Samstag, 23. Mai (17 Uhr)
Wiesendangen (2. Liga) - Regensdorf (2.)
Wiesendangen. Halbfinals: Uitikon (4.) 5:4 n.P. - Viertelfinals: Siebnen (3.) 5:2 n.P. - 4. Runde: Winterthur United (3.) 7:6 n.P. - 3. Runde: Bassersdorf (2.) 4:1. - 2. Runde: Greifensee (2.) 5:0. - 1. Runde: Mezopotamya (4.) 3:0 forfait.
Regensdorf. Halbfinals: Stäfa (2.) 2:1. - Viertelfinals: Veltheim (2.) 3:1. - 4. Runde: Unterstrass (2.) 2:0. - 3. Runde: Oetwil-Geroldswil (2.) 5:3 n.P. - 2. Runde: Pfäffikon (3.) 3:1. - 1. Runde: Benfica Clube de Zurique (4.) 3:0 forfait.
Halbfinals: Wiesendangen im Glück - Regensdorf greift nach dem dritten Cuptitel
Viertelfinals: Wiesendangen in extremis - Uitikon stürmt, Regensdorf wendet
4. Runde: Blue Stars und Uitikon überraschen weiter
3. Runde: Blue Stars und Siebnen schmeissen Zweitliga-Teams raus
2. Runde: Ein buntes Sterben an Zweitligisten
1. Runde: Nur ein Zweitligist scheidet aus!
Die Vorschau auf alle Cupfinals
Als Optimist könnte man sagen: Wiesendangen hat im zehnten Anlauf 2026 am Mittwoch gegen Brüttisellen-Dietlikon (3:2) erstmals ein Pflichtspiel nach 90 Minuten gewonnen. Denn selbst die diesjährigen Cup-Erfolge gelangen jeweils erst im Penaltyschiessen. Der Sieg könnte also eine Art positives Signal sein. Nur: Beim Winterthurer Vorortsklub dürfte man in erster Linie froh sein, diese lange Durststrecke endlich beendet zu haben. Und ganz nebenbei verschaffte sich der Zweitligist damit auch etwas Luft im Abstiegskampf der Gruppe 2.
Doch reicht das gegen Regensdorf? Sind wir ehrlich: Die Furttaler wären der logische Cupsieger. Und ein verdienter dazu. Das Team von Beat Studer (er war bei uns auch schon im Podcast) warf auf der Reise bis in den Final mit Stäfa, Veltheim und Oetwil-Geroldswil gleich mehrere absolute Zweitliga-Spitzenteams aus dem Wettbewerb — dazu noch Titelverteidiger Unterstrass. Der Weg von Wiesendangen wirkt daneben beinahe wie ein Spaziergang durch einen Streichelzoo.
Und der FC Regensdorf weiss — im Gegensatz zum FC Wiesendangen, der 2022 das Endspiel gegen Wiedikon in extremis verlor — auch, wie man Finals gewinnt. Der zweifache FVRZ-Cupsieger machte vor zwei Jahren mit dem damaligen Favoriten und heutigen Interregio-Spitzenteam Zürich City kurzen Prozess.
Ja, ja — der Cup hat seine eigenen Gesetze.
An diesem Samstagabend treten sie allerdings nicht in Kraft.
Tipp: 4:1 für Regensdorf.
Den Final im Livestream verfolgen
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