Damals nach nur neun Spielen bei Türkgücü entlassen: Petr Ruman trainiert wieder die Reserve von Greuther Fürth.
Damals nach nur neun Spielen bei Türkgücü entlassen: Petr Ruman trainiert wieder die Reserve von Greuther Fürth. – Foto: Oryk HAIST / Imago

Duell gegen den alten Boss: Alper Kayabunar trifft mit Türkgücü auf Petr Ruman

Wiedersehen nach genau einem Jahr

Alper Kayabunar von Türkgücü München spricht über das besondere Duell mit Petr Ruman unter dem er 2021 noch als Co-Trainer arbeitete.

Türkgücü Mün
0:1
Gr. Fürth II

München - Exakt ein Jahr nach der Entlassung von Petr Ruman bei Türkgücü München ist dieser wieder zu Gast. Am 20. September 2021 gab der damals Zehntplatzierte in der 3. Liga die Trennung von Ruman nach nur neun Spielen bekannt - bleiben durften die Co-Trainer Nicolas Masetzky und Alper Kayabunar.

Daten-Freak Ruman? Kayabunar: „In der Form war das etwas Neues für mich“

Am Dienstag trifft Alper Kayabunar, heute Chefcoach, auf seinen ehemaligen Boss. „Für mich war das eine ganz spezielle Erfahrung. Petr Ruman war der erste Trainer unter dem ich gearbeitet habe, der aus einem NLZ (Nachwuchsleistungszentrum, d.R.) kam.“ Der Ex-Profi versuchte, einen neuen Stil zum ambitionierten Drittliga-Verein zu bringen. „Alles war bis auf das kleinste Detail geplant. Jede Trainingseinheit wurde genau vorbereitet und nachbereitet“, sagt Kayabunar.

„Es ging ganz viel um Daten. Das kannte ich schon ein bisschen, aber in der Form war das etwas Neues für mich“, so Kayabunar weiter, „insgesamt muss man sagen, dass das für mich eine super Erfahrung war.“ Hier und da habe der 36-Jährige sich auch etwas für sich abgeschaut, aber mit der Zeit entwickle jeder Trainer seinen eigenen Stil.

Türkgücü gegen Greuther Fürth II: Kayabunar freut sich auf Wiedersehen mit Ruman

Kontakt hatte Kayabunar direkt vor dem Spiel noch nicht mit Ruman, aber morgen werden die beiden schon noch ein bisschen miteinander quatschen. „Damals gab es zwischen uns beiden überhaupt keinen Streit oder irgendwelche Kleinigkeiten,“ betont Kayabunar. „Im Sommer habe ich ihm auch zum Klassenerhalt gratuliert - und er hat sich nett bedankt.“

Nach drei Siegen in Serie läuft es in der Liga für Türkgücü zuletzt richtig gut. Dem Wiesn-Besuch mit guter Stimmung steht nichts im Weg. Die Wichtigkeit des Spiels am Dienstag betonte Kayabunar aber nachdrücklich. „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Ein direkter Konkurrent ist Fürth. Deswegen waren auch die Siege gegen Rain und Aschaffenburg richtig wichtige Punkte und deswegen wollen wir auch morgen gewinnen.“ (Boris Manz)

Aufrufe: 019.9.2022, 15:26 Uhr
Boris ManzAutor