2026-06-02T03:22:52.672Z

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Türkspor Dortmund: Trainerduo geht – Große Abgangswelle im Anmarsch

Nach dem Absturz aus der Regional- zurück in die Westfalenliga steht ein Komplett-Umbruch bevor.

von red · Heute, 20:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Wie geht es weiter bei Türkspor Dortmund? Dieser Frage hatte sich Özlem Lünal, 2. Vorsitzender des insolventen Oberliga-Absteigers, unter der Woche bei FuPa Westfalen gestellt. Unter anderem verriet Lünal, dass Türkspor in diesem Transfersommer eine komplette Verjüngung des Kaders anstrebt und in Zukunft auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs setzen möchte.

Am frühen Dienstagmorgen (2. Juni) wurde nun bekannt, dass Türkspor Dortmunds Trainerduo, bestehend aus Aldin Kljajic und Cosar Coskun, den Umbruch nicht mitgestalten wird und das Amt niederlegen wird. Das bestätigten beide den „Ruhr Nachrichten“. Cosar Coskun habe sich mit dem Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen Westfalia Rhynern (3:5) auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt: „Es ist okay so, da gab es auch kein böses Blut, weil jetzt Platz für einen kompletten Neubeginn ist.“ Für eine neue Herausforderung sei er stets offen.

Aldin Kljajic erklärt: „Ich hatte Kontakt zum Präsidenten Dr. Akin Kara und ihm mitgeteilt, dass ich alleine schon wegen meines Achillessehnenrisses nicht die Möglichkeit habe, die Mannschaft ansprechend durch den angestrebten Neuaufbau zu begleiten." Der 34-Jährige hatte sich beim Auswärtsspiel in Rheine (1:2) am Pfingstmontag bereits nach drei Minuten die schwere Verletzung zugezogen hatte und wurde einen Tag später erfolgreich operiert. „Ich bin beruflich selbstständig und werde viel Zeit in der Reha verbringen. Aber ich finde auch, dass es für den Verein gar nicht schlecht ist, wenn er andere Trainer unbefangen an die Aufgabe herangehen lässt.“

Auch Tolunay Isik könnte Türkspor Dortmund noch verlassen.
Auch Tolunay Isik könnte Türkspor Dortmund noch verlassen. – Foto: Maik Matheus | SGW09

Weitere Leistungsträger stehen vor dem Abgang

Neuzugänge sind bei Türkspor Dortmund noch nicht in Sicht. Viel mehr wird es zur Aufgabe von Lünal, Kara und Co. sein, ab Sommer eine Westfalenliga-taugliche Mannschaft, samt neuem Trainerteam, auf die Beine zu stellen. Mit den Abgängen von Ilyas Khattari (ETB SW Essen), Serdar Bingöl (FC Roj), Alessandro Tomasello (Lüner SV), Volkan Cetin Yildirim (DSC Wanne-Eickel), Ömer Akman und Jeyhun Hajiyev (beide BSV Schüren) ein halbes Dutzend an Spielern den Verein schon verlassen.

Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichteten, stehen zudem Stammtorwart Tolunay Isik und Mittelfeldmann Halil Can Dogan beim ambitionierten Landesligist ASK Ahlen, der sich mit Emre Yesilova (FC Roj) und Nils da Costa Pereira (SG Wattenscheid 09) bereits mit reichlich Oberliga-Erfahrung verstärkt hat, sowie bei Westfalenliga-Neuling FC Roj hoch im Kurs. Zudem soll der Lüner SV auch um die Dienste von Sezer Toy buhlen.