
Am Dienstag stehen die Halbfinals des FVRZ-Cups auf dem Programm. Wir haben die Duelle Uitikon - Wiesendangen und Regensdorf - Stäfa genauer unter die Lupe genommen - und verraten deren Ausgang. Unsere Prognose.
Es wäre eine Premiere – und eine Sensation: ein Verein aus der 4. Liga im Final des FVRZ-Cups. Von diesem Kunststück ist der kleine FC Uitikon (mit zehn Nachwuchsteams bis zu den C-Junioren und einer Aktivmannschaft) nur noch 90 Minuten – und allenfalls ein Penaltyschiessen – entfernt. Als letzte Hürde wartet der FC Wiesendangen, der unterlegene Finalist von 2022.
Im zweiten Halbfinal treffen gleichzeitig zwei Teams auf absoluter Augenhöhe aufeinander: Regensdorf und Stäfa zählen in ihren Zweitliga-Gruppen jeweils zum Spitzenfeld.
Drei der vier Teams haben den Cup (die ganze History seit 2001 auf einen Blick) noch nie gewonnen. Der FC Regensdorf hingegen stemmte den Pokal bereits zweimal in die Höhe – 2009 und 2024.
Nach zwei Austragungen in Volketswil kehren die Cup-Endspiele wieder auf den Klotener Stighag zurück. Neu findet der Männer-Final am Pfingstsamstag, 23. Mai (17 Uhr), statt.
Doch nun zur entscheidenden Frage: Wer schafft den Einzug? Rein atmosphärisch dürfte man sich Ende Mai ein Duell zwischen Wiesendangen und Stäfa wünschen. Mit diesen Vereinen wäre – ähnlich wie im Vorjahr beim Duell zwischen Gastgeber Volketswil und Unterstrass – ein grosses Zuschaueraufkommen zu erwarten. Wir haben die beiden Halbfinals jedoch nach sportlichen Kriterien unter die Lupe genommen.
FC Uitikon (4. Liga) - FC Wiesendangen (2.)
Dienstag, 28. April (20 Uhr)
Uitikon.Viertelfinals: Buttikon (3.) 6:1. - 4. Runde: Affoltern a/A. (3.) 2:1. - 3. Runde: Seebach (4.) 7:3. - 2. Runde: Beringen (2.) 7:6 n.P. - 1. Runde: Maur (3.) 4:0.
Wiesendangen.Viertelfinals: Siebnen (3.) 5:2 n.P. - 4. Runde: Winterthur United (3.) 7:6 n.P. - 3. Runde: Bassersdorf (2.) 4:1. - 2. Runde: Greifensee (2.) 5:0. - 1. Runde: Mezopotamya (4.) 3:0 forfait.
Zunächst: Sollte Wiesendangen den Finaleinzug verpassen, wäre das eine handfeste Überraschung. Denn auch wenn das gänzlich ohne Druck auftretende Uitikon gleich mehrere höherklassige Gegner aus dem Wettbewerb manövriert hat. Die Losfee des FVRZ meinte es mit den Limmattalern auch ziemlich gut.
Zweitliga-Aufsteiger Beringen (Letzter der Gruppe 2) dürfte den Gang zurück in die 3. Liga antreten müssen, Buttikon und Affoltern am Albis gehören in ihrer Gruppe 1 nicht zu den prägenden Teams, und für Drittliga-Rookie Maur geht es in der Gruppe 6 ohnehin primär um den Klassenerhalt. Auch das Gegenüber Wiesendangen musste bis in die Halbfinals nicht die höchsten Berge erklimmen. Immerhin wurden aber auf dem Weg die Gruppengegner Bassersdorf und Greifensee bezwungen.
Bei Uitikon, dem Viertliga-Leader der Gruppe 1, dürfte viel von Dardan Berisha, Ivan Bonfardin, Ricardo Zorzetto und Morena Cincera abhängen – allesamt mit Vergangenheit bei den Blue Stars. Wiesendangen, seit dieser Saison von Sokol Maliqi trainiert, steckt in der Zweitliga-Gruppe 2 mitten im Abstiegskampf.
Und dennoch: Der Leistungsunterschied dürfte zu gross sein, als dass Uitikon den Favoriten ernsthaft ins Wanken bringen kann. Für Wiesendangen bietet sich damit die Chance, das Trauma von 2022 zu tilgen, als Wiedikon im Final tief in der Nachspielzeit das entscheidende 1:0 erzielte.
Tipp: 1:3
FC Regensdorf (2.) - FC Stäfa (2.)
Dienstag, 28. April (20.15 Uhr)
Regensdorf. Viertelfinals: Veltheim (2.) 3:1. - 4. Runde: Unterstrass (2.) 2:0. - 3. Runde: Oetwil-Geroldswil (2.) 5:3 n.P. - 2. Runde: Pfäffikon (3.) 3:1. - 1. Runde: Benfica Clube de Zurique (4.) 3:0 forfait.
Stäfa. Viertelfinals: Blue Stars (3.) 7:5 n.P. - 4. Runde: Adliswil (2.) 6:5 n.P. - 3. Runde: Glattfelden (3.) 3:2. - 2. Runde: Küsnacht (2.) 4:3 n.P. - 1. Runde: Witikon (3.) 2:1.
Es ist der vorgezogene Final. Der von Beat Studer (er war schon bei uns im Podcast) gecoachte zweifache Cupsieger Regensdorf hat sich diesen Status vor allem mit seinem anspruchsvollen Weg verdient: Oetwil-Geroldswil, Titelverteidiger Unterstrass und Veltheim – mutmasslicher Aufsteiger aus der Zweitliga-Gruppe 2 – wurden allesamt eliminiert.
Etwas weniger prominent liest sich der Weg von Stäfa, doch auch der Seeklub musste für seine Erfolge hart arbeiten. Gleich mehrfach fiel die Entscheidung für das Team von Jonas Elmer (er war ebenso schon bei uns im Podcast) erst im Penaltyschiessen.
In einem taktisch geprägten Spiel dürften Kleinigkeiten den Ausschlag geben – mit dem etwas glücklicheren Ende für den Heimklub.
Tipp: 2:1
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