2026-04-08T12:04:42.690Z

Allgemeines

Underdog Uitikon sorgt weiter für Furore

4.-Ligist steht im Halbfinale des FVRZ-Cups

von Marco Huber · Heute, 12:10 Uhr · 0 Leser
Auf dem Weg zur Cup-Sensation: Der FC Uitikon hat schon vier höherklassige Gegner ausgeschaltet und steht jetzt im Halbfinal des FVRZ-Cups.
Auf dem Weg zur Cup-Sensation: Der FC Uitikon hat schon vier höherklassige Gegner ausgeschaltet und steht jetzt im Halbfinal des FVRZ-Cups. – Foto: zvg

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Es ist eine Geschichte von purer Regionalfussball-Romantik, die der FC Uitikon zurzeit schreibt. Im Regionalcup des FVRZ übersteht der Viertligist aus dem Limmattal Runde und Runde und steht mittlerweile im Halbfinale.

Zuletzt setzte sich der Aussenseiter im Viertelfinal gegen Buttikon in beeindruckender Manier mit 6:1 durch. Zuvor schalteten die Uitiker bereits Affoltern am Albis, Beringen und Maur aus – allesamt höherklassige Gegner. Es scheint, als hätten die Limmattler im Cup einen richtigen Lauf.

Ob die Cup-Reise sogar bis in den Final reicht, wird sich zeigen. Zuerst wartet im Halbfinal 2.-Ligist Wiesendangen. Aber auch so ist diese Leistung schon sensationell und klar einer der grössten Erfolge der Vereinsgeschichte. «Es ist lässig, dass es im Cup so gut läuft. Es wird aber immer schwieriger, auch wenn wir bis jetzt keinen Sieg gestohlen haben», sagt Martin Cincera, Präsident des FC Uitikon.

Beschwerliche Anfänge

Der Club aus dem unteren Reppischtal an der Westflanke des Uetlibergs ist im Grunde überschaubar. Vor 50 Jahren gegründet, zählt der Verein heute eine Aktiv-Mannschaft, zehn Junioren-Teams.

Ein Blick in die Vereinshistorie zeigt: Der FC Uitikon hatte zu Beginn so seine Mühe. In der Anfangszeit verfügte der damalige FC Uitikon-Waldegg nicht einmal über einen Fussballplatz. Stattdessen mussten die Spieler auf den Platz der Erziehungsanstalt Uitikon-Waldegg ausweichen, die diesen dem Verein für eine befristete Zeit zur Verfügung stellte. Später erhielt Uitikon auf dem Sürenloh dann seinen eigenen Fussballplatz.

Beinahe zwangsrelegiert

Es gab aber noch andere Hürden: Der Fussballverband wollte Uitikon einst von der 4. Liga in die Freundschaftsgruppe zwangsrelegieren. Dies, weil der Verein einen Schiedsrichter einsetzte, der in Berikon wohnte und nur Spiele im Kanton Aargau leiten durfte.

Eine Zwangsrelegation hätte wohl damals dazu geführt, dass Uitikon bereits früh in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wäre. Die Vereinsverantwortlichen intervenierten jedoch beim Verband und konnten den Zwangsabstieg abwenden.

Anfangs der 1990er-Jahre spielte der Verein zwei Saisons in der 3. Liga. Diese Zeit der 3.-Liga-Zugehörigkeit ist der grösste sportliche Erfolg des Vereins bisher. Das war vor 25 Jahren. Seither spielte Uitikon meistens in der 4. Liga und zwischendurch auch zwei Saisons in der 5. Liga.

Den Aufstieg vor den Augen

In der laufenden Meisterschaft strebt der FC Uitikon nun den Aufstieg in die 3. Liga an. Und es sieht gut aus für die Limmattaler: In der 4.-Liga-Gruppe-1 hat Uitikon in der Vorrunde von zehn Spielen acht gewonnen und wurde Wintermeister.

«In der Meisterschaft sind wir nun die vierte Saison nach der Vorrunde an der Spitze. Jetzt hoffen wir, dass wird das durchziehen können», sagt Martin Cincera. Der Aufstieg in die 3. Liga wäre für Uitikon ein grosser Erfolg. Der Start in die Rückrunde ist der Mannschaft von Trainer Elpidio Bonfardin mit einem Heimsieg gegen Thalwil 3 jedenfalls schon mal gelungen.

Noch ist es ein weiter Weg, aber wenn Uitikon den Schwung aus den Erfolgen im Cup in die Meisterschaft übertragen kann, dürfte die Rückkehr in die 3. Liga nach einem Vierteljahrhundert gelingen.

Die Limmattaler hätten mit ihrem Cup-Märchen und mit der lange ersehnten Rückkehr in die 3. Liga im Frühjahr und im Sommer gleich doppelten Grund zum Feiern. Das Jahr 2026 dürfte wohl so oder so in die Vereinsgeschichte des FC Uitikon eingehen. Das zukünftige Ziel des FC Uitikon ist es dann, «sich nach dem Aufstieg in der 3. Liga zu etablieren», wie Präsident Cincera sagt.

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