2024-06-14T14:12:32.331Z

Relegation
Die Ruhe selbst 😅 der SV Ettenkofen dreht auch Relegationsspiel Nummer zwei und steigt auf!
Die Ruhe selbst 😅 der SV Ettenkofen dreht auch Relegationsspiel Nummer zwei und steigt auf! – Foto: Brumbauer

Wittibreut rettet sich! Ettenkofen-Derby-Kraftakt vor 1.237 Fans

Relegation zu den West-Kreisligen - 2. Runde: Zwei Sanka-Einsätze bei der SG Pfaffenberg/Oberlindhart +++ Schöfweg vs. Gangkofen entscheidet: "Finale" ums letzte Kreisliga-Ticket auf der Kippe

Es war ein enorm bitterer Abend für die SG Pfaffenberg/Oberlindhart. Zweimal mussten die Rettungskräfte anrücken und zwei Defensivspieler abtransportieren. Die SG muss nun hoffen, nicht ins Kreisliga-"Finale" am Sonntag zu müssen. Das wird nur dann nötig, wenn Ost-Vertreter SV Schöfweg Spiel 7 der Bezirksliga-Relegation für sich entscheidet. Gewinnt der TSV Gangkofen, und damit der West-Klub, werden vier Plätze via Kreisliga-West-Relegation frei und sowohl die SG als auch der SC Aufhausen hätten ihr Kreisliga-Ticket sicher. Auch ohne "Finalspiel"...

Als ob die sportliche, äußerst knappe Derbyniederlage nicht schon schlimm genug gewesen wäre... Nach einem Foul an Florian Rothmeier musste der Sanka anrücken... und nach einem Foul in der Schlussminute erneut: der ohnehin zuletzt mehrfach verletzungsgeplagte Fabian Brunner musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss schnellstmöglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden! Zurück zum Sportlichen: vor satten 1.237 Zuschauern auf der wirklich genialen Anlage in Bayerbach gab's einen beherzten Derbyfight der beiden unmittelbaren Nachbarn zu sehen, die kurioserweise Vize-Meister in zwei unterschiedlichen Kreisklassen werden mussten. Torchancen hingegen blieben absolute Mangelware oder waren leichte Beute für die beiden Klasse-Keeper Christian Weinzierl und Tobias Urban. Und so mussten in Durchgang eins zwei Elfmeter herhalten. Einer für Pfaffenberg nach glasklarem Foulspiel an Stefan Bauer, Philipp Blaschko verlud Schlussmann Weinzierl (6.). Und einer für Ettenkofen, tief in der Nachspielzeit nach Foul an Christoph Wagensoner. Daniel Dollmann traf super-platziert links hoch (45.+5). Danach war es ein Fight auf Augenhöhe, mit den beiden traurigen Höhepunkten aus SG-Sicht. Und zudem dem Ettenkofen-Siegtreffer. Keeper Urban war kurz am Boden, nachdem er eine Flanke von Maxi Büttner nach außen drückte, aber Hieu Nguyen geistesgegenwärtig sofort aus spitzem Winkel abzog und versenkte! Damit packt der SV Ettenkofen - etwas glücklich - nach dem zweiten Turnaround-Sieg binnen weniger Tage den Kreisliga-Aufstieg! Auf die SG Pfaffenberg/Oberlindhart, die ihre Abwehr verletzungsbedingt nun komplett umbauen muss, wartet am Sonntag der SC Aufhausen. Die Partie ums letzte Kreisliga-Ticket findet aber nur statt, wenn der SV Schöfweg am Freitagabend in der Bezirksliga-Relegation gegen den TSV Gangkofen gewinnt! Geht's andersrum aus, haben es sowohl die SG als auch der SCA geschafft und das Duell wird nicht mehr ausgetragen!

Geschafft! Der SV Wittibreut hat sich über den Umweg Relegation dank zweier Siege das Kreisliga-Ticket gesichert!
Geschafft! Der SV Wittibreut hat sich über den Umweg Relegation dank zweier Siege das Kreisliga-Ticket gesichert! – Foto: Graml

Der SV Wittibreut bleibt der Kreisliga erhalten! In einem engen Relegationsfight vor 960 Zuschauern in Schönau war man die aktivere Mannschaft, vor allem im zweiten Durchgang. Von den Aufhausern kam alles in allem offensiv zu wenig, und so muss der SCA nochmal richtig um den Ligaverbleib zittern. Wenn der TSV Gangkofen am Freitagabend gewinnt, haben es aber auch die Aufhausener geschafft, ganz ohne drittes Relegationsspiel. Dieses wird nur dann fällig, wenn der SV Schöfweg am Freitagabend in Landau gewinnt! In Durchgang eins dominierten beide Defensivreihen, Chancen blieben Mangelware. Und wenige Minuten nach Wiederbeginn fiel er, der Wittibreuter Siegtreffer. Aus abseitsverdächtiger Position - die FuPa.tv-Bilder bestätigen aber die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns den Treffer doch zu geben, auch wenn‘s nicht komplett eindeutig aufzulösen ist - wird Michael Dotzauer auf links geschickt. Im Zentrum geht eine Grätsche ins Leere, der Ball geht durch zu Philip Matzich, der die Kugel ins lange Eck versenkte (55.). Danach fehlte bei Aufhausen das letzte Aufbäumen und Dotzauer hätte in Minute 74 die Entscheidung bringen können, frei vorm Schlussmann knapp am Tor vorbei (!). Doch es reichte auch so, denn Aufhausen kam einfach nicht mehr zum Zug. Und so muss man - mehr denn je - um den Ligaverbleib zittern. Eine letzte Chance gibt's aber mindestens noch... wenn's nicht eh auch ohne Finalspiel reicht...











Aufrufe: 029.5.2024, 21:55 Uhr
Sebastian ZiegertAutor