2024-02-21T13:48:47.272Z

Ligabericht
Ingelheims Mika Müller-Haeseler kann in dieser Szene gegen Wormatia-Torjägerin Tina Ruh (rechts) klären, dennoch traf die Wormserin viermal.	Foto: Thomas Schmidt
Ingelheims Mika Müller-Haeseler kann in dieser Szene gegen Wormatia-Torjägerin Tina Ruh (rechts) klären, dennoch traf die Wormserin viermal. Foto: Thomas Schmidt

Tina Ruh nicht zu bremsen

SG Ingelheim/Drais bekommt beim 1:5 im Topspiel die Wormatia-Torjägerin nicht in den Griff

INGELHEIM. Klare Sache – mit 1:5 (0:2) Toren mussten sich die Verbandsliga-Fußballerinnen der SG Ingelheim/Drais dem VfR Wormatia Worms im Spitzenspiel beugen und dem Team aus der Nibelungenstadt, das weiter ungeschlagen bleibt, die Tabellenspitze überlassen.

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Vor rund 60 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Ingelheimer „Blumengarten“ dominierten in den ersten gut 20 Minuten die Gastgeberinnen die Partie und kamen zu guten Torchancen. Ein Solo von Anabel Rink entschärfte die Wormatia-Torhüterin durch rechtzeitiges Herauslaufen noch gerade so (3.). Wie aus dem Nichts traf schließlich die Wormser Mittelstürmerin Tina Doris Ruh zum Führungstreffer (20.). In den letzten Minuten des ersten Durchgangs war die Wormatia zunehmend am Drücker und stellte durch Torjägerin Ruh per feinem Heber auf 0:2 (45.).

Ebenso schwungvoll kamen die Domstädter aus der Kabine und markierten durch Ruh, die dort zur Stelle war, wo eine Torjägerin „zu Hause“ ist, den dritten Treffer (49.). Im Nachsetzen traf Ruh sogar zum vierten Male (63.). Die Gastgeberinnen steckten jedoch nicht auf und kamen durch einen 25-Meter-Hammer von Nadine Müller zum 1:4 (68.). Schließlich trug sich bei den Gästen auch Stella Marie Licht nach einem Konter in die Torschützenliste ein – 1:5 (73.). Die Gastgeberinnen drückten weiter, aber eine Ergebniskosmetik wollte ihnen nicht mehr gelingen.

„Worms war nicht die bessere Mannschaft, sondern einfach abgezockter“, befand der Trainer der SG Ingelheim/ Drais, Björn Peters. „Wir müssen führen und kassieren aus dem Nichts das 0.1“, ärgerte sich der Coach. Aber der Wormser Sieg sei verdient, sagte er auch und lobte wiederum seine Mädels: „Die haben bis zum Schluss nicht aufgesteckt und Gas gegeben.“ Es werde schwer, aber die Hoffnung auf den Meistertitel und den direkten Aufstieg in die Regionalliga gebe er noch nicht auf, betonte Peters. Nachdem er seine Mädels um sich versammelt und wieder aufgebaut hatte. Sein Gegenüber, Alexander Hagner, lobte den „guten Fußball“ seiner Mannschaft. „Entscheidend war neben unserer Erfahrung auch, dass wir in der Viererkette umgestellt hatten und so ruhiger von hinten rausspielen konnten“, ergänzte der Wormser Coach.

SG Ingelheim/Drais: Haas – Hering (35. Frik), Müller-Haeseler (76. Schrauth), Schön, Witt (60. J. M. Müller) – Fuchs (46. Rauprich), Zlotrg, N. Müller, Gürsoy (67. Welsch) – Rink, Becker.

Aufrufe: 027.11.2023, 15:00 Uhr
Martin GebhardAutor