2024-05-28T14:20:16.138Z

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Ruhstorfs Sportvorstand Manuel Hochhäusl (re.) mit Helmut (li.) und Kevin Heißenhuber
Ruhstorfs Sportvorstand Manuel Hochhäusl (re.) mit Helmut (li.) und Kevin Heißenhuber – Foto: Verein

Ruhstorf macht sich wieder eigenständig - Heißenhuber-Duo übernimmt

Der SC Ruhstorf hat die Spielgemeinschaft mit dem SV Malgersdorf gekündigt und wagt einen Neustart in der A-Klasse

Seit der Saison 2018/19 ist der SC Ruhstorf im Herrenbereich in einer Spielgemeinschaft mit den SV Malgersdorf. Und obwohl sportlich der Durchmarsch bis in die Kreisliga gelang, werden sich ab dem Sommer die Wege trennen. Beide Klubs agieren dann wieder eigenständig und die Ruhstorfer Fußballer wagen einen Neustart in der A-Klasse. Mittlerweile steht fest, dass Helmut und Kevin Heißenhuber das Projekt als Trainer-Duo begleiten.

"Wir hatten leider zu wenig Spieler, aber auch Kosten, die wir genauso tragen mussten. Die Verhältnismäßigkeit hat nicht mehr gepasst. Wir wollten, dass unsere verbliebenen Spieler es als erstes erfahren dass wir die SG kündigen, deshalb haben wir sie im Herbst vergangenen Jahres zusammengeholt. Dabei hat sich herausgestellt, dass wir für eine eigene Mannschaft mehr Spieler zu Verfügung hätten als in der SG. So kam das Ganze dann ins Rollen", berichtet Manuel Hochhäusl, der beim SC Ruhstorf Vorstand Sport ist.

Zusammen mit Vorstandskollege Daniel Koller und weiterer Unterstützung der Vereinsführung und Spieler ging Hochhäusl die Mammutaufgabe an. "Es ist natürlich schon Wahnsinn, wenn man die SG nicht aufrecht erhalten kann, dann aber versucht, wieder eigenständig zu werden. Ein nicht alltägliches und sehr interessantes Projekt. Bei uns im Verein hat mittlerweile jeder verstanden, um was es geht", bestätigt Hochhäusl. Dem großen Ziel einen riesigen Schritt näher gekommen, ist der SCER mit der Verpflichtung des Trainerduos Helmut und Kevin Heißenhuber. "Die beiden wollten unbedingt wieder was gemeinsam machen. Der SC Ruhstorf gibt ihnen die Chance. Mit Helle haben wir in Ruhstorf einen alten Bekannten verpflichtet, der unser letzter Trainer vor der Fusionierung war. Ein absoluter Trainerfuchs über den es bei uns keine zwei Meinungen gibt", betont Hochhäusl.



Hinzu kommt Trainer-Sohn Kevin, der als Spielertrainer fungieren wird. "Kev kennen wir natürlich auch schon lange. Ein absolut sympathischer und bodenständiger Typ, der uns auch auf dem Platz richtig verstärken wird", meint der Sport-Vorstand, der sich kämpferisch zeigt: "Unser beschaulicher Ort hat nur 400 Einwohner. Für uns war es immer schwierig und wird es auch immer bleiben, aber das sind wir gewohnt." Der kleine Dorfverein aus der Marktgemeinde Simbach bei Landau, der in der Saison 2010/11 mit dem Aufstieg in die Kreisliga Straubing seinen größten Erfolg feierte, ist also zurück im Spielbetrieb.


"Nach der Anfrage des SC Ruhstorf kamen wir in den Gesprächen schnell zu einem positiven Abschluss. Da ich vor einigen Jahren schon einmal Trainer beim SCR war und es damals schon eine super schöne Zeit gewesen ist, freue ich mich sehr auf diese Aufgabe. Wichtig war mir auch, dass ich zusammen mit Sohn Kevin das Trainerteam bilde. Rein sportlich gesehen möchten wir uns nach der Neugründung schnell in der A-Klasse etablieren. Ein konkretes Ziel auszugeben, ist aktuell noch schwierig, da der Kader noch nicht vollständig ist. Alle Verantwortlichen in Ruhstorf um Abteilungsleiter Manuel Hochhäusl leisten hervorragende Arbeit", berichtet Helmut Heißenhuber, der derzeit noch den TV Reisbach coacht.


"Das A und O im Fußball ist für mich eine hundertprozentig Einstellung und Disziplin zum Sport, was in Ruhstorf beginnend bei der Vorstandschaft bis hin zu den Spielern definitiv der Fall ist. Wie das Fußballeinmaleins funktioniert, wissen die Jungs. Die Hauptaufgabe für meinen Vater und mich wird es sein, aus den individuellen Spielern eine starke und charakterliche gute Mannschaft zu formen. Da wir zusammen als Trainerteam super agieren und die gleichen Ansichten haben, mache ich mir da wenig Sorgen. Wenn wir es schaffen, zu einem ordentlichen Team zu wachsen und die Qualität auf den Platz bringen, kann einiges möglich sein. Ich freue mich auf die Herausforderung und eine geile Zeit", lässt Kevin Heißenhuber wissen.


"Die Qualität des Kaders passt. In der Breite sind wir aber aktuell noch zu schwach aufgestellt. Deshalb brauchen wir auch noch weitere Spieler. Ich bin aber guter Dinge, dass uns das noch gelingt. Wir werden Augen und Ohren offen halten", verrät Vorstand Hochhäusl abschließend.

Aufrufe: 018.4.2024, 09:30 Uhr
PM / tsAutor