2024-06-19T10:33:50.932Z

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Die richtige Einstimmung auf die Relegation: Die Spieler des TSV Peiting holten sich mit dem 2:0-Sieg in Hohenfurch ordentlich Selbstvertrauen für die Partien gegen Weil.
Die richtige Einstimmung auf die Relegation: Die Spieler des TSV Peiting holten sich mit dem 2:0-Sieg in Hohenfurch ordentlich Selbstvertrauen für die Partien gegen Weil. – Foto: Roland Halmel

Relegation total beim TSV Peiting: Erste und zweite Mannschaft sind in der Relegation gefordert

Erste trifft auf den TSV Landsberg II – Zweite bekommt es mit FC Weil zu tun

Fast alle Fußballvereine aus der Region befinden sich mittlerweile in der Sommerpause. Beim TSV Peiting sind aber noch beide Herrenteams im Spielbetrieb.

Peiting – Sowohl die erste als auch die zweite Garnitur stehen in der Aufstiegsrelegation. Die Erste kann den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Dieser ist auch die Voraussetzung für einen Aufstieg der Zweiten. Denn nur wenn die Erste nach oben rückt, darf die TSV-Reserve in die Kreisliga aufsteigen.

TSV Landsberg II – TSV Peiting

Mit Aufstiegsspielen kennen sie sich beim TSV Peiting in der Zwischenzeit aus. In den vergangenen Jahren stand die Kreisliga-Mannschaft zweimal in den Entscheidungsspielen zur Bezirksliga. In der Saison 2018/19 scheiterten die Peitinger an Habach, 2021/22 an Murnau. In diesem Jahr bietet sich für die Mannen von Trainer Thomas Fischer erneut die Gelegenheit, über die Zusatzschicht den Sprung nach oben zu schaffen. Dazu müssen die Peitinger im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren aber gleich zwei Runden überstehen.

In der ersten treffen sie in zwei Duellen auf den TSV Landsberg II. Das Hinspiel steigt am morgigen Donnerstag (15 Uhr) bei der Reserve des Bayernligisten. Am Sonntag, 2. Juni kommt es dann zum Rückspiel in Peiting (15 Uhr). Der Gewinner aus diesem Vergleich trifft dann in der kommenden Woche in der zweiten Runde, die ebenfalls in zwei Spielen ausgetragen wird, auf den Relegationssieger der Münchner Kreisligen.

Mit Geschlossenheit und Leidenschaft soll sich die Mannschaft gegen den bekannten Gegner durchsetzen

„Wir kennen den Gegner sehr gut“, sagt Fischer über die Landsberger, die in der Meisterrunde B hinter dem FC Aich den zweiten Platz belegten. Das liegt zum einen daran, dass die Peitinger Zweite, die Fischer in der Spielzeit 2022/23 trainierte, in der damaligen Meisterrunde auf die Landsberger Zweite traf. Zum anderen stehen bei den Lechstädtern einige Spieler mit Peitinger Vergangenheit wie Andreas Fülla oder das Brüderpaar Benedikt und Johannes Oppenrieder im Kader. Nicht zu vergessen der Schongauer Muriz Salemovic, der nach vielen Jahren im höherklassigen Fußball seine Karriere bei der Landsberger Zweiten ausklingen lässt. „Mit ihren ehemaligen Bayernliga-Spielern haben die Landsberger eine brutale individuelle Klasse“, hat Fischer höchsten Respekt vor dem Gegner.

Sein Rezept dagegen heißt: mannschaftliche Geschlossenheit und Leidenschaft. „Wenn wir diese Tugenden zeigen, haben wir eine Chance,“ ist Fischer überzeugt. Auch wenn das letzte Ligaspiel vergangenes Wochenende in Ohlstadt mit 2:4 verloren ging, ist der Peitinger Coach mit der Entwicklung seiner Truppe in der Rückrunde sehr zufrieden. „Die Jungs wurden immer stabiler“, hofft Fischer, dass sich dieser positive Trend auch in der Relegation fortsetzt. Personell kann er aktuell aus dem Vollen schöpfen, was aber auch einen Nachteil hat. „Das wird keine leichte Aufgabe, die richtigen Elf für die Startaufstellung auszuwählen“, gesteht Fischer. Gleichzeitig ist er aber von seiner Mannschaft überzeugt. „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, können wir uns gegen Landsberg durchsetzen“, sagt Fischer.

FC Weil – TSV Peiting II

Optimismus herrscht auch bei der Peitinger Zweiten, die in der Relegation zur Kreisliga auf den FC Weil trifft. „Wir werden versuchen, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und wir werden uns nicht verstecken“, verspricht Trainer Eduard Stober vor dem Vergleich mit dem Vorletzten der Kreisliga-Abstiegsrunde D. Gegen den FC Weil bestritt die Peitinger Zweite in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt vier Partien, die sie allesamt für sich entschied. „Einige aus unserem Team kennen den Gegner“, sagt Stober, der die TSV-Mannschaft erst in dieser Saison übernahm und für den Weil deshalb Neuland ist. „In Weil habe ich auch noch nie gespielt“, erklärt Stober vor dem Hinspiel am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr). Das zweite Duell steigt dann am Samstag. 1. Juni, im Stadion Birkenried (15 Uhr).

Trainer Stober vom TSV sieht den Druck eher beim Gegner

„Für einen Großteil der Mannschaft ist Relegation Neuland“, räumt Stober ein. Wobei die Peitinger den Vorteil aus einem erfolgreichen Rundenabschluss durch den 2:0-Sieg beim Meister Hohenfurch haben. Weil unterlag dagegen am letzten Spieltag mit 1:3 gegen Weßling. „Der Druck lastet eher auf dem Gegner,“ so Stober, der weiß, dass er auch der ersten Peitinger Garnitur die Daumen drücken muss. Denn nur wenn sie den Sprung nach oben schafft, kann auch sein Team aufsteigen. „Für uns sind das zwei Bonusspiele“, geht er relativ gelassen in die Relegation, was auch an der personellen Situation liegt. „Ich habe alle 19 Mann aus meinem Kader auf dem Zettel.“ Er kann also seine Bestbesetzung aufbieten.

Keine schönen Erinnerungen: In der Saison 2021/22 scheiterten die Peitinger in der Bezirksliga-Relegation am TSV Murnau.
Keine schönen Erinnerungen: In der Saison 2021/22 scheiterten die Peitinger in der Bezirksliga-Relegation am TSV Murnau. – Foto: Roland Halmel

Aufrufe: 029.5.2024, 08:34 Uhr
Roland HalmelAutor