2024-03-04T12:27:13.471Z

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Glück im Unglück hatte wohl Daniel Rabanter, der trotz einer Schultergelenksprengung nur wenige Wochen pausieren muss.
Glück im Unglück hatte wohl Daniel Rabanter, der trotz einer Schultergelenksprengung nur wenige Wochen pausieren muss. – Foto: Niklas Breu

Keine OP, aber Schlinge: So schwer hat `s Hankofens Rabanter erwischt

Der Defensivmann hat sich beim ersten Test in Weiden an der Schulter verletzt

Der Testspielauftakt ist der SpVgg Hankofen-Hailing am Samstag zu Gast beim Bayernligisten SpVgg SV Weiden gelungen. (FuPa berichtete) Die Sorgenfalten beim Trainerduo Heribert Ketterl und Tobias Beck waren dennoch groß, stand doch zu befürchten, dass sich mit Daniel Rabanter gleich im ersten Probelauf 2023 ein Spieler schwer verletzt hat. Der noch 29-jährige Defensivmann musste just wenige Tage vor seinem 30. Geburtstag mit Verdacht auf Schultereckgelenksprengung oder Schlüsselbeinbruch in die Notaufnahme gebracht werden. FuPa hat bei ihm nachgefragt, wie schlimm es ist und wie es ihm geht:

"Der Arzt in der Notaufnahme hat die Diagnose Schultergelenksprengung gestellt, und zwar ist das sogenannte AC-Gelenk betroffen. Zum Glück ist die Sprengung nicht so stark wie befürchtet. Es ist wohl relativ glimpflich abgelaufen, ich muss aller Voraussicht nach nicht operiert werden, muss dafür aber eineinhalb, zwei Wochen eine Schlinge tragen und muss die Füße still halten. Mein Gefühl sagt mir auch, dass es nicht so schlimm ist. Bei Belastung habe ich zwar Schmerzen, ansonsten ist es gut auszuhalten."

Glück im Unglück sozusagen. Wie ist das Ganze eigentlich passiert? "Ich musste einen seitlichen Check meines Gegenspielers einstecken, auf den ich nicht vorbereitet war und deshalb keine Körperspannung hatte. Ich habe einen Knacks vernommen, mich aber die fünf Minuten bis zur Pause noch durchgeschleppt. Ich wollte bei einer Standardsituation dann noch meinen Gegenspieler halten, aber da ging nichts mehr." Rund zwei Wochen muss er jetzt eine Schlinge tragen und muss die lädierte Schulter ruhig halten. An Sport ist da natürlich nicht zu denken. "Bitter, weil ich schon auf einem richtig guten Fitnesslevel war. Aber hilft nix, dann geb ich halt anschließend wieder richtig Gas und ziehe voll durch", meint Rabanter, der sich aber sicherheitshalber noch eine zweite Meinung einholen und in den nächsten Tagen deshalb einen Orthopäden aufsuchen will.

Aufrufe: 030.1.2023, 10:15 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor