Kai Klump erwischt Sahnetag

Ingelheims A-Jugendlicher trifft beim 6:4 gegen Meisenheim dreimal / U 15 der Spvgg. verliert

INGELHEIM . Ein verdienter, wenn auch etwas mühevoller Erfolg und eine erwartete Niederlage. So verabschiedeten sich die Jugendfußballer der Spvgg. Ingelheim nach dem ersten Spieltag der Rückrunde in die Winterpause. Weiter geht es in den Nachwuchs-Verbandsligen am ersten Märzwochenende 2023.

A-Junioren: Spvgg. Ingelheim – FC Meisenheim/JSG Nahe-Glan 6:4 (5:2). – Eine gute Viertelstunde brauchten die Jungs von Sebastian Frey, um gegen einen forschen Gast ins Spiel zu finden. Dann aber kreierten sie viele schöne Situationen, zudem erwischte Linksaußen Kai Klumb einen absoluten Sahnetag und belohnte sich mit drei Treffern binnen 15 Minuten (17., 22., 32.). Dazwischen traf Leon Reitemeyer zum zwischenzeitlichen 3:1 (26.). Den schönsten Treffer besorgte Rechtsverteidiger Luis Grohmann. Clemens Kornely, sein Pendant auf der anderen Seite schlug einen wunderbaren Effetball durch die Kette, Kornely lief durch und versenkte das Spielgerät am langen Pfosten (44.). Frey schüttelte bewundernd den Kopf. „Dass der Linksverteidger auf den Rechtsverteidiger spielt und der das Tor macht, ist eher selten“, anerkannte er. In der Schlussphase kamen die Gäste auf 4:5 heran, wobei Spvgg.-Keeper Jonas Klein sogar noch einen Foulelfmeter hielt. Reitemeyer machte schließlich alles klar (89.). „Mit neun Punkten aus drei Spielen in die Winterpause zu gehen, ist okay“, so Fey, der „viele Lichtblicke“ gesehen hatte.

C-Junioren: FSV Mainz 05 – Spvgg. Ingelheim 6:0 (4:0). – „Die erste Halbzeit war brutal. Da sind wir mit dem 4:0 noch gut weggekommen.“ Trainer Kenneth Weimer wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte, dass seine Mannschaft nicht mit einem höheren Rückstand in die Pause ging: Torwart Jannis Martzanke war bestens aufgelegt und hielt, was zu halten war. Nach dem Wechsel nahmen die 05er ein bisschen den Fuß vom Gaspedal. Das Plus der Ingelheimer: Sie haben bereits zweimal gegen die 05er gekickt, die in ihrer eigenen Liga spielen. „Zwölf Gegentore in den beiden Partien sind noch im Rahmen“, so Weimer mit einem Grinsen.



Aufrufe: 06.12.2022, 17:12 Uhr
Jochen WernerAutor