2024-05-17T14:19:24.476Z

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Die U15 der Spvgg. Ingelheim hat den Klassenerhalt geschafft.
Die U15 der Spvgg. Ingelheim hat den Klassenerhalt geschafft. – Foto: Timo Babic

Ingelheims U15 feiert Klassenerhalt

A-Junioren der Rotweinstädter stehen auf einem Abstiegsplatz, sind von der Regionalliga abhängig

Bingen/Ingelheim. Das übelste Szenario blieb dem alten Fußballkreis Bingen bei der Verbandsliga-Jugend erspart. Zwar stand die U13 der Binger Hassia bereits seit Wochen als Absteiger fest, doch die U15 der Spvgg. Ingelheim hat dagegen den Klassenerhalt geschafft. Schwieriger ist die Lage für die U19 der Rotweinstädter, die nach starkem Saisonstart nur einmal in der gesamten Spielzeit auf einem Abstiegsplatz stand: ausgerechnet zum Finale. Je nach Auf- und Absteiger in den oberen Klassen könnte der bittere Gang in die Landesliga die Folge sein. Für den 10. Juni ist ein Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche SG Hauenstein angesetzt. Das wiederum wäre im bittersten Fall obsolet.

A-Junioren: SC Idar-Oberstein – Spvgg. Ingelheim 3:2 (3:1). – Vier Tage nach dem 0:3 bei Vizemeister TSG Bretzenheim kam es im Idarer Haag zum Showdown im Duell zweier punktgleicher Teams. Idar brauchte den Dreier, der Spvgg. reichte ein Remis. „Es hat nicht gereicht. Wir haben wie in der gesamten Halbserie im neuen Jahr zu viele individuelle Fehler gemacht.“ Trainer Sebastian Frey war gefrustet. Leon Reitemeyer (14.) brachte die Gäste zwar in Führung, bis zur Pause hatten die Edelsteinstädter aber auf 3:1 gestellt. Der Anschluss fiel durch ein Eigentor (56.). Dabei blieb es. „Es sind in den letzten Monaten viele Kleinigeiten gegen uns gelaufen, die vorher nicht abzusehen waren.“ Für Frey und seine Truppe gilt jetzt, das Entscheidungsspiel anzunehmen und abzuwarten, was in der Regionalliga passiert.

C-Junioren: Spvgg. Ingelheim – 1. FC Kaiserslautern II 1:4 (0:3). – „Wir sind durch“, nahm Coach Kenneth Weimer das Positive des letzten Spieltags mit. Gegen den Nachwuchs der Roten Teufel hatten seine Jungs im ersten Durchgang zu viel Respekt. „Die Angst vor dem Logo auf deren Brust war brutal“, so der Trainer. Zwei Treffer nach Standards machten das Leben nicht einfacher. „Schade. Dass der FCK nicht unschlagbar ist, haben wir nach der Pause gesehen.“ Außer dem von Ruholdah Habibi verwandelten Elfmeter nach Foul an ihm selbst (62.) hatten die Rotweinstädter auch noch einen Lattenschuss zu verzeichnen.

D-Junioren: TSG Kaiserslautern – Hassia Bingen 6:1 (4:0). – Der versöhnliche Abschied blieb aus. „Ein paar Jungs beschäftigen sich mit anderen Vereinen, sind deshalb etwas verunsichert. Da ist es schwer, noch Vernünftiges abzurufen. So sah auch die Leistung aus“, erklärte Ingelheims Trainer Oliver Zehmer. Luca Pensky netzte mit seinem Ehrentreffer (47.) zum Endstand ein.



Aufrufe: 025.5.2023, 06:00 Uhr
Jochen WernerAutor