Maximilian Gerwien (links) läuft künftig für den MSC Preussen auf.
Maximilian Gerwien (links) läuft künftig für den MSC Preussen auf. – Foto: Steven Schaap

"Er kann uns mit seiner Erfahrung auf jeden Fall weiterhelfen"

Verbandsliga +++ Der MSC Preussen begrüßt einen routinierten Neuzugang

Maximilian Gerwien ist während seiner Laufbahn schon viel herumgekommen. Für die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg, den TV Askania Bernburg und den FSV Barleben spielte der Angreifer etwa in der Oberliga. Zuletzt kickte er für den SV Groß Santersleben in der Bördeoberliga - und legte eine Pause ein. "Jetzt will er es noch einmal wissen", erzählt Torsten Marks, Trainer des MSC Preussen, der Gerwien als Neuzugang begrüßen konnte.

Mangel an Matchpraxis und Rhythmus

Bereits vor dem Start der Winterpause schloss sich der 32-Jährige dem Verbandsligisten an. "Der Kontakt kam über die Jungs selbst zustande", berichtet Marks. "Er hat nach einer Auszeit wieder richtig Bock, Fußball zu spielen. Er kann uns mit seiner Erfahrung auf jeden Fall weiterhelfen", ist der 49-Jährige überzeugt. Doch hat Gerwien eben auch eine lange Zeit nicht gespielt: "Grundsätzlich ist er in einem guten körperlichen Zustand, aber ihm fehlt natürlich die Matchpraxis. Den fehlenden Rhythmus kann man nicht einfach mit einem Fingerschnipsen aufholen." Zum Spielerprofil:

>> Maximilian Gerwien

Die erste Chance, um Matchpraxis zu sammeln, hätte der Neuzugang am Dienstagabend zu Gast beim SV 09 Staßfurt haben sollen, doch mussten die Preussen das Testspiel aufgrund eines hohen Krankenstandes absagen. Im dünnen Kader freut man sich deshalb umso mehr über die personelle Unterstützung, zumal der MSC mit Tom Kupke einen Routinier verlor. "Es war zwar schon seit dem Sommer klar, dass Tom sich persönlich verändert und uns deshalb verlassen wird, dennoch ist der Abgang bitter. Ein Verlust in sportlicher wie menschlicher Hinsicht", sagt Marks.

Neuzugang bietet flexible Lösungen

Zwar ist Kupke Verteidiger und Gerwien, der für den 1. FC Magdeburg auch zu einem Einsatz in der Regionalliga kam, gelernter Angreifer, doch hält Marks einen Eins-zu-eins-Ersatz für möglich. "Dadurch, dass er so viel Erfahrung und eine hohe Qualität mitbringt, kann er auf vielen Positionen spielen", erklärt der Übungsleiter und ergänzt: "Warum also nicht auf im defensiven Bereich?" Mehr Verstärkungen sind im Winter allerdings nicht abzusehen. "Der Zufall kann immer dazwischen kommen, aber geplant ist kein weiterer Neuzugang", erklärt Marks, der aber am liebsten schnellstmöglich mit der Planung für die neue Verbandsliga-Saison beginnen würde. "Wir haben eine Ausgangsposition, die vielversprechend ist. Ein Polster, das uns eine kleine Durststrecke verzeihen würde. Das Ziel ist und bleibt aber weiterhin, schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern."

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Aufrufe: 025.1.2023, 19:00 Uhr
Kevin GehringAutor