2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligavorschau
Bloß nicht die Nerven verlieren: Nach zuletzt zwei Niederlagen müssen auch Robin Peter (links), Fabian Tippelt und die SpVgg Hainsacker weiter um den Klassenerhalt bangen.
Bloß nicht die Nerven verlieren: Nach zuletzt zwei Niederlagen müssen auch Robin Peter (links), Fabian Tippelt und die SpVgg Hainsacker weiter um den Klassenerhalt bangen. – Foto: Redaktion Schwandorf

Die Kosova-Losung: 9 Punkte bis zur Landesliga

Bezirksliga Süd, 25. Spieltag: Gegen Arnschwang zeichnet sich ein Offensivspektakel ab +++ Prüfening steht zu Hause in der Pflicht +++ Setzt Sulzbach gegen Pielenhofen die Aufholjagd fort?

Drei Siege trennen den FC Kosova noch vom erstmaligen Aufstieg in die Landesliga. Und das auch nur, wenn Verfolger TV Parsberg ab sofort alles gewinnt. Den nächsten Step kann der designierte Meister aus der Domstadt am Sonntag im Heimspiel gegen die DJK Arnschwang machen. Unter Zugzwang steht der FSV Prüfening im Spiel 1 nach Jürgen Voy, welches die SpVgg Ziegetsdorf an den Pflanzgarten führt. Den Prüfeningern sitzt inzwischen nämlich der SV Sulzbach (gegen Pielenhofen-Adlersberg) im Nacken. Bereits am Freitag kreuzen der VfB Bach und der SC Regensburg die Klingen.


Hinspiel: 3:0. Bereits am Freitagabend kann der Drittplatzierte VfB Bach (45) vorlegen im Rennen um die Vizemeisterschaft. Ein Heimdreier ist dafür dringend vonnöten, hat Konkurrent Parsberg (49) doch noch das Nachholspiel gegen Prüfening in der Hinterhand. Tom Sommers Bacher sind gut drauf und im neuen Jahr noch ungeschlagen (2/2/0). Das soll weiterhin so bleiben. Noch ein paar wenige Sicherungspunkte benötigt derweil der SC Regensburg (7., 36), der sich nach der jüngsten Heimpleite gegen den FC Kosova ganz sicher vorgenommen hat, am Donau-Ufer nicht leer auszugehen.


Hinspiel: 1:0. Mit kühlem Kopf wollen die Kicker der SpVgg Hainsacker (9., 34) möglichst rasch einen Haken hinter das Thema Liga-Erhalt setzen. Die Heimniederlage am Mittwoch gegen den SV Sulzbach hätte vermieden werden können, war die Diermeier-Elf doch ab Beginn der zweiten Halbzeit am Drücker. Zählbares sprang aber wie schon wenige Tage zuvor in Thalmassing nicht heraus. Schuld war mal wieder ein individueller Fehler, der das späte 1:2 zur Folge hatte. Nun gegen den TSV Bad Abbach (4., 43) hofft man auf die Rückkehr in die Erfolgsspur. Ein heikles Unterfangen, dürfen sich die Gäste doch keinen Ausrutscher erlauben, wenn sie noch ein Wörtchen um Platz 2 mitreden wollen.


Hinspiel: 4:0. Bester gegen zweitbester Sturm der Liga, bester gegen zweitbester Torjäger der Liga: Vieles deutet am Sonntag auf ein Offensivspektakel am Regensburger Weinweg hin. Gut drauf sind beide Teams. Ein Blick auf die Rückrundentabelle sagt es schon aus: Die dort auf Rang 2 postierte DJK Arnschwang (5., 39) ist nach der Winterpause bisher in bestechender Form und hat den Klassenerhalt mittlerweile so gut wie in der Tasche. Jetzt könnte bereits die 40 Punkte-Marke geknackt werden. Ja, hieße der Gegner nicht FC Kosova (1., 61). Inzwischen dürften selbst die größten Pessimisten nicht mehr am frühzeitigen Meisterstück der spielstarken Techniker-Truppe zweifeln. An dem zuletzt gezeigten „besten Spiel nach der Winterpause“ (O-Ton von Trainer Enkel Alikaj) gilt es anzuknüpfen. Auf der anderen Seite geht es für die Gäste um ihren Goalgetter Lukas Riedl (29 Saisontore) darum, mit den sich bietenden Torchancen konsequent umzugehen.


Hinspiel: 2:1. Die knappe Niederlage gegen Bad Abbach konnte der TV Parsberg (2., 49) durch einen 2:0-Arbeitssieg beim Letzten Ziegetsdorf wieder ausbügeln. Weiterhin hat die Mannschaft von Coach Stefan Weber in puncto Relegations-Ticket alle Trümpfe in der eigenen Hand. Fürs Heimspiel gegen den noch abstiegsgefährdeten FC Ränkam (10., 32) sollte allerdings eine Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche her. Sonst könnte es happig werden. Der Gast mit seinem kurzfristig engagierten Stürmer Alexander Feldmann (5 Spiele, 1 Tor) hat indes Selbstvertrauen getankt durch das 6:1 gegen Sulzbach. Mit vollem Einsatz und Kampfbereitschaft möchte man dem amtierenden (und baldigen?) Vizemeister ein Schnippchen schlagen.


Hinspiel: 3:1. Wie gehen die Prüfeninger Fußballer mit der Entlassung ihres Trainers Jürgen Voy um? Das ist die große Frage, wenn der FSV (13., 28) am Sonntagnachmittag auf den benachbarten Fixabsteiger SpVgg Ziegetsdorf (16., 0) prallt. Sportlich soll eine Trotzreaktion her, acht Tage nach der 0:6-Schlappe in Bad Abbach. Man steht in der Pflicht. Angesichts von drei torlosen Auftritten in Serie ist dringend an der Torgefahr zu schrauben. Anderenfalls droht selbst gegen den punktlosen Tabellenschlusslicht Ungemach. Den Relegationsplatz will Prüfening mit allen Mitteln nach „oben“ hin verlassen, doch von „unten“ klopft nun Sulzbach an. Daher ist eines klar: An diesem Wochenende zählen daheim nur drei Punkte!


Hinspiel: 0:7. Längst planen sie in Katzdorf (15., 8) für die Kreisliga und seit letztem Sonntag ist der Gang zurück in die Kreisliga auch rechnerisch besiegelt. Aller Druck ist beiseite gelegt und jetzt kann die Elf von Trainer Patrick Meier nochmal zeigen, was in ihr steckt. Für den kommenden Gegner FC Thalmassing (8., 35) freilich könnte das auch zur Gefahr werden. Doch die zuletzt zweimal siegreichen Roosters haben nicht vor, irgendwelche Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen zu lassen. Die volle Punkteausbeute ist das Ziel. Und mit dem elften Saisonsieg käme man dem Klassenerhalt ein ganzes Stück näher.


Hinspiel: 2:4. War das wichtig: Durch den schwererkämpften 3:1-Erfolg im Nachholspiel in Hainsacker lebt die Hoffnung des SV Sulzbach/Donau (14., 24) auf die Rettung weiter. Noch aber ist nichts gewonnen. Sechs Endspiele warten – vier von ihnen müssen wohl gewonnen werden, um sich eine reelle Chance auf ein weiteres Bezirksliga-Jahr aufrecht zu erhalten. Von enormer Wichtigkeit ist das anstehende Heimspiel gegen den FC Pielenhofen-Adlersberg (12., 30), der selbst zittern muss. Was beim FCPA gilt: An der kämpferisch tadellosen Darbietung gegen Bach (3:3) anzusetzen und vielleicht spielentscheidende Fehler zu vermeiden.


Hinspiel: 2:1. Einmal Durchschnaufen, bitte! Der im Grunde nie gefährdete 4:0-Mittwochssieg in Ziegetsdorf hat dem SV Wenzenbach (11., 32) wieder ein Mini-Polster auf die Gefahrenzone verschafft. Der Grundstock wurde im ersten Durchgang gelegt, im zweiten war dann hauptsächlich Verwalten angesagt. Ob der SVW nachlegen kann? Zu Gast am Jahnweg ist der FC Viehhausen, der als Rangsechster vier Zähler mehr auf dem Konto hat und somit etwas weniger unter Zugzwang steht als der Aufsteiger. Eine Niederlage will sich die Mannschaft des scheidenden Trainers Patrick Meier aber trotzdem auf keinen Fall erlauben.

Aufrufe: 011.4.2024, 17:00 Uhr
Florian WürtheleAutor