Das große Favoriten-Zittern

Im COSY-WASCH-Landespokal kommt es zu vielen engen Begegnungen

Tennis Borussia, der SC Staaken, Sparta Lichtenberg und auch Fortuna Biesdorf - viele Mannschaften musste sich in der 3.Hauptrunde im COSY-WASCH-Landespokal mächtig strecken, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Für Tennis Borussia war es am Dienstagabend ein schmaler Grad zwischen „Hauptsache Weiter“ und „Blamage erleben“. Wer vor dem Spiel gehofft hatte, die Mannschaft könne den Landespokal nutzen, um sich durch ein Tore-Festival Selbstvertrauen für den schweren Ligaalltag zu holen, sah sich getäuscht. Die Gastgeber, SG Rotation Prenzlauer Berg, verlangte dem Regionalligisten alles ab, konnte aber seinerseits keinen Treffer erzielen, sodass die Partie äußerst undankbar aus ihrer Sicht mit 0:1 endete. Trotzdem dürfte die Leistung Mut für die nächsten Spiele geben - und Tennis Borussia steht im Achtelfinale.

Ähnlich knapp wurde es am Ende in Hohen Neuendorf. Der Bezirksligist konnte den zweimaligen zwei-Tore-Rückstand gegen den SC Staaken jeweils verkürzen, verpasste aber den Ausgleich, sodass der Favorit eine Runde weiter ist.

Über die gesamte Dauer von 120 Minuten musste Sparta Lichtenberg beim 1.FC Lübars gehen.

Fortuna Biesdorf, als Landesligist ebenfalls als Favorit in die Partie gegangen, hatte mit JFC Berlin zu kämpfen. Am Ende zitterte die Mannschaft den 2:1 Sieg über die Runden.

Auch 3.Liga-Absteiger Viktoria 1889 Berlin hatte, wie schon in den Runden zuvor, mächtig Arbeit, um den Erfolg zu erringen. Der TSV Rudow erwies sich als harter Brocken, musste sich am Ende aber trotzdem geschlagen geben.

Der BFC Preussen ging gegen Blau-Weiß 90 in Führung, konnte diese aber nicht über die Runden bringen. Auch in Lankwitz musste das Elfmeterschießen für eine Entscheidung sorgen. Am Ende siegte der Oberligist, aufgrund von zwei verschossenen Elfmetern bei den Gastgebern.

Der in der Oberliga auf einer Erfolgswelle reitenden TuS Makkabi hatte bei den Berliner Amateuren zu tun, um in die Runde der letzten 16 einzuziehen. Beim 3:1 Sieg für der Mannschaft von Wolfgang Sandhowe alles abverlangt.

Nahezu auf Augenhöhe begegneten sich der Berliner TSC und der FSV Hansa. Am Ende siegten die Gäste knapp mit 1:0.

Beim SV Tasmania Berlin hingegen hängende Köpfe. Der Oberligist unterlag dem SD Croatia knapp, in der Verlängerung, mit 3:2.

Gar nicht knapp war es hingegen in Berlin-Liga internen Duell zwischen dem TSV Mariendorf und dem Lichtenrader BC. Gleich 16 Tore schenkten die Gastgeber ihrem Konkurrenten ein. In der Höhe hatte das wohl keiner erwartet, der Mit-Aufsteiger bracht komplett ein.

Bereeits an Dienstag hatten sich der Berliner AK, der BFC Dynamo und der FC Liria durchgesetzt. Die VSG Altglienicke musste bekanntermaßen nicht zum Spiel antreten.

Heute folgen zwei weitere Begegnungen: COSY-WASCH-Landespokal

Aufrufe: 027.10.2022, 08:21 Uhr
FuPa Berlin / mp Autor