2024-05-22T11:15:19.621Z

Ligabericht
Wenigstens einmal auf kuriose Weise getroffen: Der TSV Goddelau (rechts Enrico Stolz) besiegt SV 07 Raunheim (Martin Teppich) mit einem direkt verwandelten Eckball. Foto: Uwe Krämer
Wenigstens einmal auf kuriose Weise getroffen: Der TSV Goddelau (rechts Enrico Stolz) besiegt SV 07 Raunheim (Martin Teppich) mit einem direkt verwandelten Eckball. Foto: Uwe Krämer

Neun Gustavsburger besiegeln VfR-Abstieg

KLA Groß-Gerau: Groß-Geraus Reserve muss die Liga neben „Gencler“ verlassen / SG II rettet sich gegen Wolfskehlen

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Alles gelaufen in der Kreisliga A Groß-Gerau: Am 31. und vorletzten Spieltag ist die letzte offene Entscheidung mit dem Klassenverbleib der SG Rüsselsheim II gefallen. Während die Spielgemeinschaft 2:1 gegen TSV Wolfskehlen gewann, zog Abstiegskonkurrent VfR Groß-Gerau II in Gustavsburg den Kürzeren und steigt neben Genclerbirligi Bischofsheim ab.

SKG Stockstadt – Hellas Rüsselsheim 3:3 (0:3)

Der Meister wurde seiner Favoritenrolle nur im ersten Abschnitt gerecht. Hellas agierte überlegen und führte verdient 3:0. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Gäste in Abschnitt zwei mehrere Gänge zurück. Als Florian Schmidt zehn Minuten vor Schluss auf 2:3 verkürzte, warfen die Platzherren alles nach vorn, was mit dem Ausgleich durch Felix Richter belohnt wurde.


SG Rüsselsheim II – TSV Wolfskehlen 2:1 (1:0)

SG-Sprecher Kadir Coskuner sah eine diszipliniert verteidigende Heimelf, die den harmlosen Gast mit gelegentlichen Kontern mehrfach in Bedrängnis brachte. Dank Doppeltorschütze Vasilios Frenkos war die Entscheidung frühzeitig zugunsten der Rüsselsheimer gefallen. Kai Riesle brachte den Relegationsteilnehmer zwar noch einmal heran, doch der „Dreier“ für die Spielgemeinschaft geriet fortan nicht mehr in Gefahr.


SC Opel Rüsselsheim – SG Dornheim 2:1 (1:1)

Beide Teams standen unter keinerlei Druck und spielten befreit auf. „Das war eine muntere Partie, die wir aufgrund der zahlreicheren Tormöglichkeiten verdient gewannen“, befand SCO-Coach Axel Vonderschmitt. Zudem hätten die mit vier Siegen hintereinander angereisten Dornheimer nur mit einem zweifelhaften Handelfmeter ausgeglichen. Berechtigt war indes für Vonderschmitt das Strafstoßtor zum 2:1, das aus einem Foul an Jan Purkert resultierte.


TSV Goddelau – SV 07 Raunheim 1:0 (0:0)

In dem lauen Sommerkick ließ kein Akteur allzu großen Ehrgeiz erkennen. „Kein Einsatz, kein Tempo. Eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, umschrieb TSV-Spielausschussvorsitzender Pasquale Gulino den Auftritt beider Teams. Der einzige Treffer fiel auf kuriose Weise: Mit einem direkt verwandelten Eckball erwischte Victor Macarron 07-Keeper Ahmed Marzouk auf dem falschen Fuß.


AC Italia Groß-Gerau – SV 07 Geinsheim II 7:5 (4:0)

Bestimmten die Kreisstädter die erste Hälfte noch mit 4:0 deutlich, bewies Geinsheim in der zweiten Halbzeit Moral und verlangte den Gastgebern noch alles ab. Selbst nach dem 5:2 und 7:3 kamen die Nullsiebener zurück ins Spiel und sorgten für beste Fußball-Unterhaltung. „Für die Trainer war es zum Haareraufen, für die Zuschauer wurde es nie langweilig“, sagte Italia-Sprecher Gianni Tomasulo. Dieser gab auch bekannt, dass nächste Saison Lino Rizzi (Olympia Biebesheim II) an Stelle von Trainer Marco Garofalo tritt.


Germania Gustavsburg – VfR Groß-Gerau II 1:0 (0:0)

Trotz dreifacher Unterzahl gab es aus Sicht von Germania-Coach Hayati Acun einen verdienten Sieger: „Hut ab vor meinem Team. Sie haben bis zum Umfallen gekämpft und sich nie aufgegeben. Wohl auch deshalb, weil der Schiedsrichter drei Spieler von uns für Nichts vom Platz stellte“. Beim 1:0 von Gianluca Ricciardi (81.) waren die Gustavsburger nur noch zu neunt auf dem Platz. Fünf Minuten später sah dann auch noch FC-Keeper Marcel Lindner den Gelb-Roten Karton.


SV Alemannia Königstädten – TSV Trebur 3:3 (0:0)

Wo in der ersten Halbzeit die Tornetze auf beiden seiten nicht augsbeuelt wurden, fiel in der zweiten Hälfte ein Treffer nach dem anderen. Die Alemannen lagen dreimal in Führung, die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste glichen jeweils aus. „Das Spiel müssen wir gewinnen. Wir besaßen die besseren Chancen und kassieren zwei überflüssige Standardtore“, erklärte Alemannia-Trainer Jochen Weller. Sein Gegenüber Ralph Auth indes sprach von einem verdienten Remis: „Obwohl es um nichts mehr ging, hat meine Elf zu keiner Zeit aufgesteckt“.


Genclerbirligi Bischofsheim – SKV Büttelborn II 1:3 (0:2)

Während dem Tabellenschlusslicht nur elf Akteure zur Verfügung standen, beschränkten sich die Büttelborner aufs Notwendigste. „Da wir mit unseren Chancen so verschwenderisch umgegangen sind, fiel die endgültige Entscheidung erst kurz vor dem Schlusspfiff“, erklärte SKV-Trainer Francisco Ortega. Erst Patrick Jilg beseitigte fünf Minuten vor dem Ende die letzten Zweifel.

Aufrufe: 019.5.2019, 21:14 Uhr
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