Gegen "unangenehmen" SCUG: Brunnthal will ersten Heimsieg des Jahres
Freitag 09.10.20 15:20 Uhr|Autor: Josef Diller 222
Defensiv stabil: In drei von vier Spielen seit dem Re-Start stand bei Brunnthal hinten die Null. Offensiv hapert es beim TSV jedoch. Das soll sich im letzten Ligaheimspiel 2020 wieder ändern. Foto: Monika Neulinger

Gegen "unangenehmen" SCUG: Brunnthal will ersten Heimsieg des Jahres

Ziel: "Tabellenführung festigen"
Im letzten Ligaspiel vor der Winterpause empfängt der Tabellenführer der Bezirksliga Süd den SC Unterpaffenhofen-Germering.


Der erste Teil der aufgrund der langen Corona-Pause aufgeteilten Rückrunde neigt sich für den TSV Brunnthal dem Ende zu. Vier Spiele hat die Mannschaft von Coach Raphael Schwanthaler hinter sich gebracht, hatte in diesen aber durchaus mit Problemen zu kämpfen. So sprangen bisher nur fünf Zähler für den Tabellenführer heraus, dessen Leistung sich aber vor allem im Spitzenspiel beim 1. FC Penzberg (0:0) wieder steigerte.

"So wollen wir uns auch gegen Unterpaffenhofen präsentieren", fordert Schwanthaler vor dem Heimspiel gegen den aktuellen Tabellen-12. "Wir haben uns als geschlossene Einheit präsentiert und sind auch die wichtigen, anstrengenden Wege gegangen." Das große Manko der Brunnthaler war jedoch - wie schon in den Partien zuvor - das Herausspielen von Torchancen. Erst zwei Tore erzielte der TSV seit dem Re-Start. Zum Vergleich: In den vorherigen 17 Partien waren es deren 47, im Schnitt fast drei pro Spiel. Das liegt natürlich auch in der aktuellen Verletztenmisere begründet. Florian Roth und Fabian Porr konnten in Penzberg gar nicht mitwirken, Jakob Klaß und Andreas Reinisch nur als Joker. Letzterer zog sich kurz nach seiner Einwechslung einen Muskelfaserriss zu und wird dem TSV in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Zumindest bei Roth und Klaß stehen die Chancen auf einen Einsatz am Sonntag jedoch gut, was Schwanthaler für die kommende Aufgabe positiv stimmt, "dass wir uns wieder mehr Chancen erarbeiten und zu besseren Abschlüssen kommen werden."

Die Defensive hingegen steht - mit Ausnahme der 1:3-Niederlage gegen Wolfratshausen - sattelfest. Sowohl beim Auftaktsieg in Aubing (1:0) als auch gegen Raisting (0:0) und Penzberg (0:0) behielt der Abwehrverbund um Keeper Maximilian Geisbauer die weiße Weste. Und auch im Hinspiel gegen die "Upfer-Buam", das der TSV im September 2019 mit 3:0 gewann, stand defensiv die Null. 

Einen ähnlich deutlichen Verlauf erwartet Brunnthals Coach für das Rückspiel allerdings nicht: "Ich denke, dass da eine unangenehme Aufgabe auf uns zukommt", prophezeit der 35-Jährige. Nach einem 1:1 zum Auftakt in Raisting bot das Team um Trainer Victor Medeleanu zuletzt dem SC Oberweikertshofen einen starken Kampf, an dessen Ende man sich unglücklich mit 1:2 geschlagen geben musste. "Da hat man gesehen, dass sie gegen eine sehr gute Mannschaft mithalten können, auch wenn sie hinten raus dann die Punkte haben liegen lassen", weiß Schwanthaler um die Stärke des kommenden Gegners, der "auch gegen uns gut eingestellt sein wird. Sie brauchen die Punkte, um da unten rauszukommen." Er betont jedoch, dass "wir auf alle Fälle den Dreier holen wollen, um die 50 Punkte-Marke zu knacken und die Tabellenführung zu festigen." Sollte sein Team ein ähnliches Leistungspensum wie am vergangenen Samstag abspulen, "werden wir das Spiel gewinnen", gibt sich Schwanthaler selbstbewusst.

Für dieses Unterfangen stehen dem Trainer bis auf die bereits genannten Rekonvaleszenten 17 Akteure zur Verfügung. Lediglich hinter dem Einsatz von Daniel Richter, der in dieser Woche gesundheitlich angeschlagen war und nicht trainieren konnte, befindet sich ein Fragezeichen. Im Laufe des Samstags werde sich ergeben, ob der 22-Jährige spielen kann, sagt Schwanthaler.



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