Kein Pardon für die Promotion League
Freitag 08.01.21 11:07 Uhr|Autor: Redaktion regional-fussball.ch 1.110

Kein Pardon für die Promotion League

Nur die U21-Teams dürfen normal trainieren
Wird in den höchsten Amateurligen bald wieder gespielt? Kaum. Das BASPO hat sogar einen Antrag des Erstliga-Komitees abgeschmettert, die Promotion League mit der Women's Super League gleichzustellen.


Noch immer keine Morgenröte für die Klubs der Promotion League und 1. Liga.

In einem Schreiben des Erstliga-Komitees von Anfang Januar wurde den Vereinen wenig Hoffnung auf bessere Zeiten vermittelt.

Sprich: Weiterhin kein geregeltes Mannschaftstraining und auch keinen Spielbetrieb. Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) bis am 22. Januar verhängte Regelung dürfte aufgrund der aktuellen Corona-Situation sogar verlängert werden.

Nur die U21-Teams dürfen trainieren

Ausgenommen von dieser Massnahme sind gemäss den Vorgaben von Swiss Olympic einzig die U21-Teams (ebenso U18/U17) - also die Nachwuchsteams vom FCZ, GC und Winterthur.

Diese Mannschaften dürfen weiterhin trainieren. Ob sie allerdings auch beispielsweise Testspiele bestreiten dürfen, sei noch nicht abschliessend geklärt.

Schlechter als die Women's Super League gestellt

Das Erstliga-Komitee hatte im Übrigen bereits im Dezember an das Bundesamt für Sport (BASPO) ein Gesuch eingereicht. Dieses beinhaltete den Antrag auf Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs in einem ersten Schritt für die Promotion League.

Analog der Women's Super League und immer unter Einhaltung der Schutzkonzepte. Nur: Dieser Antrag wurde abgelehnt.

Das Erstliga-Komitee gibt sich trotz des negativen Bescheids in seinem Schreiben versöhnlich und meint darin. "Die Aussagen des BASPO sind aufgrund der aktuellen Lage verständlich, tragen aber nicht dazu bei, etwas mehr Planungssicherheit zu erlangen. Aus diesem Grund sind wir dabei, einen persönlichen Besprechungstermin zu erhalten, um zumindest an ergänzende Informationen zu gelangen, unter welchen Rahmenbedingungen eine Lockerung der derzeitigen Regelungen in Erwägung gezogen werden könnte."

Tatsächlich kann man sich aber fragen weshalb die Promotion League im Vergleich zur Women’s Super League (zuvor Nationalliga A), in der sogar noch bis tief in den Dezember hinein Meisterschaftsspiele bestritten wurden, schlechter gestellt ist.

Der Ärger des FCRJ-Präsidenten

Schon nach dem Saisonunterbruch von Ende Oktober hatte Rapperswils Präsident Rocco Delli Colli in einem Interview im "Blick" auf die Frage nach der Anzahl Profis in seiner ersten Mannschaft geantwortet. "Rund 20 sind keine Amateure. Und wir sind nicht allein. Über die Hälfte der rund 300 Fussballer in der Promotion League sind Profis. Es werden rund 15 Mio. Franken an Salären ausbezahlt."

Für ihn ist klar: "Aus sportlicher wie aus wirtschaftlicher Sicht ist die Promotion League keine Amateurliga. Trotzdem werden wir behandelt wie die grössten Amateure."

Übrigens: In der höchsten Frauenliga geht die Meisterschaft Anfang Februar wieder los. Die ersten Partien der Promotion League sind derweil auf den 6. März angesetzt. Noch.


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