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Donnerstag 10.08.17 20:00 Uhr|Autor: Mario Luge794
"In der Offensive sind die Alzeyer einfach unberechenbar, da müssen wir höllisch aufpassen", mahnt Wex vor dem Duell. Archivbild: Schlitz

„Wir reisen nicht zum Spaß an“

Verbandsliga-Interview Teil 1: Gleiche Fragen, andere Antworten - Das sagt...Yannik Wex von der SG Eintracht Bad Kreuznach +++ "Freue mich aufs Derby"
BAD KREUZNACH. Am Freitag gilt es. Um 19.30 Uhr gastiert die Eintracht zum Auftakt der Fußball-Verbandsliga bei RWO Alzey. Für Yannik Wex ist es nicht nur das erste Pflichtspiel nach seiner nervigen Fuß-Verletzung und der erste Liga-Auftritt im neuen, blauen Trikot. Es ist auch ein Wiedersehen mit den Mitspielern aus der vergangenen Saison am Wartberg. Es prickelt. Im ersten Interview zum Verbandsliga-Kracher lest ihr seine Einschätzung zur Saison (hier gehts zum Parallel-Interview mit Florian Unckrich von RWO Alzey).

Herr Wex, wie ist die Saisonvorbereitung gelaufen?

Wir haben eine geile Truppe. Anfangs war ich natürlich noch etwas skeptisch, weil ich von einer Meistermannschaft in ein neues Team, eine neue Klasse gekommen bin. Aber schon nach dem ersten, zweiten Training hat es gepasst. Es ist ein gutes Team mit sehr viel Qualität. Entsprechend ist auch die Vorbereitung gelaufen. Es war sehr hart, wir wurden richtig gedrillt. Und am Freitag werden wir merken, ob es sich auszahlt.

Welche Bedeutung hat das Spiel für Sie persönlich?

Ich freue mich natürlich auf meine alten Kollegen. Aber genau die wissen auch, dass ich am Freitag nicht zum Spaß anreise. Ich will das Ding gewinnen, und nach dem Spiel können wir dann wieder Freunde sein.

Welche Erinnerungen verknüpfen Sie mit Ihrem Ex-Verein?

Natürlich die Meisterschaft. Und geile Mitspieler. Es war mein einziges, aber dafür ein außergewöhnliches Jahr in Alzey. Deshalb sind viele positive Erinnerungen erhalten geblieben. Ich wurde danach gut verabschiedet, ich freue mich.

Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Mannschaftsgefährten?

Vor allem zu Kapitän Kevin Boos nach dem Wechsel noch, aber auch zu Philip Wesner. Auch gemeinsam mit Flo Unckrich war ich inzwischen noch gut unterwegs.

Wo sehen Sie die Stärke von RWO?

In der Offensive sind die Alzeyer einfach unberechenbar, das hat sich durch meinen Abgang kaum geändert. Vielleicht durch die Neuzugänge sogar noch verbessert. Da müssen wir höllisch aufpassen. Aber wir wissen auch um unsere Stärken und verstecken uns vor keinem. Wir hatten eine gute Vorbereitung – völlig unabhängig von Ergebnissen.

Und die Schwächen?

Von Alzey? (grinst) Sind mir keine bekannt...

Was ist Ihre persönliche Zielsetzung für die Saison – und die der Mannschaft?

Für mich persönlich: Nach dem Drama mit meinem Fuß möchte ich diese Saison mal komplett durchspielen. Vorige Saison musste ich ja ein paar Wochen zu früh aufhören. Für uns als Team: Ich möchte nicht unten reinrutschen und mich mit der Mannschaft Richtung oberes Drittel orientieren. Wir haben das mit dem Kader auch drauf. Insgesamt glaube ich, dass wir uns festigen müssen, die ersten Spiele richtig wach sein. Wenn wir dreckig gewinnen, fragt auch keiner danach.

Ihr Tipp?

Gute neunzig Minuten. Ohne, dass ich mich auf ein Ergebnis festlege. Ich weiß, dass wir gut genug sind, eine richtig starke Leistung abzuliefern. Aber das wissen auch die Alzeyer. Und deshalb freue ich mich auf ein geiles Spiel.

 
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