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Donnerstag 10.08.17 21:01 Uhr|Autor: Claus Rosenberg816
"Es geht gegen meine alte Mannschaft. Da geht es heiß her", prophezeit Florian Unckrich.

„Für uns das bedeutendste Derby“

Verbandsliga-Interview Teil 2: Gleiche Fragen, andere Antworten - Das sagt...Florian Unckrich von RWO Alzey +++ "Tippe auf ein 3:1 für uns"rnrn rnrn

ALZEY. Wie kommt ein Burgsponheimer nach Alzey? Im Falle von Florian Unckrich ist es der Fußball, der den 23-Jährigen nach Rheinhessen verschlagen hat. Am Freitag erwartet er mit den RWO-Kollegen seinen Ex-Verein, die SG Eintracht aus Bad Kreuznach. Im ersten Spiel als Aufsteiger steht gleich das vielleicht interessanteste Duell der Verbandsliga auf dem Programm. Im nächsten Interview zum Verbandsliga-Kracher lest ihr seine Einschätzung zur Saison (hier gehts zum Parallel-Interview mit Yannik Wex von der SG Eintracht Bad Kreuznach).



Herr Unckrich, wie ist die Saisonvorbereitung gelaufen?

Nicht so anstrengend wie befürchtet. Wir haben in jeder Einheit konzentriert gearbeitet. Es gab aber keine einzige Einheit, in der wir nicht über irgendetwas gelacht hätten. Das finde ich sehr wichtig. In den Testspielen haben wir nur gegen Morlautern verloren, wenn auch zu hoch. Daraus haben wir gelernt  – aber auch gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind.

Welche Bedeutung hat das Spiel für Sie persönlich?

Es geht gegen meine alte Mannschaft. Da geht es heiß her. Ich glaube, jeder Fußballer freut sich, wenn er auf seinen ehemaligen Klub trifft. Die Begegnung gegen Bad Kreuznach ist obendrein das Spiel, das aufgrund der räumlichen Nähe für uns in der Verbandsliga das bedeutendste Derby ist. Ich hoffe, wir werden eine tolle Kulisse haben.

Welche Erinnerungen verknüpfen Sie mit Ihrem Ex-Verein?

Ich spielte in der Jugend zwei Jahre für Eintracht. Im Aktivenbereich habe ich dann zwei Aufstiege mit dem Verein mitgemacht. Dass wir uns dann vor einem Jahr nicht im besten Einvernehmen getrennt haben, finde ich schade. Aber so ist das halt heute im Fußballgeschäft. Man muss aber auch sehen, dass mir diese Trennung einen neuen Weg eröffnet hat. Nur so bin ich nach Alzey gekommen, wo ich mich sehr wohl fühle.

Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Mannschaftsgefährten?

Bis vor wenigen Wochen hatte ich noch intensiven Kontakt mit Tim Hulsey, der sich nun dem SC Idar-Oberstein angeschlossen hat. Auch mit Hermann Holste aus der Vorstandschaft sprach ich immer wieder mal. Grundsätzlich sagen wir uns alle noch „Hallo“, wenn wir uns begegnen. Ich denke, ich bin bei Eintracht gerne gesehen.

Wo sehen Sie die Stärke von Eintracht?

Das kann ich nicht sagen. Ich kenne die neue Mannschaft nicht, weiß nicht, wen sie sich zusammengekauft haben. Ich kenne auch Ivaylo Tsurev nicht, der sie aus der Zweiten bulgarischen Liga geholt haben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die jungen Wilden etwas reißen wollen.

Und die Schwächen?

Das kann ich auch nicht beurteilen. Vielleicht das Umfeld drum herum. Das schießt gerne mal Eigentore, indem es für Schlagzeilen sorgt, die Unruhe in die Mannschaft tragen.

Was ist Ihre persönliche Zielsetzung für die Saison – und die der Mannschaft?

Persönlich wünsche ich mir, dass wir uns in der neuen Klasse gut zurechtfinden. Ich würde am liebsten sogar noch den nächsten Schritt (Oberliga, Anm.) machen. Das ist aber wohl utopisch. Mit der Mannschaft haben wir uns noch gar nicht drüber unterhalten, welche Ziele wir verfolgen. Ich denke, es dürfte lauten, eine gute Runde in der Verbandsliga zu spielen. Das heißt zwischen Platz sechs und eins.

Ihr Tipp?

Wir stehen hinten gut und sind vorne immer für ein Tor gut. Vllazi (Dautaj, Anm.) trifft ja eigentlich immer einmal. Ich tippe auf ein 3:1 für uns – und danach wissen die Bad Kreuznacher, wo Alzey liegt.

 
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