
Als letztes Team zieht der FC Wiesendangen nach Stäfa, Uitikon und Regensdorf in den Halbfinal des FVRZ-Cups ein.
Das war knapp. Schon in der ersten Hälfte lag der favorisierte FC Wiesendangen beim Drittliga-Verein SC Siebnen in Rücklage (28.). Zinedin Fresneda rettete den Zweitligist mit seinem Ausgleich in der 77. Minute aber noch ins Penaltyschiessen. Dort hatte der FCW dann die besseren Nerven und setzte sich letztlich 5:2 durch.
Wiesendangen hatte zuletzt 2022 den Einzug in den Final des FVRZ-Cups geschafft. Dort setzte es eine unglückliche Niederlage gegen Wiedikon ab.

Derweil geht auch die wundersame Cup-Reise des Viertligisten Uitikon weiter: Die Limmattaler stehen in den Halbfinals. Gegen Buttikon, den Tabellenneunten der 3.-Liga-Gruppe 1, liess der Aussenseiter nichts anbrennen und siegte souverän 6:1.
Uitikon stellte die Weichen früh und lag rasch 2:0 in Führung. Zwar gelang Buttikon in der 35. Minute der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, doch noch vor der Pause stellte Uitikon den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse. Buttikon schwächte sich zudem rund eine Viertelstunde vor Schluss selbst, als Remo Züger nach einer Gelb-Roten Karte vorzeitig vom Platz musste.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Uitikons Trainer Elpidio Bonfardin: "Wir haben sie dominiert, von A bis Z. Da nächste Woche spielfrei ist, wussten wir, dass wir Vollgas geben können. Unser Ziel war der Halbfinal – und den haben wir erreicht", sagte er gegenüber der "Limmattaler Zeitung".
Buttikon ist nicht der erste höherklassige Gegner, der am aktuellen Leader der 4.-Liga-Gruppe 1 scheitert. Zuvor mussten sich bereits Affoltern am Albis (2:1), Beringen (7:6 n.P.) und Maur (4:0) gegen die Uitiker geschlagen geben.
Keine gute Woche erlebte hingegen der SC Veltheim. Der meistgenannte Aufstiegskandidat der 2.-Liga-Gruppe 2 liess in der Meisterschaft beim 3:3 gegen Greifensee Punkte liegen und musste sich nun wie bereits im Vorjahr (damals gegen Unterstrass) im Cup-Viertelfinal verabschieden. Gegen Regensdorf, ein Spitzenteam der Gruppe 1, setzte es eine 1:3-Niederlage ab.
Dabei hatte es zunächst gut ausgesehen für die Winterthurer: Umutcan Celebi brachte Veltheim kurz nach der Pause per Kopf in Führung. Doch Regensdorf blieb unbeirrt und drehte die Partie in den letzten 20 Minuten.
Der FCR hat übrigens beste Cupfinal-Erfahrungen. 2024 liess er Zürich City im Endspiel keine Chance. Und 2009 setzten sich die Furttaler gegen Bassersdorf durch.

Für noch mehr Dramatik sorgte bereits in der Vorwoche das Duell zwischen den Blue Stars und Stäfa. Der Drittligist ging zweimal in Führung und stand nach dem 2:1 durch Lasse Zeller kurz vor der Überraschung.
Stäfa rettete sich jedoch in der Nachspielzeit in die Verlängerung und setzte sich anschliessend im Penaltyschiessen im dichten Schneetreiben 7:5 durch.
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