2024-04-23T13:35:06.289Z

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Von links: Abteilungsleiter Stefan Scherr, der neue Cheftrainer Günter Brandl, Co-Trainer Thomas Prinz und stellv. Abteilungsleiter Matthias Beier.
Von links: Abteilungsleiter Stefan Scherr, der neue Cheftrainer Günter Brandl, Co-Trainer Thomas Prinz und stellv. Abteilungsleiter Matthias Beier. – Foto: SV Wenzenbach

Wenzenbach-Knüller: Günter Brandl ist Beigangs Nachfolger

Der ehemalige Co-Trainer von 1860 München übernimmt im Sommer das Traineramt vor den Toren Regensburgs

Die Katze ist aus dem Sack: Der SV Wenzenbach setzte am Donnerstagabend den umhergeisternden Gerüchten ein Ende und bestätigte Günter Brandl als neuen Cheftrainer zur kommenden Saison 2024/25. Der 61-Jährige, der schon im Profibereich beim SSV Jahn Regensburg und TSV 1860 München – hier als Co-Trainer an der Seite von Michael Köllner – tätig war, tritt im Sommer in die Fußstapfen von Nico Beigang. Brandl unterschrieb ligaunabhängig für zwei Jahre beim Regensburger Bezirksliga-Neuling. Co-Trainer bleibt weiterhin Thomas Prinz.

Im Dezember hatte der Verein bekanntgemacht, dass Spielertrainer Nico Beigang (41) und der SVW im Sommer nach dann fünf Jahren getrennte Wege gehen. Für viele kam diese Nachricht überraschend, hatte Ex-Profi Beigang die Mannschaft doch von der Kreisklasse in die Bezirksliga geführt. „Wir wissen, was wir Nico zu verdanken haben. Er hat uns auf unserer Reise weitergebracht und wird das Ganze professionell zu Ende bringen“, versichert Matthias Beier aus der Wenzenbacher Abteilungsleitung. Am Saisonende wollen Beigang und die Mannschaft unbedingt gemeinsam den Klassenerhalt in der Bezirksliga feiern können. Beier: „Das ist unser gemeinsames Ziel.“

Mit Günter Brandl präsentiert der SV Wenzenbach eine prominente Nachfolgelösung für Beigang. In Brandls Vita als Fußballtrainer stehen die Stationen DJK SV Keilberg, SSV Jahn Regensburg (U23 und Erste), SC Regensburg (Damen), Freier TuS Regensburg, SV Burgweinting (Jugend und Erste), FC Amberg, SpVgg Hainsacker und zuletzt eben 1860 München. Der Grünthaler ist in Besitz der UEFA-Pro-Lizenz, die das Trainieren im Profibereich erlaubt.

Viele Gespräche wurden geführt, an deren Ende stand: Wenzenbach und Brandl – das passt. „Wir haben gleich in den ersten Gesprächen gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind“, betont Beier, der von der Trainerlösung Günter Brandl überzeugt ist. Nicht zuletzt deshalb, weil mehrere Wenzenbacher Fußballer bereits unter Brandl gespielt hatten und über durchweg positive Erfahrungen berichteten. „Ich kenne Günter schon von kleinauf persönlich. Sowohl fußballerisch als auch vom Außenrum her bringt er viel Erfahrung mit, hat bereits sehr engagiert mit Jugendlichen am Stützpunkt gearbeitet“, sagt Matthias Beier. Stichwort Jugend: „Wir haben einen kleinen Umbruch sowie eine Verjüngungskur in der Mannschaft vor uns. Das Alter mehrerer Spieler sowie die Spielklasse macht sich darin bemerkbar, dass die Verletzungen immer mehr werden“, schildert Beier: „Günter kann junge Spieler weiterentwickeln.“

Man wolle in Wenzenbach weiter am eigenen Projekt mit jungen und einheimische Spielern festhalten, erklärt der Co-Spartenleiter außerdem. Auch weiterhin werde man keine Aufwandsentschädigungen zahlen – stattdessen wolle man mit anderen Punkten wie der Infrastruktur und dem Trainer punkten. Aus dem Kader könne noch viel herausgeholt werden, ist sich Beier sicher, der froh ist, dass Thomas Prinz (30) auch nächste Saison als Co-Trainer zur Verfügung steht. Nägel mit Köpfen konnte man genau so bei der zweiten Mannschaft machen: Hier wird auch in der neuen Saison der bisherige Trainer Mike Rückerl (36) die Verantwortung tragen. Und auch die Spielgespräche sind in vollem Gange. Mit Ben Berger oder Matteo D‘Errico haben erste Schlüsselspieler bereits für die kommende Spielzeit zugesagt. Das alles ligaunabhängig, was auch für den neuen Übungsleiter Günter Brandl gilt.

Aufrufe: 023.2.2024, 05:00 Uhr
Florian WürtheleAutor