2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligabericht
Dreimal waren die Pfreimder (in Rot) im verregneten Schwarzhofen erfolgreich.
Dreimal waren die Pfreimder (in Rot) im verregneten Schwarzhofen erfolgreich. – Foto: Günter Uschold

Unverbesserliche: Schwarzhofen lädt Pfreimd zum Derbysieg ein

Bezirksliga Nord, der Sonntag: Lobinger-Elf schlägt den SVS im Landkreisderby klar mit 3:0 und springt fürs Erste auf Platz drei

Während alle Sonntagsspiele ringsherum aufgrund der schlechten Witterung abgeblasen wurden in der Bezirksliga Nord, konnte in Schwarzhofen gespielt werden. Und der Platz präsentierte sich in einem überraschend guten Zustand. Im Spiel selbst hatten die Gastgeber dann aber wenig zu jubeln und wenig zu ernten: Mit 0:3 (0:1) zog das Team von Trainer Max Birner gegen den Landkreisrivalen SpVgg Pfreimd den Kürzeren. Die tabellarische Konsequenz: Schwarzhofen ist als Rangsiebter endgültig raus aus dem Aufstiegsrennen und Pfreimd verbessert sich fürs Erste auf Tabellenplatz 3.

Die Spielanteile im ersten Durchgang waren noch relativ gleichverteilt. In Folge eines Eckstoßes brachte Nicolas Schmid die Gäste nach einer halben Stunde in Führung. Danach verpasste es Pfreimd, noch vor der Pause das beruhigende 2:0 nachzulegen. Jenes gelang dann Julian Kiener in Minute 54. Fortan hatte die SpVgg das Geschehen gut im Griff, während Schwarzhofen im Angriffsspiel weiterhin zu ideenlos agierte. Kieners zweiter Treffer an diesem verregneten Nachmittag (74.) führte die Entscheidung und gleichzeitig den Endstand herbei.



Die Verdientheit der Heimniederlage erkannte Schwarzhofens Übungsleiter Max Birner an und schon die Begründung gleich hinterher: „Weil wir den Gegner zu den Toren eingeladen haben und offensiv zu wenig Durchschlagskraft hatten.“ Birners Gegenüber, der Pfreimer Spielertrainer und Torjäger Bastian Lobinger, analysierte die 90 Minuten wie folgt: „Zuerst waren wir überrascht, dass nicht abgesagt wurde. Der Platz war sehr gut bespielbar. Das erste Tor fiel nach einer Ecke. Wir haben dann einmal in höchster Not retten müssen und es vor der Pause verpasst, schon das zweite Tor nachzulegen. In der zweiten Halbzeit war es gut. Wir haben fast nichts zugelassen und nach vorne zweimal nachlegen können. Die eine oder anderes Situation hätten wir besser ausspielen müssen, dann wäre ein höheres Ergebnis drin gewesen. Im Großen und Ganzen ein ungefährdeter und verdienter Sieg.“

Aufrufe: 021.4.2024, 17:52 Uhr
Florian WürtheleAutor