2024-04-16T09:15:35.043Z

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Alper Kayabunar hat mit Türkgücü München eine interessante Rückrunde vor der Brust. Nach dem Umbruch setzt er vermehrt auf junge Spieler.
Alper Kayabunar hat mit Türkgücü München eine interessante Rückrunde vor der Brust. Nach dem Umbruch setzt er vermehrt auf junge Spieler. – Foto: IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Türkgücü nach starker Hinrunde „ohne Druck“ – Kayabunar schiebt Aubstadt Favoritenrolle zu

Junge Spieler sollen ihre Chancen bekommen

Türkgücü München absolviert am Samstag das erste Pflichtspiel nach dem Ausverkauf im Winter. Dabei setzt Kayabunar auf eine runderneuerte Mannschaft.

München – Am Samstagnachmittag startet Türkgücü München mit einem Nachholspiel gegen den TSV Aubstadt in die Rückserie der Regionalliga Bayern. Dabei wird Trainer Alper Kayabunar eine andere Mannschaft auf den Platz schicken als noch in der Hinrunde. Nach 14 Abgängen im Winter sieht der 38-Jährige sein Team gegen die punktgleichen Gäste aus Unterfranken nicht in der Favoritenrolle: „Es ist kein Geheimnis, die Situation hat sich verändert.“

Durch die zahlreichen namhaften Abgänge ist der Kader nun „viel jünger geworden.“ Das ändert aber nichts daran, wie der Trainer mit seiner Mannschaft spielen möchte: „Wir wollen immer den maximalen Erfolg. Wir gehen selbstbewusst in dieses Spiel hinein.“ In der Rückrunde wird es dennoch erstmal darum gehen, die Stammelf zu finden und die jungen Spieler an die Regionalliga heranzuführen.

Laverty und Jelisic fehlen gegen Aubstadt – Türkgücü kann „ohne Druck“ ins Spiel gehen

Kayabunar muss am Samstag zusätzlich auf erfahrene Leistungsträger verzichten. Benedict Laverty wird gegen Aubstadt verletzt pausieren müssen. Der Einsatz von Stürmer Emre Tunc ist noch fraglich. Neuzugang Daniel Jelisic wird ebenso verletzungsbedingt ausfallen. Auch Kaan Aygün muss beim Auftakt passen. Sonst ist die Truppe erstmals in diesem Jahr voll besetzt.

Der erfahrene Trainer ist sich der Situation klar, weist aber auch auf die Schwierigkeiten in der Vorbereitung hin. Sein Team konnte kein Spiel mit dem gesamten Kader absolvieren. „Keine Mannschaft weiß aktuell genau, wo sie steht“, sagt Kayabunar im Hinblick auf die anderen Teams. Durch die besonderen Voraussetzungen kann Türkgücü am Wochenende „ohne Druck“ ins Spiel hineingehen.

Die Münchner stehen aktuell mit 40 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Durch die gute Ausgangssituation, die die Münchner in der Hinrunde erreicht haben, kann Kayabunar auch ohne Sorgen, „den ein oder anderen jungen Spieler hereinbringen und einfach ausprobieren.“

Kayabunar sieht Aubstadt in der Favoritenrolle – Mannschaft am Samstag neu formiert

Die Favoritenrolle am Samstag ist laut Kayabunar klar verteilt: „Aubstadt ist Favorit. Das ist kein Geheimnis.“ Trotzdem will Türkgücü den Rückenwind aus den letzten Spielen vor der Winterpause mitnehmen und gegen den Tabellennachbarn nutzen. Seit der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer Würzburger Kickers punkteten die Münchner in jedem Spiel. „Mit dem Kader, den wir in der Hinrunde hatten, wären wir Favorit“, fügt Kayabunar hinzu.

Egal welche elf Spieler Kayabunar am Samstag auf den Platz schicke, es könne sein, dass sie so in der Form noch nie zusammengespielt haben. Dennoch glaube er an die Jungs. Die Mischung in der Mannschaft sei gut. Die erfahrenen Spieler um Kapitän Unal Tosun sollen das Team zu einem erfolgreichen Auftakt führen. Wir berichten am Samstag ab 14 Uhr im Live-Ticker aus dem Grünwalder Stadion. (Simon Wittmann)

Aufrufe: 022.2.2024, 14:42 Uhr
Simon WittmannAutor