Riesengroßen Jubel gab es nach dem 4:3 beim SVN. Der 4:4-Ausgleich trübte die Stimmung dann nur leicht.
Riesengroßen Jubel gab es nach dem 4:3 beim SVN. Der 4:4-Ausgleich trübte die Stimmung dann nur leicht. – Foto: Alfred Brumbauer

SVN II: Sensationelle Aufholjagd endet 4:4-Unentschieden

Haarbach
4:4
Neufraunhof. II

Die zweite Mannschaft des SV Neufraunhofen hat sich mit dem TSV Haarbach einen spektakulären Schlagabtausch geliefert. Nachdem der SVN bereits mit 3:0 zurücklag, erzielte die Winterer-Elf bis in die Nachspielzeit vier Treffer, ehe ein fragwürdiger Elfmeter für Haarbach das 4:4-Unentschieden besiegelte.

Der SVN II ging sehr nervös in die Partie und die Hausherren vom TSV Haarbach dominierten klar die Partie. Folgerichtig erzielte Kushtrim Sahiti in der zwölften Minute die Führung, als er einen Abpraller nur noch einschieben musste. Nach einer halben Stunde erhöhte Stefan Breiteneicher mit einem Schlenzer in den rechten oberen Winkel auf 2:0 (32.). Sahiti hatte dann sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an den eigenen Nerven und schob den Ball allein vor dem Keeper links vorbei. Der SVN war bis auf einen Abschluss von Simon Eglhuber nicht wirklich präsent im ersten Durchgang.

Nach der Pause zeigten sich die Gäste engagierte, aber ins Tor wollte der Ball noch nicht. Erneut war es Eglhuber, der nach einem Schwaiger-Schuss den Abpraller nicht ins Tor bugsierte. Haarbach bestrafte den SVN dann konsequent und erhöhte nach einer Flanke durch ein sehenswertes Volleytor durch Sahiti aus 14 Metern (57.). Die Winterer-Elf steckte aber nicht auf und kam in der 70.Minute zum Anschluss. Stefan Huber fand mit einem Gassenpass Fabian Bauernschmid, der vor Keeper Fabian Worschech eiskalt blieb. In der 78.Minute war es dann erneut Bauernschmid, der nach einem Sieve-Freistoß von einem Stellungsfehler des Keepers profitierte. Zwei Minuten vor dem Ende war der Jubel groß. Dennis Kurz brachte den Ball scharf von der linken Grundlinie ins Zentrum und Manuel Schandl fälschte diesen ins eigene Tor zum 3:3 ab. In der Nachspielzeit wurde es dann richtig wild. Erst sah Doppeltorschütze Bauernschmid in einer Szene vom Schiedsrichter die Ampelkarte (90.+2), ehe Simon Eglhuber nach einem Chipball von Benedikt Aigner das 4:3 für den SVN erzielte (90.+3). In der fünften Minute der Nachspielzeit sah dann Stefan Huber für ein vermeintliches Foul im Sechzehner die Gelb-Rote-Karte. Tobias Gangkofner nutzte das Elfmetergeschenk und schob zum 4:4-Endstand ein.

Der SVN II hat bei diesem Spiel eine große Moral gezeigt und ein 0:3 in ein 4:3 umgebogen. Durch den späten Ausgleichstreffer muss die Winterer-Elf die SG Gerzen/Aham an sich vorbeiziehen lassen und steht nun auf Platz fünf. Haarbach liegt mit elf Punkten Rückstand auf Tabellenplatz sechs.

Aufrufe: 09.5.2022, 12:14 Uhr
Thomas HuberAutor