Eine Enttäuschung wie vergangene Saison beim Gastspiel in Freising will der TSV Brunnthal (rechts im Hintergrund Fußballchef Bertl Fürst) diesmal vermeiden.
Eine Enttäuschung wie vergangene Saison beim Gastspiel in Freising will der TSV Brunnthal (rechts im Hintergrund Fußballchef Bertl Fürst) diesmal vermeiden. – Foto: Sven Leifer

TSV Brunnthal will offene Corona-Rechnung aus letzter Saison in Freising begleichen

Freisinger „Fairness“ nicht vergessen

Die bis dato letzte Fahrt nach Freising ist noch lange nicht vergessen beim TSV Brunnthal. Wegen eines Corona-Ausbruchs hatte man um Verlegung gebeten, aber keinerlei Entgegenkommen gespürt.

Brunnthal – Die Brunnthaler verloren mit dem allerletzten Aufgebot 0:1 und fahren am heutigen Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) noch mit einer offenen Rechnung nach Freising.

SE Freising
4:1
Brunnthal

Neben der Vergangenheitsbewältigung geht es für die Brunnthaler aber auch darum, den Bock umzustoßen und den Negativlauf der jüngsten Spiele zu stoppen. Seit nunmehr sechs Ligaspielen warten die Brunnthaler auf einen Sieg, und es kommen schon wieder Erinnerungen hoch an den Herbst der vergangenen Saison, als gar nichts ging und viele Landesligisten den familiären Klub zur temporären Erscheinung abstempelten.

Eine Parallele zur vergangenen Saison ist die enorme Ruhe im Verein. Die Brunnthaler sind nicht auf dem Transfermarkt unterwegs, Fußballchef Bertl Fürst macht deutlich, dass man volles Vertrauen in den Kader setze. „Wir hatten bisher in der Landesliga siebenmal andere Aufstellungen“, betont Fürst, „da ist es schwer, Kontinuität hereinzubringen.“ Es gebe Gründe dafür, dass man derzeit nicht die beste Leistung auf den Platz bringe.

Wie in der ersten Saison gilt auch heuer die Formel, dass der TSV Brunnthal in der Landesliga nahe an die 100 Prozent Leistung herankommen muss, um dann auch punkten zu können. Bis vor kurzem sah es danach aus, als sei Freising ein richtungweisendes Spiel. Die Mannschaft startete miserabel und gab mit zwei Siegen in den jüngsten drei Spielen zuletzt die rote Laterne ab. Aber zu Hause ist die Bilanz der Freisinger noch immer grausam. Bei vier Spielen im eigenen Stadion steht ein mageres Pünktchen mit 6:15 Toren zu Buche. Der aktuelle Tabellenletzte Brunnthal muss also keine Angst haben vor dem ehemaligen Schlusslicht Freising. (Nico Bauer)

TSV Brunnthal: Geisbauer - Neulinger, Kornbichler, Richter - Rebenschütz, Klepsch (Seubert), Böhme (Ceschin), Greiner, Fischer - J. Klaß, Porr (Brunner).

Aufrufe: 026.8.2022, 06:23 Uhr
Nico BauerAutor