– Foto: Sven Leifer

TSV Brunnthal: Die Automatismen gehen verloren

Brunnthal – Die Bodenständigkeit hat dem TSV Brunnthal schon in der vergangenen Saison über kritische Phasen hinweggeholfen. Mit nun sieben Ligaspielen ohne Sieg und dem letzten Platz hat man vor dem Heimspiel gegen den TSV Ampfing (Samstag, 14 Uhr) nun wieder eine Krise, in der man hart für die Wende arbeitet.

Es ist aber auch klar, dass der Weg in ruhigere Gewässer kein leichter wird. In den bisherigen neun Saisonspielen haben die Brunnthaler keine zweimal die gleiche Startaufstellung auf dem Platz gehabt. Verletzungen, Urlauber und wechselhafte Leistungen kamen zusammen. Vor der Saison wussten die Brunnthaler schon, dass sie den jungen Neulingen im Kader Zeit geben müssen, in die Landesliga hineinzuwachsen. Auch die Urlauber waren so zu erwarten. Spürbar auf dem Platz ist derzeit auch, dass man die Abgänge Reinisch und Roth nicht einfach so auf den Außenbahnen ersetzen könne. „Uns gehen die Automatismen verloren“, sagt Trainer Raphael Schwanthaler und könnte dafür quer über den Platz etliche Beispiele nennen. In den letzten drei Spielen hatte man etwa die Sturmformationen Diller/Strobl und Porr/Brunner, diesmal heißt es Porr/Klaß. Dazu kommt, dass die Brunnthaler nicht das Personal haben, um in Trainingsspielen mit Elf gegen Elf zu üben. Oft muss man im Sechs gegen Sechs den Wettkampf simulieren. Auch nun gegen Ampfing stehen nicht mehr als 14 Spieler zur Verfügung. Da Tim Rebenschütz sich in den Urlaub verabschiedet hat und Maximilian Kornbichler aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss, ist wieder eine erhebliche Umstrukturierung der Startelf notwendig. „Wir müssen derzeit mehr auf uns selber als auf den Gegner schauen“, sagt Schwanthaler. nb

TSV Brunnthal: Geisbauer - Böhme, Neulinger, Richter, Lindenauer - Fischer, Klepsch, Nagel (Ceschin), Betzler (Greiner) - Klaß, Porr.

Aufrufe: 02.9.2022, 16:14 Uhr
Nico BauerAutor