Ein Gesicht spricht Bände: Maximilian Höpfl vom SV Schopfheim (rechts) hat im Duell gegen Aurel-Florin Schuster (Bamlach-Rheinweiler) zu leiden. | Foto: Gerd Gründl
Ein Gesicht spricht Bände: Maximilian Höpfl vom SV Schopfheim (rechts) hat im Duell gegen Aurel-Florin Schuster (Bamlach-Rheinweiler) zu leiden. | Foto: Gerd Gründl

Spvgg. Bamlach-Rheinweiler bremst den Lauf des SV Schopfheim

Der SV Schopfheim ist in der Kreisliga A West auf dem Vormarsch gewesen. Den Lauf hat nun die Spvgg. Bamlach-Rheinweiler gebremst. Im Kellerduell setzt sich der SV Herten II beim SV Eichsel durch. Das Maß aller Dinge bleiben der TuS Lörrach-Stetten und der FC Hauingen. Sie ziehen mit deutlichem Vorsprung davon.

Gegen den in den vergangenen Wochen so starken FC Hausen erzielten die Stettener einen 8:3-Heimsieg. Zur Pause stand es 2:2, nachdem die Gäste zwei Fehler der Heimelf ausnutzen konnten. „Aber bereits in der ersten Halbzeit war es eine einseitige Sache“, stellte TuS-Trainer Sascha Müller klar. „Was die Bewegung und die Spielabläufe angeht, war das ein weiterer Schritt nach vorne.“ Die Konzentration gelte es beizubehalten, denn: „Ich bin mir sicher, dass Hauingen sich nicht viele Fehler erlauben wird.“

In der Tat: Der Verfolger feierte einen 3:1-Heimerfolg gegen den starken Aufsteiger Karsau. Schon in der neunten Minute hatte der Hauinger Kapitän Joshua Vogt Pech mit einem Schuss an die Lattenunterkante. Eugen Suppes nutzte einen an Yannik Scheurer verschuldeten Strafstoß zur Führung, nach einem Eckball erhöhte Innenverteidiger Thomas Schreiber per Kopf, beim dritten Tor profitierte Leon Jansen von einem Abwehrfehler der Gäste. Arianit Metaj verkürzte per Kopf für die Gäste. „Karsau war ein schwerer Brocken, aber wir haben es gut gelöst und auch in der Höhe verdient gewonnen“, befand FCH-Trainer Mick Fahr.

Bamlach-Rheinweiler gut organisiert, Schopfheim mit Moral

Die Spvgg. Bamlach-Rheinweiler landete in Schopfheim einen 4:2-Erfolg. Jörg Nägelin vom einheimischen Trainerteam bescheinigte dem Aufsteiger eine starke Organisation und einen disziplinierten Auftritt. In der 14. Minute erzielte Codrut-Stefan Lirca mit einem sehenswerten 40-Meter-Schuss über den weit vor seinem Tor stehenden Keeper Leon Tetzlaf die Gästeführung –, die Aurel-Florin Schuster nur zwei Minuten später ausbaute. „Die erste Halbzeit ging klar an uns“, fand Gabriel Iordan, der Coach der Spielvereinigung. „Schopfheim hatte nur eine Chance: Das 1:2 war die einzige Situation, in der sie gefährlich vor unser Tor kamen.“

Fotogalerie: Spvgg. Bamlach-Rheinweiler triumphiert beim SV Schopfheim

Aber der Anschlusstreffer hatte die Gastgeber wachgeküsst. „Wir haben Moral bewiesen und uns zurückgekämpft“, erklärte Jörg Nägelin. In der 76. Minute konnte Schopfheim egalisieren. Danach war aber wieder der Aufsteiger am Zug. In der 81. Minute brach Ivan Stojanovic mit dem 3:2 den Widerstandsgeist der Schopfheimer. Kurz darauf traf Fernando Tenea zum 4:2-Endstand.

Trotz der Ampelkarte gegen Lirca nannte Gabriel Iordan jenen neben Stojanovic als Unterschiedsspieler. Jörg Nägelin sagte: „Eine Niederlage ist immer ein Rückschlag, aber man sollte nicht vergessen, dass wir davor eine Superserie hatten.“ Nichts dürfte die Schopfheimer davon abhalten, die nächste Serie zu starten.

SV Herten II erst verunsichert, dann dominant

Der Blick auf die Tabelle hatte es bestätigt: „Wir mussten die Partie gegen Eichsel gewinnen, um uns Luft zu verschaffen und den Relegationsplatz zu erreichen“, beschrieb Dominik Uhrig, der Coach des SV Herten II, die Ausgangslage. In der ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe. Ein Treffer „wie aus dem Nichts“ (Uhrig) brachte Eichsel in Führung (18.) und sorgte für reichlich Verunsicherung bei den Gästen.

„Aber nach der Pause haben wir zu unserem Spiel gefunden und dominiert“, so Uhrig. „Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde.“ Simon Baumann, Fabian Bürgin und Fabian Kolibaba übernahmen die Verantwortung und präsentierten sich als die Stützen des Teams. Kolibaba traf in der 63. Minute zum 1:1, und kurz vor Schluss erzielte Mert Vardar auf Flanke von Cosimo Petruzzi das Siegtor. „Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Elf, daher war der Sieg verdient“, fand Uhrig.

Aufrufe: 014.11.2022, 19:09 Uhr
Jürg Schmidt (BZ)Autor