2024-02-29T12:18:27.553Z

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Ansbach-Coach Christoph Hasselmeier (Mitte) freut sich über die Verpflichtung von Antonio (v.l.) und Alessandro Paunescu.
Ansbach-Coach Christoph Hasselmeier (Mitte) freut sich über die Verpflichtung von Antonio (v.l.) und Alessandro Paunescu. – Foto: SpVgg Ansbach

Sie gab es nur im Doppelpack: Paunescu-Brüder sollen Kroiß ersetzen

Weil zwei wichtige Offensivkräfte ausfallen, hat die SpVgg Ansbach Alessandro (19/vom KSC) und Antonio (23/vom TSV Kornburg) verpflichtet.

Das gerissene Kreuzband wurde bereits geflickt. Patrick Kroiß befindet sich auf dem Wege der Besserung. Wann er genau zurückkehrt, ist aber noch nicht absehbar. Und um den Ausfall seines Top-Torjägers aufzufangen, hat die SpVgg Ansbach auf dem Transfermarkt zugeschlagen - und das gleich doppelt. Das Brüderpaar Alessandro (19, kommt vom Karlsruher SC) und Antonio (23/kommt vom TSV Kornburg) Paunescu wird von nun an die für die Nullneuner auflaufen.

Was die neuen Offensivkräfte betrifft spricht Stefan Dehm, Teammanager des mittelfränkischen Regionalligisten, schlicht und einfach von einem "brutalen Glücksgriff". Und das sogar in mehrerlei Hinsicht. "Will man im Winter Transfers tätigen, ist das meist mit einem großen Budgetaufwand verbunden. Wir haben das Geld nicht - und haben trotzdem zwei super Spieler bekommen. Sie haben im Probetraining echt überzeugt und passen auch menschlich hervorragend in unsere Truppe."

Das Hauptaugenmerk der Ansbacher lag zunächst auf dem jüngeren Paunescu-Bruder. Das Offensivtalent, das sich ganz vorne drin am Wohlsten fühlt, wurde zum Probetraining eingeladen. "Und Antonio wollte dann auch mittrainieren." Alle beide Österreicher mit rumänischer Abstammung überzeugten auf Anhieb. Die Mittelfranken schlugen sofort zu. Dass sie nur im Doppelpack zu haben waren, erwies sich insgesamt als winterlicher Sechser im Lotto.

Rein vom Kaderplatz her sollen die Paunescus natürlich Kroiß ersetzen. Spielerisch und vom Standing her wird das aber nur schwer möglich sein. "Ihn kann man nicht 1:1 ersetzen", macht Stefan Dehm deutlich. "Aber nach den Verletzungen von Patrick und auch Michi Sperr waren wir zum handeln gezwungen." Alessandro wird man demnächst im Ansbacher Trikot allen voran im gegnerischen Strafraum sehen. Sein Bruder Antonio, mutmaßt der Teammanager, wird eher im offensiven oder gar defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen.

Aufrufe: 030.1.2023, 12:00 Uhr
Helmut WeigerstorferAutor