
Die TuS Dassendorf hat ihren Zuschauern am Samstag eine Show geboten, denn der Klub aus der Oberliga Hamburg fegte im ersten Durchgang über den TSV Buchholz hinweg. Anschließend stand das Debüt von Ex-Profi Max Kruse im Fokus - und auch die Regionalliga Nord, die für Kruse noch weit weg ist.
Es war ein starker Auftritt von Dassendorf, der aber auch begünstigst von einem Fehler mit der Blitz-Führung von Martin Harnik an Fahrt gewann (1.). Torjäger Harnik, der großen Anteil an der Verpflichtung von Kruse hatte - beide spielten in der Bundesliga gemeinsam für Werder Bremen, avancierte beim 4:1-Erfolg zum Matchwinner, denn der 38-Jährige jubelte gleich dreimal für den Vielfach-Meister der Oberliga Hamburg - mehr dazu an dieser Stelle.
Die TuS Dassendorf hat aktuell vier Punkte weniger als Tabellenführer Eimsbütteler TV, dazwischen rangiert der Top-Anwärter auf die Meisterschaft. Immerhin fehlt dem ETSV Hamburg nur ein Zähler auf die Spitze, die Truppe von Jan-Philipp Rose hat zudem drei Spiele weniger als der ETV absolviert. Bei Dassendorf sind es immerhin zwei Nachholspiele, die noch Punkte bringen können.
Entsprechend geistert auch wieder der Aufstieg in die Regionalliga Nord rund um Dassendorf. Ein wiederkehrendes Thema, denn bislang hat sich der Verein trotz der vielen Titel gegen einen Sprung in die Viertklassigkeit entschieden. Im FuPa-Gespräch hatte Sportchef Hakan Karadiken vor Ligastart gesagt: „TuS Dassendorf ist ein ambitionierter Verein. Unser Ziel ist es, den Verein sportlich und strukturell weiterzuentwickeln. Dafür müssen alle Voraussetzungen stimmen – sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich. Wir arbeiten Schritt für Schritt daran, den Verein nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.“ Nach den jüngsten Ergebnissen wurde Karadiken bei Transfermarkt etwas konkreter: "Selbstverständlich ist das möglich, dass wir für die Regionalliga Nord melden könnten. Aber es muss auch wirtschaftlich, strukturell und sportlich passen, damit wir bis zur Meldefrist am 31.03. eine Meldung einreichen.“
Kruse, der in etwas mehr als 30 Minuten ein ordentliches Debüt für Dassendorf zeigte, hat sich bei TM ebenfalls zu einem möglichen Aufstieg in die Regionalliga Nord geäußert. Seine Zukunft lässt er im Aufstiegsfall offen: „Das weiß ich noch nicht. Da habe ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht. Dann fällt wahrscheinlich das Zweitspielrecht wieder weg. Ich denke da ehrlicherweise von Tag zu Tag oder in diesem Fall: Vom halben Jahr zum halben Jahr. Denn im Endeffekt werde ich auch nicht jünger. Von daher mal gucken, wie lange mich meine Knochen noch tragen“, erklärte er.
Eine Aussage, die nicht überrascht. Dank des Zweitspielrechts kann er parallel in Berlin für den BSV Dersim auflaufen. Deshalb wird er Dassendorf auch nicht in jedem Spiel zur Verfügung stehen, was vorab auch kommuniziert wurde. Als Tabellendritter liegt die TuS ohnehin (noch) nicht in der Pole-Position zur Regionalliga, entsprechend kann bis zum Saisonende noch eine Menge passieren.
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