2024-05-29T12:18:09.228Z

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Soll wieder auf der Sechser-Position stören: der Heilbrunner Andreas Specker (li.).
Soll wieder auf der Sechser-Position stören: der Heilbrunner Andreas Specker (li.). – Foto: pr

Prestigeduell um die goldene Ananas: Der 1. FC Penzberg empfängt Heilbrunn

Letzte Niederlage 2015

Beide Teams können noch weder Auf- noch Absteigen. Dennoch wollen beide Teams die Saison auf einem positiven Nenner ausklingen lassen.

Bad Heilbrunn – Für den letzten Penzberger Sieg gegen den SV Bad Heilbrunn muss man bis ins Jahr 2015 zurückgehen. Damals setzte sich der 1.FC mit 5:1 gegen die Mannschaft von – auch da schon –Walter Lang durch. Seitdem folgten etliche Vergleiche in der Bezirksliga, die allesamt unentschieden oder mit einem Sieg für den HSV endeten. Das Hinspiel in dieser Saison sogar klar mit 4:1.

Doch diesmal sind die Vorzeichen etwas andere, wenn die Heilbrunner diesen Samstag (14.30 Uhr) in Penzberg antreten: Die Gastgeber auf Rang drei der Bezirksliga haben noch eine Minimalchance auf die Aufstiegsrelegation. Die Heilbrunner dagegen werden die Saison irgendwo in der neutralen Zone fernab von Auf- oder Abstieg beenden.

Eine recht komfortable Situation für sein Team in den verbleibenden fünf Saisonspiele, meint Lang. „Aber die Jungs wollen das Spiel in Penzberg sicher trotzdem gewinnen“, sagt der HSV-Trainer. Seine Mannschaft spiele derzeit einen guten Fußball, habe zuletzt beim 1:1 gegen Murnau eine Top-Leistung abgeliefert – und in diesem Jahr noch kein einziges Spiel verloren. Eine ähnliche Serie hat allerdings auch Penzberg hingelegt. „Auch wenn es mit dem Aufstieg wahrscheinlich wieder nicht klappt – gegen uns möchten sie bestimmt mal wieder gewinnen“, glaubt Lang.

Beide Teams treten mit breiter Brust an

In dem Kunstrasenspiel geht es also um keine richtungsweisenden Entscheidungen, aber spannend könnte es doch werden. Beide Teams treffen mit viel Selbstvertrauen aufeinander. Heilbrunn, das mehrfach Probleme mit dem Torabschluss hatte, bekommt es mit einer nicht immer sattelfesten Abwehr zu tun, die bereits 48 Gegentore kassiert hat. Dafür sind sie vor dem gegnerischen Tore recht kompromisslos – treffsicher ist vor allem Dominik Bacher, der es alleine schon auf 21 Saisontreffer gebracht hat.

Bei Heilbrunn steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Anton Krinner, dessen Knie schmerzt. Möglicherweise muss auch Kevin Diemb passen, der gegen Murnau mit brummendem Schädel vom Platz musste und im Training fehlte. Für den Außenverteidiger könnte es einer der letzten Einsätze für Heilbrunn werden: Er kehrt kommende Saison zu seinem Heimatverein Murnau zurück. Auch Sechser Thomas Pföderl fehlt weiterhin (Urlaub). (NICK SCHEDER)

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Diemb (?), Fl. Schnitzlbaumer, Kapfhammer, M. Schnitzlbaumer, – Krinner (?), A. Specker, Pappritz, B. Specker, – Lechner, Gellner, – Sachau (ETW), Ammer, M. Specker, Gritzuhn.

Aufrufe: 019.4.2024, 20:22 Uhr
Nick SchederAutor