Sorgt seit Längeren bei Bamberger Fußballfans für Unverständnis: die seit Wochen andauernde Platzsperre durch die Stadt Bamberg im Fuchs-Park-Stadion
Sorgt seit Längeren bei Bamberger Fußballfans für Unverständnis: die seit Wochen andauernde Platzsperre durch die Stadt Bamberg im Fuchs-Park-Stadion – Foto: FC Eintracht Bamberg

Platzsperre, Fanrivalität: FC Eintracht Bamberg vs. WFV abgesagt

Das Fuchs-Park-Stadion ist zum Leidwesen des Bayernliga-Spitzenreiters noch immer gesperrt. Weil Partie gegen WFV Blocktrennung erfordert, kann nicht ausgewichen werden.

Der FC Eintracht Bamberg muss nach Absprache mit dem Bayerischen Fußballverband sein Heimspiel gegen den Würzburger FV, das ursprünglich für den kommenden Samstag (5.11.) terminiert war, ins Jahr 2023 verschieben. Der Grund: die weiterhin bestehende Sperrung der Rasenspielfläche durch die Stadt Bamberg im Nachgang der Deutschen Quiddit-Meisterschaften Anfang Oktober diesen Jahres.

"Die Stadt Bamberg hat uns vor einer Woche per Mail informiert, dass das Stadion noch mindestens vier weitere Wochen gesperrt bleiben wird. Daher haben wir das Heft des Handelns in die Hand genommen und beim Bayerischen Fußballverband um eine Verlegung ins neue Jahr gebeten. Dies gibt uns und allen Beteiligten Planungssicherheit", wird Sascha Dorsch, Abteilungsleiter beim FC Eintracht Bamberg, in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert.

"Für die Mannschaft und die Fans ist das natürlich bitter, da wir momentan einen Lauf haben und sehr gerne gespielt hätten", erklärt der Fußballchef. Trainer Jan Gernlein geht auf FuPa-Nachfrage etwas genauer darauf ein: "Der Mensch ist von Natur aus so gepolt, dass er erstmal das Negative heraushebt. Wir haben bis jetzt eine super Serie und sind selbstbewusst in die Spiele gegangen. Das wird sich auch jetzt nicht ändern, weil wir nach wie vor überhaupt nichts müssen. Wir nutzen die Woche zum regenerieren und fahren dann gut vorbereitet nach Gebenbach. Dort wollen wir ein gutes Spiel machen und am Ende schauen, wozu es reicht. Wenn man sich ans Hinspiel erinnert, weiß man, dass der Ausgang des Spiels durchaus glücklich war. Wie also schon nach der Pause durch den Regions Cup, sind wir guter Dinge, dass die Unterbrechung uns nicht schadet. Wenn doch, werden wir das nicht als Alibi nutzen, denn wir können es jetzt eh nicht mehr ändern."

Eine Verlegung auf andere Sportanlage war nach Rücksprache mit den Polizeistellen in Bamberg und Würzburg nicht möglich, da dieses Spiel aufgrund der Fanrivalitäten beider Vereine als Sicherheitsspiel eingestuft wurde und eine Gästeblocktrennung Voraussetzung war. "Und diese haben wir leider nur im Fuchs-Park-Stadion vorzuweisen, ein anderer vergleichbarer Spielort war in der Kürze der Zeit nicht zu finden", so Dorsch.

Aufrufe: 02.11.2022, 08:15 Uhr
PM/whAutor