2024-04-19T07:32:36.736Z

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Nieder-Kainsbach kämpft gegen Urberach um den Klassenerhalt über die Relegation
Nieder-Kainsbach kämpft gegen Urberach um den Klassenerhalt über die Relegation – Foto: Anika Hohm (Archiv)

Nieder-Kainsbach: Saison abhaken und Druck machen

Wie SG Nieder-Kainsbach doch noch den Verbleib in der Kreisoberliga schaffen will

ODENWALDKREIS. Schon an diesem Mittwoch (19 Uhr) beginnt die Kreisoberliga-Aufstiegsrelegation. Der Startschuss fällt bei der SG Nieder-Kainsbach, die versuchen wird, den Klassenerhalt gegen die beiden A-Ligisten Viktoria Urberach (Dieburg) und TV Hetzbach (Odenwaldkreis) noch zu realisieren, nachdem es den Gersprenztalern nicht gelungen war, den Klassenerhalt in der Meisterschaftsrunde zu erreichen.

Das Auftaktmatch ist gegen Viktoria Urberach. Nach langer Erfolgsbilanz von sechs Siegen in Serie, mit der Bilanz von 24:2 Toren, verloren die Fußballer aus der Rödermark noch am letzten Spieltag die Tabellenführung in der Kreisliga A Dieburg an den FV Eppertshausen, der die Urberacher im letzten Spiel dieser Saison mit 1:0 besiegte. Erfolgsgarant für das gute Abschneiden von Viktoria Urberach ist die funktionierende defensive Abteilung, die nur 25 Gegentreffer in 30 Liga-Spielen hinnehmen musste. Zu den 23 Siegen und zwei Punkteteilungen kommen beim Vizemeister fünf Spielverluste hinzu. Die Elf von Trainer Kayhan Özen ist nur schwer aufzuhalten. In jedem Fall muss sich Nieder-Kainsbach auf eine entschlossen auftretende Gästemannschaft einstellen, die mit einem guten Selbstbewusstsein in den Odenwaldkreis anreisen wird.

Die Kainsbacher haben in den 15 Spielen nach der Winterpause ganze zwei Spiele gewonnen. Die Niederlage gegen die abstiegsgefährdeten anderen Teams hat die Odenwälder in dieses schwere Fahrwasser gebracht und einen sicheren Klassenerhalt verhindert. Selbst gegen Schlusslicht Viktoria Klein-Zimmern verloren die Schützlinge von Trainer Fabian Daum mit 1:4. Gegen Michelstadt (0:3), Ober-Roden II (0:2) und Georgenhausen (0:3) gelang der SG nicht ein einziges Tor. In den 34 Spielen der zurückliegenden Spielzeit mussten die Nieder-Kainsbacher 101 Gegentreffer quittieren. Am Ende fehlten zum rettenden Ufer ganze acht Punkte. Wenn die Odenwälder über das Nachsitzen in der Relegation doch noch den Last-Minute-Klassenerhalt erreichen wollen, dann müssen sie die schwache Saison abhaken und völlig unbelastet die Herausforderung suchen.

Viel wird auf dieses erste von drei Spielen ankommen, denn bereits am Samstag (17 Uhr) muss der Verlierer dieser Begegnung gegen den Odenwald-Zweiten TV Hetzbach ran. Wie stark die Hetzbacher auftreten können, demonstriert die jüngste Erfolgsbilanz der Hetzbacher, die unter anderem A-Liga-Meister TSV Günterfürst 2:1 schlugen. Mit Jan Schwinn (31 Tore) und Kevin Schuhmann (17 Treffer) verfügt Hetzbach auch über zwei treffsichere Angreifer, die womöglich den Unterschied machen könnten.

Dreiergruppe kämpft um wertvolle Punkte

Aus den letzten zehn Spielen ging Hetzbach achtmal als Sieger hervor und schoss in 32 Ligaspielen satte 101 Tore. Der Odenwälder A-Liga-Zweite wird sich in dieser Relegation nicht verstecken. Die Regelung für das zweite Spiel sieht vor, dass der Verlierer der ersten Begegnung gegen Hetzbach antreten muss. Ist es Nieder-Kainsbach, dann findet die Partie am Samstag in Hetzbach statt, heißt der Verlierer Urberach, dann muss Hetzbach reisen.

Kommt es zu einem Unentschieden heißt die Begegnung Urberach – Hetzbach und das dritte Spiel Hetzbach gegen Nieder-Kainsbach. Die Mannschaft mit den meisten Punkten aus dieser Dreiergruppe spielt nächste Saison in der Kreisoberliga.



Aufrufe: 07.6.2023, 08:00 Uhr
Thomas NikellaAutor