2024-05-29T12:18:09.228Z

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Als „Zweikampfmaschine“ bezeichnet Ettmannsdorf-Trainer Mario Albert seinen baldigen Schützling Maximilian Wolf (rechts).
Als „Zweikampfmaschine“ bezeichnet Ettmannsdorf-Trainer Mario Albert seinen baldigen Schützling Maximilian Wolf (rechts). – Foto: Helmut Weiderer

Max Wolf wechselt von Vilzing zu Ettmannsdorf

Dem Landesligisten aus Schwandorf glückt die Verpflichtung des höherklassig erfahrenen Innenverteidigers

Der erste Neuzugang des im Aufstiegskampf der Landesliga Mitte steckenden SV Schwandorf-Ettmannsdorf für die Saison 2023/24 hat es in sich. Vom Regionalligisten DJK Vilzing wird Maximilian Wolf (25) ans Ufer der Naab wechseln. Dort freut man sich auf einen gestandenen Innenverteidiger, der in Vilzing und beim SSV Jahn bis dato 117 Mal in der Bayernliga und 26 Mal in der Regionalliga aufgelaufen ist. Ende Februar wurde bekannt, dass Wolf sein Arbeitspapier am Vilzinger Huthgarten nicht verlängern wird. Zeitlich-berufliche Gründe waren hierfür ausschlaggebend.

So möchte Maximilian Wolf fortan kürzertreten und den zeitlichen Aufwand für Regionalligafußball nicht mehr betreiben. Im Gespräch betont der 25-Jährige, dass er sich mehr auf seinen Beruf konzentrieren und nicht mehr so beansprucht werden wolle. Deshalb habe er sich bewusst für den SV Schwandorf-Ettmannsdorf entschieden. Er freue sich auf die neue Aufgabe. In Sachen Trainings- und Fahrtaufwand, vor allem zu Auswärtsspielen, kann der in Regensburgs wohnhafte Fußballer durch diesen Wechsel deutlich zurückfahren – kann aber, und das war ihm auch wichtig – weiterhin auf einem gewissen Niveau spielen.

Ettmannsdorfs Trainer Mario Albert freut sich auf einen „sympathischen, jungen Kerl, der genau weiß, was Fakt ist“. In seinem Konstrukt sieht Albert den defensiv variabel einsetzbaren Spieler auf der Position des Innenverteidigers – welche Wolf auch in Vilzing bekleidet. „Wir freuen uns darüber, dass sich Maxi trotz zahlreicher anderer Angebote uns angeschlossen hat. Das Gesamtpaket ist perfekt gewesen.“ Wolfs Stärken im Abwehrspiel skizziert Albert wie folgt: „Er ist stark gegen den Mann, hat ein grundsolides Aufbauspiel, ist eine Zweikampfmaschine. Mit Maxi haben wir in der ohnehin tollen Abwehr nochmal mehr Alternativen, können uns vom System her weiterentwickeln.“ Außerdem solle der Neuzugang schon auch in eine Art Chefrolle reinwachsen und mit seiner Routine die jungen Spieler ein Stück nach vorne bringen.

Über seinen Heimatverein FC Pielenhofen-Adlersberg verschlug es Maximilian Wolf in jungen Jahren zum SSV Jahn Regensburg, durchlief dort den kompletten Jugendbereich. Bei der U23 des Zweitligisten sammelte er erste Erfahrungen im höherklassigen Herrenbereich. In seiner ersten regulären Senioren-Saison verpasste er gerade einmal 46 Spielminuten in der Bayernliga. 2018 verschlug es Wolf zur DJK Vilzing, mit der er im vergangenen Mai bekanntlich den Aufstieg in die Regionalliga schaffte.

Aufrufe: 018.4.2023, 13:47 Uhr
Florian WürtheleAutor