2024-05-24T11:28:31.627Z

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Einer behält die Übersicht: LSC-Innenverteidiger Max Angermeier (2. v. re.) war gegen Polling oft der Turm in der Schlacht.
Einer behält die Übersicht: LSC-Innenverteidiger Max Angermeier (2. v. re.) war gegen Polling oft der Turm in der Schlacht. – Foto: Ewald Scheitterer

Lenggrieser SC holt 3 Punkte: „Das war ein richtig gutes Spiel"

In der Abstiegsrunde stand sich Tabellenspitze gegenüber: Der Lenggrieser SC schlägt die starke Mannschaft des SV Polling mit einem glücklichen 3:2.

Lenggries – „Polling war die bisher stärkste Mannschaft, die sich hier in der Abstiegsrunde vorgestellt hat“, musste LSC-Co-Trainerin Caro Rieger anerkennen. So war auch ein bisschen Glück beim Lenggrieser 3:2 (2:1)-Sieg am Samstag dabei. Zumindest bei vier der insgesamt fünf Treffer hatte der SV Polling tatkräftig mitgeholfen.

Starker Gegner kassiert dank Eigentor

„Das war ein richtig gutes Spiel und schön anzuschauen“, befand die Co-Trainerin. Freilich hatte das Aprilwetter mit ständigen Regen- und Schneeschauern nicht mehr als 150 Fans an den Rand des Lenggrieser Kunstrasens gelockt. Auch wenn die knackigen Torraumszenen auf beiden Seiten eher Mangelware blieben, ging es doch munter hin und her.

Pollings Pech begann nach 16 Minuten, als Max Tafertshofer die Kugel in die eigenen Maschen lenkte. Und als zwei Minuten später Michael Demmel auf 2:0 erhöhte, war Gästekeeper Fabian Faltermeier nicht ganz unbeteiligt. „Der Ball ist ihm durchgeflutscht“, sagt Rieger. Doch Polling spielte weiter munter nach vorne. Lohn der Bemühungen war der Anschlusstreffer durch Lukas Fendt (30.).

Umstrittene Elfmeter-Entscheidung

In Ermangelung größerer Torchancen wäre die Partie so weitergegangen, doch dann griff Schiedsrichter Laurin Schmitt ein. Bereits zuvor war er durch Fehlentscheidungen aufgefallen, und nun deutete er auf den Punkt. Sebastian Gößl vollstreckte zum 2:2 (61.). Beide Seiten wollten sich mit der Punkteteilung nicht zufriedengeben und setzten nach. Mit dem glücklicheren Ende für die Hausherren.

Zuerst knallte ein 30-Meter-Freistoß von Elias Stara ans Quergebälk, wenig später durfte Max Angermeier aus 23 Metern ran. Sein flach getretener Freistoß wurde von einem Gästeakteur so unglücklich abgefälscht, dass der Pollinger Torhüter keine Chance hatte, den Einschlag zu verhindern (71.).

„Zeichen großer Widerstandskraft“: Lenggries zuversichtlich

„Das war richtig stark und ein Zeichen großer Widerstandskraft, dass die Mannschaft nach dem Ausgleich zurückgekommen ist“, freut sich Rieger. Auch mit den zehn Punkten aus den zurückliegenden fünf Spielen ist sie zufrieden. „Damit können wir etwas zuversichtlicher nach vorne schauen.“ Auch wenn sich Martin Wasensteiner kurz vor Schluss wohl eine schwerere Knöchelverletzung zugezogen hat. esc

Lenggrieser SC - SV Polling 3:2 (2:1)

Tore: 1:0 (16.) Tafertshofer (ET), 2:0 Demmel (18.), 2:1 (30.) Fendt, 2:2 (61.) Gößl (FE), 3:2 (71.) Angermeier. – LSC: Kleim - Ortlieb, Kreher, Angermeier, Dix - Mi. Gerg, M. Demmel, Ma. Gerg, E. Stara -Wasensteiner, Müller - Nar (ETw), Laß, Schnaderbeck, Filgertshofer, F. Merklinger, Hartmann, Haug, T. Schlick.

Aufrufe: 021.4.2024, 19:23 Uhr
Ewald ScheittererAutor