– Foto: Florian Trabner

Lehmann: "Weniger Gegentore kassieren als in der Hinrunde"

Aufsteiger will Klassenerhalt schnell in trockenen Tüchern wissen

Der Aufsteiger in die Kreisliga A1 Schwalm-Eder ist nur knapp über dem ominösen Strich, dennoch ist man im Team mit dem bisherigen Abschneiden grundsätzlich zufrieden.

Ziemlich genau drei Monate beträgt die Winterpause des TSV, ehe Trainer Horst Skornitzke zur sechswöchigen Wintervorbereitung bittet. Vor allem auf die Fitness- und Ausdauergrundlagen wird ein großer Wert gelegt. Diese kann man sich zur Freude der Spieler und Funktionäre auf dem neuen Kunstrasenplatz holen, denn von der Stadt hat der TSV neue Trainingszeiten zugesprochen bekommen hat. Aber auch taktische Themen, gerade was die Defensivarbeit betrifft, steht auf dem Plan.

"Mit der aktuellen Tabellenplatzierung liegen wir auf Kurs unseres Saisonziels. Daher sind wir bisher zufrieden. Dennoch ruhen wir uns nicht darauf aus, sondern arbeiten hart, dass wir das Ziel zum Saisonabschluss ebenfalls erreichen werden", gibt Teammanager Thorsten Lehman zu Protokoll und fügt hinzu: "Wir wussten, dass uns als Aufsteiger eine anspruchsvolle Saison erwarten wird. In der Hinrunde wären in einigen Spielen mehr Punkte drin gewesen. Für die Rückrunde nehmen wir uns vor, dass wir diese Spiele für uns entscheiden können."

Auch die Einbindung einiger U19-Spieler habe trotz Doppelbelastung sehr gut funktioniert. Außerdem sei die Zusammenarbeit zwischen der ersten und zweiten Herrenmannschaft hervorragend. "Hier besteht ein guter Austausch, so dass die erste Mannschaft die Zweite unterstützt und umgekehrt. Trotz einiger empfindlichen Niederlagen stimmt das Grundgerüst in der Mannschaft. Die Jungs halten geschlossen zusammen und die Stimmung ist auch nach diesen Spielen positiv geblieben", lobt Lehmann die Teams.

Lehmann: "Wir haben einige vermeidbare Tore kassiert."

Alles eitel Sonnenschein? Nein, Lehmann blickt nicht nur durch eine rosa-rote Vereinsbrille: "Der Aufstieg hat deutlich gemacht, dass das Offensiv-Spiel verbessert werden muss. Im Vergleich zur unteren Klasse muss viel mehr gearbeitet werden, damit Chancen herausgespielt werden können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir die drittwenigsten Tore bisher erzielt haben. Parallel dazu ist der Defensiv-Verbund noch nicht auf dem Level gewesen, wie er hätte sein können. Wir haben einige vermeidbare Tore kassiert. Hier arbeiten wir individuell an der Taktik und dem Positionsverhalten."

Werden diese Fehler erkannt und bis zum Saisonstart am 12. März gegen die SG Geismar/Züschen behoben, sollte das erklärte Ziel ohne Weiteres erreichbar sein. "Wir bleiben dabei, dass wir unser Ziel Klassenerhalt erreichen werden. Nach Möglichkeit wollen wir damit auch nicht bis zum letzten Spieltag zittern müssen", schmunzelt Lehmann.

Aufrufe: 022.1.2023, 16:00 Uhr
redAutor