2024-04-19T07:32:36.736Z

Allgemeines
Jubelt über einen 13:0-Kantersieg, aber noch nicht über den Aufstieg: Kai Bundschuh und der TSV Günterfürst brauchen noch einen Sieg, um nächste Saison in der Kreisoberliga zu spielen.	Foto: Herbert Krämer
Jubelt über einen 13:0-Kantersieg, aber noch nicht über den Aufstieg: Kai Bundschuh und der TSV Günterfürst brauchen noch einen Sieg, um nächste Saison in der Kreisoberliga zu spielen. Foto: Herbert Krämer

KLA Odenwald: Titel-Entscheidung vertagt

In der Kreisliga A feiern TSV Günterfürst und TV Hetzbach Kantersiege +++ Vielbrunn aus dem Aufstiegsrennen

Odenwaldkreis. Was für ein vorletzter Spieltag in der Kreisliga A: In sieben Spielen fielen 46 Tore und die Meisterschaftsentscheidung ist auf den letzten Spieltag vertagt, obwohl Tabellenführer TSV Günterfürst die SG Rothenberg mit 13:0 schlug. Verfolger TV Hetzbach, weiter zwei Punkte dahinter, überzeugte beim 6:1 in Seckmauern ebenfalls.

„In der ersten Hälfte war die Begegnung ausgeglichen, wir hätten auch den Ausgleich zum 2:2 machen können“, sagte TSV-Trainer Percy Schwinn. Tim Eckert (15.) hatte die Platzherren in Führung geschossen. Christoph Ihrig (33.) und Kevin Schuhmann (44.) das Ergebnis umgedreht. „Nach der Pause war Hetzbach eindeutig besser, das 1:3 und 1:4 von Jan Schwinn (59., 62.) war der Knackpunkt“, so Schwinn weiter. In der Schlussphase trafen erneut Kevin Schuhmann (80.) sowie Jörg Schwinn (85.).

Konrad Nekala (1.) hatte die Gäste mit einem Blitztor in Führung gebracht. Luca Trizzino (9.), Sebastian Hanatschek (10.) und wiederum Trizzino (23.) drehten die Begegnung für klar überlegene Vielbrunner. Bedirhan Erdogan (33.) glückte noch vor dem Seitenwechsel für stets engagierte Sandbacher der Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte entwickelte sich die Partie immer einseitiger: Roman Schiedlowski (53., 55., 62.) per Hattrick, Osman Abravci (70., 79.), Hanatschek (73.) und nochmals Trizzino (81.) schossen einen denkwürdigen 10:2-Erfolg heraus, der aber nicht reicht, um noch einmal in das Aufstiegsrennen einzugreifen.

In der ersten Hälfte zeigte die KSG eine kämpferisch ansprechende Vorstellung und ein gutes Engagement. Nicht ganz unverdient stand es zur Pause noch torlos. Danach besaß Rai-Breitenbach einige gute Tormöglichkeiten, nutze sie aber nicht. Anders der Tabellenfünfte, der durch Maurice Silhanek (55.) zur Führung traf. Nach einer Stunde war der Doppelschlag von Tim Friedrich (60., 63.) spielentscheidend. Kurz darauf machte Julian Schaffnit (66.) das 0:4.

Der Gast fand nie in die Spielkontrolle, leistete sich Unsicherheiten und damit Ballverluste, die letztlich zum Debakel führten. „Die Torfolge unterstreicht die Einseitigkeit des Spiel, die so nicht zu erwarten war. Rothenberg hatte wenig entgegenzusetzen“, kommentierte Oliver Naas vom TSV den starken Auftritt des Meisterschaftsfavoriten. Luis Timocin (10., 52., 79.), Kim Naas (23.), Kai Bundschuh (35., 45.+2), Robin Müller (44., 61.), Matthias Hallstein (68., 76.), Alexander Emig (80.), Tobias Hastert (85.) und Marc Muser (89.) schossen die dreizehn TSV-Tore.

Die erste Hälfte gehörte den Erbachern, die offensiv ausgerichtet operierten und durch Mirghani Ahmed (6.) und Maximilian Rieker (15.) in Führung gingen. Zwei gute Chancen ließ die FSV noch liegen, die zum Seitenwechsel klarer hätten führen müssen. Das schnelle 3:0 von Rieker (48.) nach der Pause war vorentscheidend. Reichelsheim kam erst in der Schlussphase zum Anschlusstreffer durch Nils Arras (69.), als bei den Erbachern die Kräfte nachließen.

SVB-Schlussmann Kevin Gerbig war der überragende Mann auf Seiten der Gäste. Mit seinen Reaktionen verhinderte er, ein noch klareres Ergebnis. Bad König war kaum zu bremsen, besaß noch viele Möglichkeiten durch Marco Reppe und Stephan Geist. Robin Zeltner (15.) und Justin Kunkelmann (28.) erzielten die 2:0-Pausenführung. „Es war letztlich ein Spiel, auf ein Tor“, berichtete Frank Weichel (SG). Die Dominanz krönten Sercan Sezek (54.), Stephan Geist (67.), Marco Reppe (75.) und Nino Lorei (88.) mit vier weiteren Toren. Der SVB entwickelte in Zell nur wenig Torgefahr, hatte kaum mal eine durchgespielte Angriffsaktion.

„Unsere Mannschaft ist dieses Spiel mit hohem Tempo sowie Motivation angegangen, dominierte und führte auch recht schnell“, berichtete Cosimo Perrone vom Gastgeber. Nach der Pause erhöhte Beerfelden nochmals den Druck, zwischendrin kam der Gast auf und zu zwei Toren, weil Türk die Konzentration etwas schleifen ließ. Dennoch war der Beerfelder Sieg nie gefährdet. Torfolge: 1:0 und 2:0 Fatih Sevindik (5., 20.), 3:0 Emre Kanat (33), 4:0 Stefan Stefanovski (52.), 4:1 Nicklas Kirsch (57.), 4:2 Oliver Schwarz (70., Foulelfmeter) 5:2 Fatih Sevindik (73.), 6:2 Stefan Stefanovski (79.).



Aufrufe: 030.5.2023, 10:00 Uhr
Thomas NikellaAutor