2024-02-22T15:00:42.116Z

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Schwieriges zweites Jahr: Der Vertrag von Kenny Sigl läuft im Sommer aus.
Schwieriges zweites Jahr: Der Vertrag von Kenny Sigl läuft im Sommer aus. – Foto: Mike Megapix

Kenny Sigl: Das verflixte zweite Jahr

Der 21-Jährige tut sich nach einer starken Regionalliga-Debütsaison in dieser Spielzeit schwerer

Es ist bislang eine holprige und schwierige Saison für den SV Wacker Burghausen. Was im Allgemeinen für den Klub gilt, gilt auch im Speziellen für Kenneth "Kenny" Sigl. In seiner Premierensaison in der Regionalliga Bayern legte der Youngster aus dem Talenteschuppen der SpVgg Landshut stark los, in dieser Spielzeit tut er sich schwerer. 21 Mal kam der Offensivmann bislang zum Einsatz - noch wartet er aber auf seinen ersten Saisontreffer.

"Für uns als Mannschaft läuft es bisher nicht wie erhofft. Es ist eine schwierige Liga, jeder kann jeden schlagen. Prinzipiell fühle ich mich sehr gut, auch wenn ich weiß, dass man das nicht unbedingt an meiner Torausbeute ablesen kann", meint der 21-Jährige und zeigt sich selbstkritisch: "An meiner Kaltschnäuzigkeit muss ich noch arbeiten."

Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk nimmt seinen Jungspund in Schutz: "Kenny ist zu Beginn der vergangenen Saison zu uns gekommen und hat gleich super performt. Die Mannschaft war aber zu dem Zeitpunkt im Flow, das hat es ihm natürlich auch einfacher gemacht. Im Moment befinden wir uns in einer schwierigen Phase, das macht es natürlich für ihn als jungen Spieler auch nicht leichter. Aber wir sind weiterhin voll von den Qualitäten von Kenny überzeugt und wollen mit ihm weitermachen."



Im Sommer läuft Sigls Vertrag aus. Wie geht`s weiter?



Im Sommer läuft Sigls Vertrag bei Wacker aus. Der Sprung zum Stammspieler ist ihm in dieser Saison noch nicht gelungen. Sigl pendelt zwischen Ersatzbank und Startelf hin und her. Abschiedsgedanken hegt er allerdings keine: "Ich fühle mich in Burghausen sehr, sehr wohl. In den kommenden Wochen werden wir Gespräche führen, wie es weitergeht." In der Frühjahrsrunde will sich der Flügelflitzer, der auch als klassischer Neuner eingesetzt werden kann, für einen neuen Vertrag empfehlen. An Motivation fehlt es nicht: "Alle in der Mannschaft haben richtig Bock, da unten rauszukommen. Im Winter haben wir nochmal Qualität dazubekommen. Ich bin sehr optimistisch."

Übrigens: Neben dem SV Wacker interessiert sich Sigl weiterhin stark für das Geschehen bei der SpVgg Landshut. Seine alte fußballerischen Liebe hat er natürlich noch nicht vergessen. "Ich war zehn Jahre bei der Spiele, freilich besteht da immer noch Kontakt. Wenn`s geht, dann schaue ich gerne auch mal bei den Spielen zu . Ich habe immer noch viele Freunde in Landshut."

Aufrufe: 010.2.2024, 08:20 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor