2024-04-12T13:41:07.504Z

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Türkgücü-Trainer Alper Kayabunar ist stolz auf die Leistung seiner jungen Mannschaft bei der knappen Auftaktniederlage gegen Aubstadt.
Türkgücü-Trainer Alper Kayabunar ist stolz auf die Leistung seiner jungen Mannschaft bei der knappen Auftaktniederlage gegen Aubstadt. – Foto: IMAGO/Michael Sigl

Kayabunar zieht nach Auftaktpleite Tuchel-Vergleich: „Niemand denkt daran, was im Sommer ist“

Nichts zu verlieren

Türkgücü München hat das erste Spiel nach dem Ausverkauf im Winter knapp verloren. Trainer Kayabunar war mit der Leistung dennoch zufrieden.

München - Am Samstagnachmittag konnte sich die neu formierte Mannschaft von Türkgücü München erstmals unter Wettkampfbedingungen beweisen. Dabei schlug sie sich gegen die regionalligaerfahrene Truppe vom TSV Aubstadt über weite Strecken wacker und präsentierte sich vor allem in der ersten Hälfte auf Augenhöhe mit den Unterfranken. „Wir haben das Maximum herausgeholt“, zeigt sich Kayabunar zufrieden.

Die unerfahrene Truppe von Kayabunar wurde schon vor Anpfiff auf die Probe gestellt. Das Spiel wurde aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und einer daraus resultierenden Verspätung der Gäste aus Aubstadt verlegt. „Noch mehr Aufregung für die Jungs“, weiß der 38-jährige Coach. Dennoch erwischten die Gastgeber den besseren Start ins Spiel. Die Kayabunar-Elf, von der gleich drei Spieler am Samstag erstmals in der Regionalliga in der Startelf standen, fing schwungvoll an.

Gute Leistung gegen Aubstadt trotz Niederlage – wichtige Säulen stehen vor Rückkehr

Die erfahrenen Gäste fingen sich, kamen druckvoll aus der Pause und schossen den verdienten Führungstreffer (Pitter 55.). In den Schlussminuten fehlte bei Türkgücü die Durchschlagskraft und das Quäntchen Glück im Abschluss, sodass sich die Münchner letztendlich geschlagen geben mussten. Trotz der Niederlage war der Trainer stolz auf seine Jungs: „Sie haben es gut gemacht, sich sehr gut präsentiert.“

Vor dem Auftaktspiel herrschte bei Türkgücü Ungewissheit. Niemand wusste so genau, wie sich die Mannschaft gegen Aubstadt präsentieren wird. Da schließt sich auch Kayabunar an. „Wir wussten nicht, wo wir stehen, aber es war das, was ich mir erhofft habe.“ Ohne wichtige Säulen wie Emre Tunc oder Benedict Laverty zeigten die Jungs eine gute Leistung. „Die Souveränität aus der Hinrunde fehlt zwar, aber wir sind immer noch fähig, jeden Gegner zu schlagen. In den nächsten Wochen wird der Kader noch ein Stück besser.“ Die Verletzten stoßen dann zurück zum Team.

Alper Kayabunar zieht Vergleich mit Bayern-Trainer Thomas Tuchel

Schwere Rückrunde, ungewisser Sommer – damit hat auch der FC Bayern um Thomas Tuchel zu kämpfen. Der scheidende Bayern-Trainer betonte unlängst auf einer Pressekonferenz, dass er aus der aktuellen Situation das Beste machen und von Spiel zu Spiel schauen wolle. Gleiches gilt für den Regionalligisten: „Ich habe bei Bayerns Pressekonferenz auch an uns gedacht. Es geht nur ums Gewinnen oder Verlieren.“ Kayabunar wolle wie Tuchel jedes Spiel wie ein Pokalspiel angehen. Dabei dürfen sich alle Spieler für einen Vertrag über den Sommer hinaus empfehlen. „Das ist hier gerade eine Chance für jeden Spieler. Niemand denkt daran, was im Sommer ist.“ (Simon Wittmann)

Aufrufe: 026.2.2024, 15:09 Uhr
Simon WittmannAutor