2024-06-14T14:12:32.331Z

Spielbericht
Fortunas Futsaler sind überraschend aus dem Niederrheinpokal ausgeschieden.
Fortunas Futsaler sind überraschend aus dem Niederrheinpokal ausgeschieden. – Foto: Christian Herbst

Fortuna Düsseldorfs Futsaler verlieren überraschend im Pokal

Niederrheinpokal: 2:4 gegen FC Niederrhein Soccer.

Sie konnten im Prinzip nur verlieren, und schlussendlich taten sie es auch. Für Fortuna Düsseldorfs Futsaler endete die Saison vorzeitig und mit einer herben Enttäuschung. Als klassenhöchstes Team und haushoher Favorit im Wettbewerb verabschiedete sich der Bundesligist am Samstagabend schon im Viertelfinale aus dem Niederrheinpokal. Beim Moerser Regionalligisten FC Niederrhein Soccer musste sich der Titelverteidiger mit 2:4 geschlagen geben.

Saison Ende April beendet

„Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals schon einmal Ende April in die Pause gegangen zu sein, natürlich ist das enttäuschend“, gab Fortunas Trainer Shahin Rassi zu Protokoll. Die Fortuna war auch ohne ihre Topspieler wie Ramiz Chovdarov, Ante Danicic oder Fedor Brack mit dem klaren Ziel „Halbfinaleinzug“ nach Moers gefahren. Doch vor Ort bekamen die Flingerner vor Augen geführt, dass sie ohne diese Unterschiedsspieler eben doch nur die Hälfte wert sind. Zwar sah Shahin Rassi in der Nachbetrachtung des Spiels eine dominante und physisch überlegene Gäste-Mannschaft. Doch was hilft all das, wenn der Gegner entscheidende Dinge besser macht.

Eigene Fehler halfen dem Gegner

Natürlich halfen Koya Yoshida und Wesly Hesz mit haarsträubenden Ballverlusten vor dem 0:1 (4.) und 2:2 (35.) mit und war auch der verhängnisvolle Querpass nach eigener Ecke vor dem vorentscheidenden 2:3 (37.) naiv. Insgesamt fiel aber auf, dass der Außenseiter aus Moers sich vor dem Tor deutlich abgeklärter zeigte. „Sie wussten, dass sie nur drei bis vier Chancen bekommen. Und die haben diese abgezockten Jungs dann auch gemacht“, kannte Rassi die Kaltschnäuzigkeit des Kontrahenten neidlos an. Sein Team wusste selbst eine Überzahl nach einer frühen Roten Karte im ersten Abschnitt nicht zu nutzen (7.). Letztlich war der Doppelpack des auffälligen Lukas Besslich zum zwischenzeitlichen 2:1 (16., 35.) zu wenig.

Aufrufe: 029.4.2024, 15:00 Uhr
RP / Marcus GiesenfeldAutor