Kurzeinsatz möglich: Andreas Faber (rechts) könnte in Brunnthal von der Bank kommen.
Kurzeinsatz möglich: Andreas Faber (rechts) könnte in Brunnthal von der Bank kommen. – Foto: Gerald Förtsch/Archiv

FC Unterföhring: Bloß keine Blamage in Brunnthal

FCU nach zwei Niederlagen in Serie beim Schlusslicht

In der Fußball Landesliga Südost kann heuer jeder jeden schlagen und die Vorhersage von Würfelergebnissen scheint besser zu funktionieren als die Ergebnisprognose dieser Liga. Nur eine Regel gilt und das ist, dass man den abgeschlagenen Letzten TSV Brunnthal besiegen muss. Der FC Unterföhring braucht an diesem Samstag (14 Uhr) beim Schlusslicht den Dreier, um sich weiter fern von der Abstiegsrelegationszone zu halten.

Unterföhring – Die Unterföhringer haben heuer ihre Ansprüche ein Stück heruntergeschraubt, aber den zwölften Platz nach 15 Spielen konnte man sich nicht einmal in apokalyptischen Fantasien denken. Drei Punkte hat man Abstand zu den unteren Relegationsrängen und bei einer Blamage in Brunnthal wäre endgültig der Abstiegskampf eröffnet.

Eigentlich wähnten sich die Unterföhringer auf dem Weg der Besserung, weshalb die letzten beiden Niederlagen (0:3 in Karlsfeld, 0:1 gegen Eggenfelden) ziemlich überraschend kommen. Der Verein gibt dem beliebten Trainer Zlatan Simikic alle Zeit und volles Vertrauen, aber er selbst erhöht das Level: „Ich mache mir selbst den Druck, denn ich habe als Cheftrainer noch nie drei Spiele in Serie verloren.“ Simikic ist ungeduldig und fragt sich selbst, ob er Fehler macht und was nach der vermeintlichen Wende zum Guten den jüngsten Rückschlag ausgelöst hat.

Zlatan Simikic weiß auch, dass Spiele in Brunnthal nicht so klar sind, wie es beim abgeschlagenen Letzten zu vermuten ist. Nachdem der FCU die vergangenen Wochen zu Hause auf Kunstrasen trainierte, erwartet ihn wieder ein Auswärtsspiel mit einem tiefen, schwer bespielbaren Rasen. Dazu kommt eine gegnerische Mannschaft, die den Unterföhringer Spaßkickern im kernigen Zweikampf die Freude nehmen möchte. Simikic freut sich mit Andreas Faber auf einen neuen Faktor: „Er kann 20 Minuten spielen und dann auch mit drei oder vier Ballaktionen den Unterschied machen.“ (nb)

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz - S. Bahadir, Arifovic, Schrödl - B. Bahadir, Ehret, A. Arkadas, Sahingöz (T. Arkadas), Nirschl - Fischer, Siebald (Aliji).

Aufrufe: 021.10.2022, 14:50 Uhr
Nico BauerAutor