
Zuvor standen bereits der VfB Marsberg (Hochsauerlandkreis), der SV Ararat Gevelsberg (Hagen, A2), der VfR Borgentreich (Höxter), Suryoye Paderborn (Paderborn), der SV Hochlar 28 (Recklinghausen, A2), der SV Germania Hauenhorst (Steinfurt), der SC Bünde (Herford), der Blasheimer Sportclub (Lübbecke), der SC Falke Saerbeck (Tecklenburg), die SV Boele-Kabel (Hagen, A1), der VfB Altena (Lüdenscheid), Union Lüdinghausen (Ahaus/Coesfeld, A2), die SG Belle-Cappel-Leopoldstal (Detmold), KF Sharri Dortmund (Dortmund, A1), der TuS Holzen-Sommerberg (Dortmund, A2), die DJK Adler Feldmark (Gelsenkirchen), der SV Spexard (Gütersloh), der VfB Börnig (Herne) und der TuS Altenberge (Münster, A2) als A-Liga-Meister fest.
Mit einem Offensivspektakel hat sich der SC Südlohn den Titel in der Kreisliga A1 Ahaus/Coesfeld gesichert und folgt Union Lüdinghausen aus der Parallelstaffel in die Bezirksliga.
Die Steilvorlage für die vorzeitige Meisterparty lieferten gleichzeitig die SF Ammeloe, die Südlohns Verfolger GW Lünten mit 5:1 überraschend deutlich in die Knie zwangen, sodass Südlohn ein Punkt gereicht hätte. Doch es wurde deutlich: Mit 8:0 schoss der SC Südlohn den Tabellenvierten FC Vreden 52 aus dem eigenen Stadion und brannte passend zum Meisterstück ein wahres Offensivfeuerwerk ab.
Damit gelingt dem SC Südlohn der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga Staffel 11, aus der man im letzten Sommer als Aufsteiger direkt wieder abgestiegen war.
Nach zehn Jahren in der Kreisliga ist die DJK Vorwärts Ahlen zurück in der Bezirksliga. Mit einem Vier-Punkte-Vorsprung gegenüber Fortuna Walstedde bekamen die Ahlener am vorletzten Spieltag ihren ersten Meisterschafts-Matchball, den Vorwärts mit Mühe verwandelte. Im Lokalduell bei der FSG Ahlen lag die Mannschaft von Robin Grosch trotz früher 1:0-Führung lange zurück, erkämpfte sich in Überzahl aber schließlich ein 3:2-Auswärtssieg, der den Titel perfekt machte.
Zur neuen Saison dürfte es für Vorwärts Ahlen in die Bezirksliga Staffel 7 gehen, wo Stadtrivale ASK Ahlen als Meister und Aufsteiger in die Landesliga feststeht und für Vorwärts bald Lokalduelle mit der SpVg Oelde und der SG Sendenhorst warten.

Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen die SF Hüingsen II sicherte sich der ASSV Letmathe die Iserlohner A-Liga-Krone. Nachdem man Anfang Mai das wegweisende Topspiel gegen Verfolger VTS Iserlohn mit 3:1 für sich entscheiden konnte, ist der Allgemeine Spiel- und Sportverein mittlerweile auf acht Punkte enteilt.
2023 war die achtjährige Bezirksliga-Ära der Blau-Weißen mit dem Abstieg in die Kreisliga geendet. Nach zwei Jahren ist Letmathe also zurück, dann dürfte es wieder in die Bezirksliga Staffel 6 gehen, in der überwiegend Teams aus dem Hagener Raum zuhause sind.

Den direkten Wiederaufstieg hat auch der SuS Cappel gepackt. Den ersten Matchball hatten die Grün-Weißen schon am vergangenen Spieltag bei RW Horn (1:2) liegen lassen, gegen den VfL Hörste-Garfeln machte Cappel schließlich Nägel mit Köpfen und fuhr einen 3:0-Heimsieg ein, sodass der Fünf-Punkte-Vorsprung von der DJK SpVg Mellrich nicht mehr einzuholen ist.
Der SuS Cappel war im vergangenen Sommer nach sieben Jahren aus der Bezirksliga abgestiegen. Die wahrscheinlichste Lösung ist wohl die Eingruppierung in die schon erwähnte Staffel 7, aus der mit dem SuS Bad Westernkotten II, dem FC Mönninghausen und dem SV Geseke alle drei Absteiger aus dem Fußballkreis Lippstadt kommen.

Nach über 20 Jahren ist die SG Oberschelden in der Bezirksliga zurück. Mit einem knappen 2:1-Heimerfolg über die Sportfreunde Birkelbach machte die Sportgemeinschaft die Meisterschaft perfekt, da Verfolger VfB Burbach beim FC Eiserfeld nicht über ein 2:2 hinaus kam.
Eiserfeld war in der ersten Minute der Nachspielzeit sogar in Unterzahl in Führung gegangen, Burbach glich zwei Minuten später noch aus, doch ein Unentschieden war für den VfB an diesem Nachmittag zu wenig.
Während Oberschelden ab Sommer sicher in der Bezirksliga Staffel 5 an den Start geht, könnte der VfB Burbach noch folgen, der als Vizemeister den Weg über die Aufstiegsrelegation geht und dort auf den Verlierer der Dortmunder Vizemeister FC Sarajevo Bosna oder BW Alstedde trifft.
Die Meisterschaft nur noch theoretisch zu nehmen ist Rot-Weiß Unna, das vor dem letzten Spieltag einen Vorsprung von drei Punkten auf Westfalia Wethmar aufweist. Da der direkte Vergleich, der bei Punktgleichheit in erster Linie entscheidet, unentschieden ausgegangen ist, käme es dann auf das Torverhältnis an.
Das konnten RW Unna am vergangenen Spieltag mit einem 11:1-Kantersieg gegen den BSV Heeren noch einmal erheblich aufbessern und steht nun bei einer Tordifferenz von +83. Wethmar steht bei +51, sodass eine Nicht-Meisterschaft von RWU eigentlich mit gutem Gewissen ausgeschlossen werden kann. Dennoch verzichtete Unna in Heeren auf die Feierlichkeiten und möchte nach dem letzten Spiel zuhause gegen den PSV Bork den Titel feiern.
Den Aufstieg hat RW Unna nicht sicher. Für die Meister aus dem Kreis Unna-Hamm geht es in einem Entscheidungsspiel um den Bezirksliga-Aufstieg. Dort trifft RWU entweder auf den TuS Uentrop oder den TuS Wiescherhöfen. Der Verlierer bekommt gegen Gelsenkirchens Vizemeister Eintracht Erle (mit Hin- und Rückspiel) eine zweite Chance.