2024-04-23T13:35:06.289Z

Pokal
Auch Hüffelsheims Falko Führer (Rotes Trikot) ist mitten im Geschehen.
Auch Hüffelsheims Falko Führer (Rotes Trikot) ist mitten im Geschehen. – Foto: Mario Luge

Cleverness rettet Hüffelsheim vor Pokal-Aus

Landesligist tut sich gegen die SG Guldenbachtal lange schwer, siegt nach Verlängerung mit 3:1 +++ Last-Minute-Ausgleich durch Lars Flommersfeld

WINDESHEIM. Das war eine ordentliche Pokal-Schufterei für die Landesliga-Fußballer der SG Hüffelsheim. In der dritten Runde des Verbandspokals gab es gegen Bezirksligist SG Guldenbachtal erst nach der Verlängerung die Erlösung, 3:1 (1:1) hieß es am Ende.

Im ersten Durchgang gab es nicht wirklich viele Chancen zu bestaunen. "Hüffelsheim hat sich lange schwergetan und unsere Jungs haben das richtig gut gemacht", berichtet Selim Darcan, Sportlicher Leiter der SGG. Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Partie im Anschluss an die Gästeführung durch Niclas Mörbel langsam an Fahrt auf (59.). "Beide Seiten hatten ihre guten Phasen", berichtet Darcan. Bevor die Schlussoffensive der Hausherren jedoch begann, musste sich die SGG mehrfach bei Schlussmann Alexander Bornheimer bedanken, der den Außenseiter mit seinen Paraden im Spiel hielt.
Beim Schuss von Hüffelsheims Fabi Steltzel ist die Guldenbachtaler Abwehr aufmerksam
Beim Schuss von Hüffelsheims Fabi Steltzel ist die Guldenbachtaler Abwehr aufmerksam – Foto: Mario Luge

Umso packender uns sehenswerter war die Schlussphase: In der fünften Minute der Nachspielzeit brachte Matthias Münch eine Flanke in den Hüffelsheimer Strafraum und Spielertrainer Lars Flommersfeld vollendete sehenswert aus der Drehung. "Wir haben gekämpft und mit etwas Glück hätten wir uns vielleicht noch ins Elfmeterschießen retten können", befand Darcan, dass beiden Mannschaften zum Ende hin die Luft ausging. "Die Hüffelsheimer haben da dann auch einfach ihre Cleverness ausgespielt."

Tobias Brodhäcker (102.) und Paolo Walther (119.) erlösten die Mannschaft von Simon Engelbert, der nach Schlusspfiff erst einmal kräftig durchatmen musste. "Auf diese Leistung gegen einen so ambitionierten Gegner können wir stolz sein. Wir verabschieden uns erhobenen Hauptes", sagt Selim Darcan.

Aufrufe: 023.8.2023, 22:45 Uhr
Martin ImruckAutor