Freudenstürme in Pfreimd: Die SpVgg präsentiert sich mit Siegertrikots und Pokal.
Freudenstürme in Pfreimd: Die SpVgg präsentiert sich mit Siegertrikots und Pokal. – Foto: Florian Würthele

Clever und würdig: Pfreimd ist Oberpfälzer Hallenmeister

5:1-Finalsieg über Regenstauf katapultiert die Lobinger-Truppe an die Spitze beim Bezirksentscheid – Fans des Lokalkolorit sorgen für Stimmung

Für Insider kam dieser Triumph nun wahrlich nicht überraschend: Die SpVgg Pfreimd hat sich zum 36. Oberpfälzer Meister im Hallenfußball gekürt. Dass Pfreimd ein würdiger Sieger ist, stand letztlich außer Frage. Eine proppenvolle Stadthalle von Maxhütte-Haidhof sah, wie die Pfreimder in diesem langen Turnierverlauf kaum Zweifel aufkeimen ließen, in den Finalspielen gegen Fortuna Regensburg und Regenstauf je fünf Torerfolge verbuchten. Nach 2016 ist es der zweite Erfolg des Schwandorfer Landesligisten auf Bezirksbühne. Er vertritt folglich die Farben des Bezirks am kommenden Samstag bei der „Bayerischen“ im oberfränkischen Burgebrach. FuPa begleitete aus Maxhütte das gesamte Turniergeschehen per Liveberichterstattung.

„Ich bin sehr zufrieden. In der Gruppenphase schon relativ souverän gewesen, dann eine kurzen Durchhänger gehabt, aber Halbfinale und Finale waren wirklich gut. Wir haben verdient gewonnen. Es freut mich, zumal wir selten so gut in der Halle gespielt haben wie heute – im ganzen Team“, sagt Preimds Spielertrainer Bastian Lobinger in einer ersten Einschätzung gegenüber dem FuPa-Mikrofon.

Gerade in den Finalspielen agierte der Landesligist äußerst clever – womit er der Fortuna aus Regensburg (5:3) sowie im Endspiel den Regenstaufern (5:1) letztlich kaum eine Siegchance überließ. Die Einschussmöglichkeiten wurden effizient genutzt. Derweil wurde das andere Semifinale, eine Wiederholung des Regensburger Kreisendspiels, erst im Sechsmeterschießen zugunsten Regenstaufs entscheiden. Der Enttäuschung dieser Niederlage war Pirkensee-Ponholz im „kleinen Finale“ anzumerken, deutlich verlor er jenes gegen Fortuna. Für gute Stimmung auf der Tribüne sorgten die Anhängerschaften vom Turniersieger aus Pfreimd, von Lokalmatador Leonberg, von Vohenstrauß und vom SV Waldau. Dem FC Maxhütte-Haidhof mit seinem Orga-Team darf ein großes Lob für die Organisation ausgesprochen werden.

Kleiner „Trostpreis“ für die Fortuna Regensburg, die durchaus auf den Turniersieg geschielt hatte: Zwei Einzelauszeichnungen gingen ins Lager der Domstädter. Sven Wagner wurde von den Trainern zum besten Spieler des Turniers gewählt. Er bestach mit Raffinesse und Technik. Und auch der beste Torschütze sollte aus dem Fortuna-Lager kommen, und zwar Arber Morina mit sieben Einschüssen. Als bester Torhüter wurde der junge Felix Fuhrmann von Pirkensee-Ponholz ausgezeichnet. Mehr zum Turnier am Montag.

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Aufrufe: 022.1.2023, 20:45 Uhr
Florian WürtheleAutor