– Foto: Sylvia Kleinert

Blau-Weiße Erfolgswelle: "Das haben die wenigsten von Dölau erwartet"

Verbandsliga +++ Dölauer grüßen nach dem sechsten Spieltag von einem starken sieben Platz

So ganz behagte die Sache Matthias Hampel nicht, am Ende war der Trainer von Blau-Weiß Dölau froh, dass es nicht zum Äußersten kam. Die Reise zum Verbandsliga-Auswärtsspiel am Freitagabend bei der SG Rot-Weiß Talheim traten die Heide-Kicker mit nur drei Ersatzspielern an. Hampel, 34 Jahre alt, war als letzter Notnagel einer von ihnen. Spielertrainer, bitte lieber nicht, dachte sich Hampel aber und wurde erhört.

Thalheim
1:2
Dölau

Beim 2:1-Sieg reichten 13 Spieler, um den Sieg einzutüten. Andre Ochmann (34.) und Justin Kreideweiß (75.) trafen, die Heimmannschaft konnte nur noch verkürzen (77.). Für Hampel stand einmal mehr fest: Die Stärke der Gemeinschaft, seien es nur elf oder 17 Mann, das ist das Erfolgsrezept der Dölauer. Jeder kämpft, geht entscheidende Meter, auch um einen Sieg einfach nur „weg zu verteidigen“, wie Hampel den Sieg plakativ beschrieb.

Dölauer sind "mehr als zufrieden" mit Ausbeute

Mit dem Kämpfer-Motto fährt seine Mannschaft bislang mehr als gut: Ein hervorragender siebter Platz steht nach dem sechsten Spieltag zu Buche. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Punkteausbeute“, meint Hampel über den starken Saisonstart und „das haben die wenigsten von Dölau erwartet“. In erster Linie wegen der punktemäßig durchwachsenen Vorsaison. In der konnten die Heidekicker erst am letzten Spieltag den drohenden Abstieg abwenden. Eine zerfahrene Saison endete gerade noch im Glücksfall.

Daher folgte auch die realistische Zielsetzung für die jetzige Spielzeit - einzig allein der Klassenerhalt - am besten so schnell wie möglich. Dieses Ziel wird, Stand jetzt, übertroffen. Wo liegen die Gründe? Für Hampel sind es die „Kleinigkeiten“ in den umkämpften Spielen - wie auch am Wochenende. „Wir schaffen es bei schwächeren Spielen nun trotzdem zu Punkten, oder gar zu gewinnen“, ist die Erkenntnis der bisherigen Partien. Verlor man im vergangenen Jahr solche Spiele noch in aller Regelmäßigkeit, ist jetzt ein Umdenken in der Mannschaft spürbar. Eine Gemeinschaft, die verstanden hat, dass der Kampf um den Klassenerhalt bereits am Anfang der Saison beginnt.

Blick richtet sich trotzdem nach unten

Deshalb richtet sich der Blick Hampels auch nicht auf den Tabellenplatz, sondern allein auf den Punktevorsprung vor dem ominösen Strich in der Tabelle. Dafür muss weiter gearbeitet werden. In Ruhe, ohne Druck, alle zusammen. Denn das ist das Erfolgsrezept der Blau-Weißen.

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Aufrufe: 021.9.2022, 17:00 Uhr
Max Fahnert/MZAutor