2024-04-20T08:00:28.265Z

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Blick auf das Stadion in Ingelheim.
Blick auf das Stadion in Ingelheim. – Foto: Sascha Kopp

Austragungsort für „Mainzer Finale“ im Verbandspokal steht fest

TSV Schott Mainz und SV Gonsenheim duellieren sich in Ingelheim

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Mainz. Das Mainzer Derby steigt in Ingelheim. Für das Endspiel im Verbandspokal am 25. Mai zwischen dem TSV Schott und dem SV Gonsenheim hat sich der Südwestdeutsche Fußballverband auf das Stadion am Blumengarten festgelegt. Die Anstoßzeit am „Finaltag der Amateure“ legt der DFB noch fest.

Mainzer Bruchwegstadion als Option weggefallen

Am liebsten hätten der Verband und die Clubs im Bruchwegstadion gespielt. Doch dort bezieht vom 15. Mai an die Slowakei ihr EM-Quartier. Seitens der Geschäftsführung von Mainz 05 wurde ausgelotet, ob eine Ausnahme möglich ist – vergeblich. Damit standen Ingelheim und die Mombacher Bezirkssportanlage zur Auswahl. Am Montag fand eine Begehung der übertragenden TV-Sender SWR und Sky statt, bei der herauskam, dass der Blumengarten die bessere Infrastruktur bietet.

Der TSV Schott hätte gern auf seiner Regionalliga-Spielstätte gespielt. Der SV Gonsenheim stemmte sich dagegen, mit Verweis auf den Heimvorteil. Dieses Argument floss in die Entscheidung ein, wie Franz-Josef Kolb, Leiter Sport- und Spielbetrieb beim SWFV, berichtet. Maßgeblicher waren andere Faktoren. Zum einen bietet das Stadion in Ingelheim mit überdachter Tribüne, mehr Parkplätzen und größeren Katakomben die bessere Infrastruktur.

So nah wie möglich an Mainz heran

Und: Die Stadt Mainz wollte die Bezirkssportanlage auf eine erste SWFV-Anfrage hin nicht freigeben, mit Verweis auf ihre eingeschränkten Kapazitäten – obgleich der Platz vor einigen Jahren erst für eine sechsstellige Summe zur Amateurfußball-Premium-Spielstätte hochgerüstet worden ist. Die Mitteilung wurde korrigiert, an der Entscheidung änderte dies nichts mehr. „In Ingelheim sind die Voraussetzungen einfach viel besser“, sagt Kolb. „Wir wollten mit dieser interessanten Begegnung so nah wie möglich an Mainz heran.“

Womöglich wäre die Spielstätte Mombach geworden, hätten sich beide Vereine dafür stark gemacht. Schott-Manager Till Pleuger hätte eine Austragung in Mainz auch für die Zuschauer als Ideallösung angesehen. „Aber Ingelheim ist absolut okay.“ Beim SVG freut man sich über die ortsnahe Austragung. „Dieses Endspiel soll ein großartiges Fest werden, welches über die Mainzer Amateurfußballgrenzen hinaus strahlt“, sagt Clubchef Frank Specht. „Wir planen in Abstimmung mit dem TSV Schott die Anreise für die zahlreichen Fans nach Ingelheim zu organisieren.“

Aufrufe: 028.3.2024, 07:00 Uhr
Torben SchröderAutor