2024-07-22T11:49:03.802Z

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Dawda Martin Njie (hier beim Einwurf im Spiel gegen TuRa Niederhöchst) könnte bereits am Sonntag gegen Germania Okriftel zusammen mit seinem Bruder Omar auf dem Platz stehen.
Dawda Martin Njie (hier beim Einwurf im Spiel gegen TuRa Niederhöchst) könnte bereits am Sonntag gegen Germania Okriftel zusammen mit seinem Bruder Omar auf dem Platz stehen. – Foto: RSCP Photo

TSG Wörsdorf angelt sich Omar Njie

Verteidiger ab sofort für Gruppenligisten spielberechtigt +++ Bleidenstadt empfängt Kastel 06

Bleidenstadt. Gruppenligist TSG Wörsdorf hat sich kurzfristig einen kleinen Verteidiger mit großen Qualitäten geangelt: Omar Njie, 1,65 Meter großer Bruder von TSG-Spieler Dawda Martin Njie, gehört bereits in der Partie bei Germania Okriftel zum Aufgebot. Der 25-Jährige war zuletzt vereinslos, spielte zuvor beim SV Gonsenheim und gab zudem ein Gastspiel beim SV Wiesbaden. In der A- und B-Juniorenbundesliga trug er das Trikot von Mainz 05. „Für uns eine Verstärkung“, sagt TSG-Abteilungschef Jupp Dietz.

Nach neun Spielen ohne Pflichtsieg bejubelte der TSV Bleidenstadt derweil ein 2:1 beim FC Eddersheim II, bot dabei eine kämpferische Topleistung. „Wir haben uns endlich mal belohnt und das Momentum auf unsere Seite gezogen“, freut sich Sebastian Gurok, der mit Mario Nogly das Trainerduo bildet. Bis zum rettenden Ufer sind es zwar noch neun Punkte, die Hoffnung lebt aber weiter. „In den nächsten Wochen haben wir durchaus schlagbare Gegner vor der Brust. Außerdem sind wir jetzt so langsam wieder vollzählig“, sagt Gurok. Ihn stimmt die Rückkehr des verletzten Angreifers Stefan Hasler optimistisch.

Gegen den Rang-15. Kastel 06 (So., 15.30 Uhr) wird es im Kellerduell erneut auf eine konzentrierte Defensivleistung ankommen. Denn die Mannschaft um Schlussmann Daniel Petschulies fing mit 38 Gegentreffern bisher die zweitmeisten der Liga. „Wir sind ein eingeschworener Haufen. Bei Niederlagen gilt es, den Kopf hochzunehmen, aber über Siege freuen wir uns dafür umso mehr“, sagt Keeper Petschulies. Das Gefühl nach dem Erfolg gegen Eddersheim II, die mit einigen etatmäßigen Akteuren aus dem Hessenligakader angetreten waren, sei „überragend“ gewesen. „Wir fahren immer mit mehreren Neuner-Bussen zu den Auswärtsspielen und da wird danach schon die ein oder andere Kiste Bier getrunken“, schildert Petschulies. Mittlerweile seien sich zwar alle seiner Mitspieler bewusst, dass die Jahre in der Gruppenliga als Bonus anzusehen sind, die Ernsthaftigkeit dürfe aber nicht verloren gehen.

Daniel Petschulies‘ Wandlung vom Torjäger zum Torhüter: „Ich glaube daran, dass wir die Liga noch halten können. Die Qualität in der Mannschaft ist da, wenn sie vollständig ist. Falls wir in den kommenden Wochen vor Weihnachten noch unsere Punkte holen, ist eine Aufholjagd nicht komplett unrealistisch“, so der 27-Jährige. Petschulies selbst ist erst seit drei Jahren wieder zurück im Tor. Vorher spielte er bei den Taunussteinern im Feld, erzielte dabei als Offensivspieler über 50 Tore in der Kreisoberliga. „Ab und zu habe ich schon noch Lust, mal im Feld zu spielen, aber von der Robustheit würde ich das nicht mehr schaffen. Außerdem haben wir in diesem Jahr auch gar keinen Ersatztorhüter“, stellt er sich voll in den Dienst der Mannschaft.

Weiter spielen: FSV Hellas Schierstein – SG Höchst, SV Wiesbaden – SV Rot-Weiss Hadamar II (beide 15 Uhr), TuS Hornau – FC Bierstadt (beide 15.30 Uhr)



Aufrufe: 021.10.2021, 12:00 Uhr
Johannes Lahr/Stephan Neumann Autor