2024-04-19T07:32:36.736Z

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Die Freude muss raus: Torschütze Kim Naas (TSV Günterfürst, vorne v.links) steuert zum 14:1-Erfolg seines Teams am letzten Spieltag gegen die Reserve von TSV Höchst zwei Treffer bei.   	Foto: Herbert Krämer
Die Freude muss raus: Torschütze Kim Naas (TSV Günterfürst, vorne v.links) steuert zum 14:1-Erfolg seines Teams am letzten Spieltag gegen die Reserve von TSV Höchst zwei Treffer bei. Foto: Herbert Krämer

A-Liga: Günterfürst trifft zweistellig beim Meisterstück

TSV Günterfürst steigt in die Kreisoberliga auf +++ 70 Tore in sieben Spielen +++ Hetzbach in Relegation

ODENWALDKREIS. Der TSV Günterfürst ist neuer Meister der Kreisliga A Odenwald. Nach dem 14:1 gegen den TSV Höchst II wurde angemessen mit Bierdusche gefeiert. Vizemeister und Aufstiegsrelegationsteilnehmer ist der TV Hetzbach. Es war eine richtige Torflut, die am letzten Spieltag hereinbrach: In nur sieben Spielen fielen wahnsinnige 70 Tore.

Robin Hemberger vom SVB sprach von einem fairen und mit offenem Visier geführten Spiel. Nach einer Stunde kamen die Platzherren zu den beiden bahnbrechenden Toren zum 4:3 und 5:3. Darunter auch der bemerkenswerte Fallrückzieher von Yannic Hartmann. Torfolge: 0:1 Sianz Ali Oglu (19.), 0:2 Hidir Dönmez (22.), 1:2 Marco Rexroth (30., Foulelfmeter), 2:2 und 3:2 Ilija Rupcic (36., 41), 3:3 Haralambos Floros (59.), 4:3 Ammar Ghanam (60.), 5:3 Yannic Hartmann (69.), 5:4 Waios Floros (73.), 6:4 Martin Thiess (77.), 6:5 Max Drechsel (84.).

Pech für den TVH, dass Luca Edelmann in der Frühphase nur die Latte traf. Beide neutralisierten sich weitestgehend, zwei gut abgestimmte Abwehrreihen dominierten. Danach Bad König mit überlegener Spielführung. „Bad König wollte den Sieg, wir mehr, dass sich niemand mehr für die Relegation verletzt“, sagte Rainer Schwinn. Torfolge: 1:0 Jan Schwinn (25., Foulelfmeter), 1:1 Stephan Geist (36.), 2:1 Jan Schwinn (45.+5), 2:2 Stephan Geist (78.), 2:3 Marco Reppe (85.).

„Wir führten durch Florian Bundschuh (13.) früh, Marco Stenger (34.) baute noch vor dem Seitenwechsel den Vorsprung aus“, berichtete Norbert Leist (KSV). Zudem mussten zwei Akteure der Gäste mit der Roten Karte frühzeitig zum Duschen gehen – auch das wirkte entscheidend ein. Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Geschehen an und in den Strafraum der Sensbachtaler. Noah Bechtel (52.), Joachim Pfeifer (75.) sowie Lukas Maul (88.) bauten das Ergebnis aus. „Der Erfolg war hochverdient“, sagte der KSV-Abteilungsleiter.

Jonas Hammann (4.) sorgte für das schnelle 1:0, Innocenzo Guarino (5.) besorgte den postwendenden Ausgleich. Erst nach einer halben Stunde übernahm die SGR immer mehr die Regie: Erneut Jonas Hammann (32.) und Steffen Heckmann (37., 43.) schossen eine beruhigende 4:1-Pausenführung heraus. Auch nach dem Seitenwechsel geriet Erbach unter Druck. Steffen Heckmann (63.) mit dem 5:1, folgte der Anschlusstreffer von Maximilian Rieker (67., Freistoß). Doch Rothenberg blieb entschlossen und siegte nach weiteren Toren von Luis Uhrig (71.), Steffen Heckmann (78.) sowie Nils Volk (87.) in der Höhe verdient.

„Das 1:1 durch Paul Wittner (11.) fiel aus dem Nichts, dennoch gab es nie Anlass zum Zweifeln an unserer Mission. Das zweite und dritte Tor fiel auch recht schnell“, so Oliver Naas vom TSV. Die Höchster waren trotz personeller Probleme angereist. Günterfürst zelebrierte einmal mehr seinen Ballbesitzfußball mit ausgeprägter Spielfreude. Tempo, Passsicherheit und die Konzentration vor dem Tor, waren Wegbereiter zum Triumph. Die Tore schossen Kim Naas (4., 15.), Robin Müller (17.), Andre Moos (26.), Louis Timocin (30., 32., 42., 45.+1, 47.), Max Hörschelmann (50., 51., 64.) und Lukas Köbler (79., 89.).

In der erste Hälfte war es noch ein umkämpftes Spiel, in dem Türk dreimal führte. „Eine wesentliche Rolle spielte die Fitness, vor allem nach der Pause. Und da hatte unsere Mannschaft klare Vorteile, die sie zu einem klaren Heimsieg nutzte“, übermittelte Thomas Kerz (SSV). Torfolge: 0:1 Roland Denzel (3., Eigentor), 1:1 Tim Friedrich (7.), 1:2 Orkun Sekinpunar (9.),, 2:2 Friedrich (13.), 2:3 Stefan Stefanoski (32.), 3:3 Martin Schwarz (40.), 4:3 Friedrich (42.), 4:4 Orkun Sekinpunar (45.+1), 5:4 und 6:4 Maurice Silhanek (49., 56.), 7:4 Schwarz (69), 8:4 Julius Schneider (77.), 8:5 Umut Kizilyar (83.), 9:5 Merlin Lampert (84.), 10:5 Silhanek (86.).

Jörg Lauermann (SGS II) sprach von einem hochverdienten Sieg der Gäste, in einem ansonsten nicht wirklich ansehnlichen Spiel. Lyon Walher (31.) markierte das 1:0, Max Gössner, Salih Atmaca (38.) drehten die Partie. Nach der Pause spielte nur noch die KSG: Julius Raitz (54., 67.), Karsten Luft (56.), Max Schultis (65.) und per Hattrick Max Gössner (72., 78., 86.) schossen den Gast zum Auswärtssieg.



Aufrufe: 04.6.2023, 17:25 Uhr
Thomas NikellaAutor